Datenschutz: Kein anderer Staat hat sich beschwert

Ich stolpere gerade über einen Artikel in den News von heise online, der sich mit Fragen das Schutzes von Daten befasst, die Kunden von Microsoft auf Servern von Microsoft außerhalb der USA speichern. Ein schlimmes Beispiel, dass Schutzrechte von Ausländern in den USA scheinbar nichts gelten. Sehr ernüchternd, und noch einmal sehr heftig darauf hinweisend, dass es eben nbei weitem grad mal gar nicht egal ist, auf welchen Servern Dienste angeboten werden. Siehe auch QNAPs myQNAPcloud auf den US-Amazon-AWS-Servern.


Bei der mündlichen Verhandlung am Dienstag zeigte der vorsitzende Richter John Roberts wenig Freude mit Microsofts Standpunkt: "Es ist nicht die Schuld der [US-]Regierung, dass [die Daten] im Ausland sind. Und vermutlich kümmert das die [US-]Regierung auch nicht. […] Und wenn es einen konkreten Einwand jener Regierung gibt, [in deren Land] sich die Daten befinden, steht es ihr frei, [den Einwand] zu erheben, und dann wird sich die [US-]Regierung damit zu befassen haben, aber soweit ich sehe ist das hier nicht der Fall."

Kommentare 1

  • Wohl dem, der seine Daten in der eigenen heimischen Cloud untergebracht hat und hier seine eigenen Datenschutzbestimmungen machen kann. :D
    Alternativ den Dienstanbieter des Vertrauens um die Ecke verwenden. Hier kann man auch mal ein klärendes Gespräch von Auge zu Auge - und wenn es sein muss, Auge um Auge - geführt werden.


    Edit:
    Hier noch ein weiterer interessanter Beitrag zum Datenschutz: https://www.computerwoche.de/a…SS&utm_campaign=RSS-Feeds