Blog-Artikel mit dem Tag „Datenschutz“

    Den Qfinder nutze ich eher selten. Kürzlich wurde mir beim Aufrufen ein Update (auf V6.4) angeboten, welches ich dann auch installieren ließ. Nach erfolgreicher Installation startete der Qfinder neu und es poppte ein Fenster mit dem Kontext "Benutzerinformation" auf.


    Qfinder Pro schrieb:

    Vielen Dank, dass Sie die Produkte von QNAP Systems, Inc. (im Folgenden als "Unternehmen"bezeichnet) verwenden. Um eine bessere Benutzererfahrung zu bieten, sammelt das Unternehmen bei der Nutzung von QTS (nachfolgend als "Produkt" bezeichnet), wie im Folgenden erläutert, nutzungsbezogene Informationen:


    Im folgenden informiert QNAP dann den Zweck des Sammelbegehrens. Man möchte den Nutzer näher kennenlernen, um die Produkte und Dienstleistungen verbessern zu können. Mit der Formulierung "bei der Nutzung von QTS" stellt sich nun die Frage, ob nicht nur der Qfinder Pro gesammelte Daten versendet oder ob dies auch für die auf dem

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    Ich stolpere gerade über einen Artikel in den News von heise online, der sich mit Fragen das Schutzes von Daten befasst, die Kunden von Microsoft auf Servern von Microsoft außerhalb der USA speichern. Ein schlimmes Beispiel, dass Schutzrechte von Ausländern in den USA scheinbar nichts gelten. Sehr ernüchternd, und noch einmal sehr heftig darauf hinweisend, dass es eben nbei weitem grad mal gar nicht egal ist, auf welchen Servern Dienste angeboten werden. Siehe auch QNAPs myQNAPcloud auf den US-Amazon-AWS-Servern.


    Bei der mündlichen Verhandlung am Dienstag zeigte der vorsitzende Richter John Roberts wenig Freude mit Microsofts Standpunkt: "Es ist nicht die Schuld der [US-]Regierung, dass [die Daten] im Ausland sind. Und vermutlich kümmert das die [US-]Regierung auch nicht. […] Und wenn es einen konkreten Einwand jener Regierung gibt, [in deren Land] sich die Daten befinden, steht es ihr

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    ...ja ja, schon gut. Der Doc mal wieder. Schon wieder. Immer das gleiche Thema.


    Von dem lustigen Datenleck, dass die Fitness-App "Strava" ermöglicht hat, habt ihr wahrscheinlich alle schon gehört. Im Spiegel ist dazu eine sehr schöne Kolumne geschrieben worden, die sich zu lesen lohnt.


    Wenn man das gelesen hat, denkt man vielleicht etwas anders über die Anforderungen des Datenschutzes. Aber lest selber: http://www.spiegel.de/wissensc…itaerbasen-a-1190998.html

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    Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wirft seit Monaten ihren Schatten voraus. In der Umsetzung ist einiges unklar - viele Websitebetreier fühlen sich überfordert, vor allem, weil sie bei Fehlern in der Umsetzung rechtliche Folgen befürchten.


    Wer nachlesen will, was wie gilt und zu tun ist, bekommt jetzt eine Hilfestellung von der EU selber.


    Die Informationsseite findet man unter diesem Link: https://ec.europa.eu/commissio…-data-protection-rules_de


    Der aus meiner Sicht allergrößte Haken - der durchaus als ausgewachsene Frechheit zu betrachten ist - ist allerdings, dass sämtliche Quelldokumente auf der Informationsseite derzeit (25.01.18, 11:05 Uhr) ausschließlich auf englisch angeboten werden.


    DAS kann es jetzt im Umgang mit den Bürgern der EU ja nun wirklich nicht sein! Gerade rechtswirksame Dokumente müssen imho in der jeweiligen Landessprache verfügbar sein. Was aber deutlich wird: man muss sich als Anbieter damit beschäftigen. Derzeit scheinen die einschlägig

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    Das Forschungsnetzwerk Surveillance-Studies.org beschäftigt sich mit den Themen Überwachung und Kontrolle in Kultur und Gesellschaft. Der Surveillance Studies Preis wird in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben.


    Zitat

    Was wir im Internet tun, zeigt, wer wir sind: Einkaufen, Bank-Geschäfte, Reiseplanung oder Porno - alles geschieht online. Multinationale Firmen machen aus diesen Informationen ein Milliardengeschäft. Sie sind in der Lage, jeden Schritt mitzuzeichnen, den User im Internet unternehmen. Diese Informationen verkaufen sie dann in Paketen weiter - angeblich anonymisiert und ohne Schaden für den Nutzer. Recherchen des NDR zeigen indes, wie einfach sich diese Daten konkreten Personen zuordnen lassen und wie umfangreich sie intime Details aus dem Leben der Nutzer preisgeben.

