Sicherungs-Manager vergibt beim Sichern eigenmächtig lange Verzeichnisnamen

  • Hallo, Freunde der QNAPologie,


    ich hätt da mal wieder gern ein Problem.


    Um es einfach zu halten, benutze ich den Sicherungs-Manager, der auf dem 1. NAS läuft.

    Beteiligt sind die NAS:

    1. TS-1277

    2. TS-469L


    Der Sicherungsserver ist ein RTRR-Server und läuft auf dem 1. NAS und dem 2. NAS. Die genutzte Netzwerkverbindung ist eine direkte über den jeweils 2. Netzwerkanschluß, ohne Switch dazwischen.


    Mittels des Sicherungs-Managers kopiere ich vom 1. NAS aus der Freigabe "Musik" auf das 2. NAS ind die Freigabe "MUSIK"


    Ich habe einen einfachen Replikationsauftrag erstellt, dessen Name lautet "Musik_MUSIK", reproduziet wird "sofort".


    Auf dem 2. NAS entsteht aber ein irre langer PfadName, der da lautet:


    \\%NASNAME%\MUSIK\Musik_MUSIK\latest\Musik\


    Wo holt der Sicherungs-Manager den langen Namen her bzw. wo kann ich einstellen/bestimmen, wie der Pfad lauten soll?


    Die Datenübertragung und -speicherung funktioniert problemlos.


    Auf dem speichernden NAS (2. NAS) möchte ich alle Daten nur direkt unter dem FreigabePfad "MUSIK" abgelegt wissen.

    Wie geht das?


    Danke


    TVRAT

  • Der erste Ordner „Musik“ stammt von Dir bei der Erstellung des Jobs - Auswahl Zielordner.

    Der zweite Ordner „Musik_MUSIK“ stammt vom Namen des Sicherungsjob.

    Der 3 Ordner „latest“ wird auf Grund der Versionierung erstellt - auch wenn Du sie in diesem Job vielleicht nicht benutzt - bedeutet soviel wie letzter oder aktueller Stand.

    Der letzte Ordner „Musik“ stammt von der Quelle - könnten ja mehrere gesichert werden.


    Aber wie das Ganze verkürzen wüsste ich jetzt auch nicht. Das gibt QNAP so vor. Die Struktur ergibt aus meiner Sicht auch Sinn, damit keine Konflikte mit andern Jobs und Versionen entstehen können.

  • Die Erklärung habe ich verstanden.


    Jedoch:

    Wie kopiere ich "direkt" von einem NAS auf das Andere und dabei die Datenstruktur (bzw. die exakte Pfadstruktur) exakt beizubehalten?


    Wie es über einen beteiligten Computer (mittels TotalCommander) geht, ist mir bekannt und das wäre auch umständlich.


    Aber so, wie es jetzt ist, direkt zwischen den NASen kopieren, ist die Methode mittels Sicherungs-Manager bzw. Hybrid-Backup-Sync und Veränderung der Filestruktur unbrauchbar.


    Gibt es andere Kopiermethoden bzw. Programme, die direkt auf den NASen laufen, mit denen das geht?



    Neue Erkenntnisse:


    Wenn ich den Replizierungsvorgang von der anderen Seite her angehe, sieht es wie folgt aus:


    Der Replizier-Auftrag wird jetzt auf dem 2. NAS, also auf dem angelegt, auf welches die Daten aufkopiert werden sollen.

    Mit ansonsten gleicher Konfiguratiuon und Vorgehensweise.


    Jetzt entsteht nur ein zusätzlicher Pfadanteil, nämlich:


    \\%NASNAME%\MUSIK\Musik\


    also hier wird nur zusätzlich "Musik" eingefügt. Kein Pfadname mit dem Auftragsnamen "Musik_MUSIK\" und keine Versionsbezeichnung "latest\"


    Warum dieses unterschiedliche Verhalten?

    2 Mal editiert, zuletzt von tvrat () aus folgendem Grund: Neue Erkenntnisse

  • Ich kann Dir das nur für den Hybrid Backup Sync sagen weil ich den bei mir laufen habe.


    Du darfst nicht sichern sondern Du musst einen Synchronisierungsauftrag erstellen und zwar eine Unidirektionale Synchronisierung in der Variante "Lokal mit Extern synchronisieren".


    Du synchronisierst dann vom Ordner Musik in den Ordner Musik und die Struktur innerhalb dieses Ordners ist dann genau so wie im Ausgangsordner.

  • tvrat

    Jetzt muss ich mal anders Fragen: Um was geht es Dir hierbei eigentlich? Einmalige Kopieraktion von A nach B, Sicherung der Daten, Synchronisation der Daten etc.? Oder wie wird mit den Daten / Musik auf beiden NAS dann verfahren?

  • @ PuraVida = Das Reine Leben


    Danke, ich werde es so probieren.


    Mavalok2


    Es geht mir um folgendes:


    Der Ordner des 1. NAS soll so, wie er ist, als Initialvorgang 1:1 auf das 2. NAS kopiert werden, welches nahezu ein Abbild des 1. NAS auch in seiner Ordnerstruktur darstellt.


    Dann kommen Veränderungen in das entsprechende Verzeichnis des 1. NAS zu tragen:

    Es werden zusätzlich neue Dateien entstehen, es werden einige Dateien umgelagert, einige werden gelöscht.

    Nach einiger Zeit soll dann eben dieses Verzeichnis zu einem bestimmten Zeitpunkt auf das 2. NAS kopiert werden. Dazu wird vorher das entsprechende Verzeichnis des 2. NAS gelöscht. Dann wird das Verzeichnis des 1. NAS auch wieder 1:1 auf das 2. NAS kopiert.