    Ein lesenswerter bzw. sehenswerter Beitrag der auch auf Youtube angeboten wird:


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    Das Thema Datenschutzgrundverordnung nimmt langsam Fahrt auf. Bis zum 25. Mai müssen so einige Leute - Website- und Forenbetreiber, Freiberufler, ... - Pflichtangaben anpassen.


    Eine der wichtigsten Änderungen, die aber eigentlich selbstverständlich sein solte: Alle entsprechenden Texte müssen in der Landessprache des jeweiligen Angebotes angeboten werden. Englische Texte für Nutzer von Diensten oder Angeboten, die in Deutschland angeboten werden, sind somit passé. Das dürfte auch für die Texte von Geräten und Diensten gelten, also z.B. QNAP und die App-Anbieter im QTS.


    Man kann davon ausgehen, dass die einschlägig bekannten Impressums-Generatoren alle Anforderungen bald abbilden und man sich beim Dienstleister seiner Wahl ein rechtskonformes Impressum, Datenschutzerklärung etc. zusammenklicken kann.


    In einem aktuell bei heise iX veröffentlichten Artikel kann man sehr schön nachlesen, was alles zu beachten ist. Empfehlenswerte Lektüre, und freundlicherweise umsonst zugänglich

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    Kaum hat 2018 angefangen, schon meldet sich der Doc hier wieder mit Datenschutz-Gedöns. ;( Oder mit einer Anleitung zum einlesen in ein wichtiges Thema, so wie ich das sehe. 8o 


    Neues Jahr, Neues Glück, könnten man sagen. :saint: 


    Oder Neues Jahr, Neues Pech, je nach Einstellung zum Thema. :evil: 


    Datenschutz - hieß so nicht der besonders dicke Böller, den man gestern Nacht so schön angezündet hatte, um den überzogenen Datenschutz hochgehen zu lassen, als plötzlich Nachbar's Katze in den Weg lief, während die glimmende Lunte im Böller verschwand - unschönes Thema, und obwohl der Kater jetzt weg ist, hat man immer noch einen - wo war noch gleich der Restalkohol? Prost Neujahr!!


    Spaß beiseite.


    Die DSGVO (auf Hochdeutsch: Datenschutz-Grundverordnung) wirft mal wieder neue Schatten vor sich her. Wer jetzt verächtlich denkt: geht mich nichts an! könnte sich schwer irren. Also: weiterlesen!


    Die DSGVO hat für jeden, der Angaben von EU-Bürgern verarbeitet, nutzt oder speichert, Bedeutung. JEDEN.

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    Datenschutz macht Arbeit, nicht für den, der ihn implementieren muss, sondern auch für den, der ihn anwenden will.


    Datenschutz kostet auch. Datenschutz schützt aber, und zwar vor allem jeden einzelnen Bürger vor den rein wirtschaftlich orientierten Begehrlichkeiten der Industrie, und vor dem wachsamen (Röntgen-) Auge des Staates und der Staaten. Datenschutz schützt auch den Einzelnen vor der reinen Beeinflussung durch das Wissen um Überwachung.


    Dass es dabei mit dem Datenschutz nicht zum besten steht, wissen wir alle spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden. Es wird systematisch ausgespäht und alles mögliche aufgezeichnet, gespeichert und analysiert. Dass dabei nicht nur die Daten und Informationen selber eine Rolle spielen, sondern bereits die Metadaten, also z.B. wer mit wem wann und wo und wie Kontakt hat, eine große Rolle spielen, haben wir in den letzten Jahren mehr und mehr begreifen müssen.


    Ein damit verbundenes Problem ist, dass bereits die Tatsache, dass man

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    Dass das Internet ein öffentlicher Ort ist, dürfte allen klar sein. Dass jedes Gerät, das Daten über das Internet überträgt, somit auch wie auch immer öffentlich verfolgbar ist, auch. Deswegen (und nicht nur deswegen) gibt es Datenschutz.


    Was heise.de jetzt aber für (zumindest einige) OnePlus-Smartphons berichtet, verschlägt mir dann schon ein Stück weit den Atem. Systematisches Nutzertracking. Nicht schön, nicht nett, nicht gut, und vor allem ein Verstoß gegen den Datenschutz. <X Immer Nutzerbezogen, da man die Geräte nur online und damit nicht anonym kaufen kann. Und immer die gleiche dumme Ausrede: "wird für die Qualität gebraucht"...


    zum nachlesen: https://www.heise.de/newsticke…rtphone-User-3858834.html


    UPDATE 14.10., 15:50h: OnePlus rudert mit seiner Datensammelei etwas zurück, siehe https://www.heise.de/newsticke…twas-zurueck-3861951.html


    Geht doch! Öffentlich in den Hintern treten ist eben manchmal doch eine Maßnahme!

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