    Ich will nicht, daß das Verzeichnis des 2. NAS sofort dem des 1. NAS folgt, sondern erst, wenn ich das 1. Verzeichnis verifiziert habe.


    Im Grunde kommt immer dieser Vorgang, wie er oben beschrieben ist, zu Einsatz:



    Ich hoffe, die Gedanken sind nachvollziehbar dargestellt.

    Der Ordner des 1. NAS soll so, wie er ist, als Initialvorgang 1:1 auf das 2. NAS kopiert werden, welches nahezu ein Abbild des 1. NAS auch in seiner Ordnerstruktur darstellt.


    Nachtrag:

    Wenn es so funktioniert, wie PuraVida (es gibt auch ProVida = Geschwindigkeitsmessystem, welches bei den Vollzugsbehörden zum Einsatz kommt) beschreibt, dann ist das die Lösung.

    Da kommt dann die Frage auf, auf welchem System wird dieses initiiert (auf welchem NAS läuft der Server-Prozess und auf welchem NAS wird der Auftrag erstellt)?


    Grüße

    und einen schönen Übergang in das kommende Jahr

    TVRAT

    2 Mal editiert, zuletzt von tvrat ()

  • So ganz weiß ich nicht mehr, was das jetzt mit dem eigentlichen Threadthema zu tun hat...nur so nebenbei bemerkt.


    Aber (fast) so wie im Post#6 geschildert funktioniert es doch mit dem Sicherungsmanager (Backup Station).

    Ausnahme: auf dem 2. NAS wird der Ordner nicht erst gelöscht bevor neu kopiert wird.

    Neu hinzugekommene Dateien werden übertragen, gelöschte werden entfernt. Damit ist wieder eine 1:1 Kopie vorhanden.


    Der Job dazu ist die Synchronisierung von Remote ( nicht Extern) nach Lokal.


    Und die Verzeichnisnamenbleiben genau so, wie man sie vorgibt.

    Wo ist jetzt das Problem?


    Gruss

  • @ FSC830:


    Themen entwickeln sich, das liegt in der Dynamik der Dinge. Warum sollte man den "Schrätt" dann auftrennen?

    Eine Fragestellung kann durchaus unterschiedlichste Antworten hervorbringen.

    Dadurch entstandene, ganz neue Sichtweisen dürfen sich doch durchaus weiterentwickeln, oder?


    Auch Dich habe ich verstanden und werde es ausprobieren.


    Was Du nicht schreibst, ist, auf welchem Device man den Server etabliert und wo man den Auftrag anstößt! Wenn es unerheblich ist, ist es eben nicht erwähnenswert, jedoch:

    Wie Du aus dem Text oben ersehen kannst, ist das Ergebnis, wo welcher Prozess läuft, durchaus unterschiedlich.


    (Nich hier erwähnte Forenteilnehmer dürfen durchaus auch antworten)


    Auch an Dich Grüße


    TVRAT

  • Naja, der Sicherungsmanager wird nicht weiterentwickelt - wäre da nicht HBS sinnvoller?

    Wie bereits Mavalok2 dies in Post#2 erwähnt, hat macht die Ordnerstruktur durchaus Sinn!


    Ich selbst habe HBS ca. 1,5 Jhren im Einsatz - Sicherung auf mein externes NAS2 seit ca. 1 Jahr. Die Ordnerstruktur einer Freigabe wird dabei vollständig übernommen. Dateien, die nicht verändet wurden, werden 'lediglich' als Hardlink eingetragen, benötigen in diesem Sinne keinen doppelten/mehrfachen Plattenspeicher.


    Auf dem externen NAS2 laufen RTRR-Server und QVPN-Server. Um versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen zu können , nutze ich die Option der Versionierung. Die Sicherungsjobs sind auf dem Client angelegt.


    Kommt gut in neue Jahr :-)

  • Ich habe den Server auf dem Backup NAS laufen, d.h. diese NAS schaltet sich ein, "holt" sich die Daten und schaltet sich wieder aus.

    Ich hatte es zuvor eine ganze Weile umgekehrt, auch da war immer eine 1:1 Kopie vorhanden (Synchronisation lokal -> remote).

    Irgendwann habe mich aber dann entschieden die Jobs künftig vom Backup NAS aus zu starten.

    So halte ich es bis heute.

    In einem anderen Thread haben wir glaube ich schon mal darüber gesprochen, ich nutze Synchronisation, kein Backup.


    Gruss

    Einmal editiert, zuletzt von FSC830 ()

  • Ich halte es auch so, dass sich das Backup-NAS die Daten vom Daten-Server holt - also Job auf Backup und bei mir RTRR-Server auf Quelle aktiviert, sowohl im LAN als auch externer Standort. Ich sichere mit Versionierung mit dem Sicherungsmanager. Ich bin der Meinung, dass nur so alle Optionen zur Verfügung stehen. Möglicherweise ist dies mit HBS etwas anders.


    tvrat

    So wie Du den Vorgang beschreibst - also zuerst alles Löschen und wieder komplett neu Schreiben - ist meines Wissens nur manuell mit der File Station oder mit einem eigenen Script möglich. In der File Station hast Du die Möglichkeit die Freigabe des andern NAS einzubinden und so die Daten manuell direkt von NAS zu NAS zu kopieren. Je nach Aufgabenstellung kann dies durchaus Sinn machen, vor allem, wenn dies nicht so häufig gemacht wird.

  • Ja, Jungs (und Mädels),


    da habe ich für die ersten Tage im neuen Jahr eine Menge zum Ausprobieren.


    Dank an Alle.


    Gruß


    TVRAT