Beiträge von Mavalok2

    Früher wurden diese Information in einer zusätzlichen Datei, der "resource fork" gespeichert. Die wurde schon damals nicht übernommen. Weder auf externen Medien noch über SMB /CIFS. Wie dies aktuell mit apfs funktioniert weiß ich jetzt nicht. Denke mir wohl, dass dies in einer Datenbank oder sonst wo landen wird. Per SMB über Netzwerk wird dies sicher nicht mit übermittelt. Dafür ist das Protokoll gar nicht ausgelegt. Hier werden meines Wissens keine Meta-Daten etc. mit übertragen. Ob AFS/AFP dies kann? Müsstest Du ausprobieren. Wurde meines Wissens aber schon länger nicht mehr weiterentwickelt. Wieso auch, gibt ja keine Mac-Server mehr.

    Für den Mac bevorzuge ich NFS, da etwas schneller und Resourcen schonender auf meinem altem Mac. Glaube allerdings, dass dies auch hier nicht funktionieren wird. Habe es allerdings nie getestet, weil ich diese Funktion nicht verwende. Da ich mit 4 verschieden Client-Betriebssystemen arbeite würde dies auch nur wenig bringen. :)

    Optional kann man via ISCSI auch Block Speicher einrichten. (Aber warum?)

    Könnte noch am ehesten funktionieren. Kann der Mac damit etwas anfangen? Wenn ja, dann müsste man das LUN auch mit APFS formatieren können. Zumindest unter Windows kann das LUN mit NTFS formatiert werden, was ansonsten intern so ja nicht möglich ist.

    Der Pentium ist in der Tat besser, frisst aber auch deutlich mehr Strom.

    Welche Modelle vergleichst Du da?

    Was mich stutzig macht sind die 4 RAM...es gibt keine größere Version. Ist das ausreichend?

    Von welchen Modellen? Für Virtualisierung definitiv nein.

    Wahrscheinlich muss ich aber dafür meinen Switch tauschen oder?

    Für 2,5 GbE brauchst Du natürlich auch einen Switch der dies unterstützt. Ansonsten gibt es nur 1 GbE. Von denen gibt es aber anscheinend noch nicht so viele. QNAP hat welche. Ansonsten einen 10 GbE. Aber darauf achten, dass dieser 2,5 GbE auch unterstützt. Bin nicht sicher, ob dies standardmäßig jeder Switch kann oder können muss.

    Würde ich die Geschwindigkeit des M.2 SSD Slot (z.B. mit einer Samsung 970 Evo Plus NVMe) ausnutzen bei einem 2.5 GB Netzwerk?

    2,5 GbE dürfte so um die 295 MB/s entsprechen, also 2,5 mal so schnell wie 1 GbE. Praktisch wird es wohl noch etwas weniger sein. Konnte bis jetzt noch keine Messungen unter 2,5 GbE durchführen. Die TS-453D kann mit M.2 SSD NMVe - analog zur TS-253D - so an die 860 MB/s lesend erreichen, schreiben etwas weniger. Siehe dazu auch:

    Testbericht - TS-253D mit QM2-2P10GTA1 Erweiterungskarte Teil 5: M.2 SSD Turbo für den Datenspeicher

    Mit Portbündelung ist dann vielleicht so irgendwas zwischen 500 bis 600 MB/s möglich. Hängt dann auch wieder vom Switch ab. Mit 4x HDD in einem RAID würde ich mal sagen ist zwischen 400 bis 500 MB/s spätestens Schluss. Aber lies dazu bitte hier:

    Testbericht - TS-253D mit QM2-2P10GTA1 Erweiterungskarte Teil 5: M.2 SSD Turbo für den Datenspeicher

    Testbericht - TS-253D mit QM2-2P10GTA1 Erweiterungskarte Teil 6: M.2 SSD … und noch mehr Speed

    Testbericht - TS-253D mit TL-D400S Erweiterungsgehäuse und QM2-2P10GTA1 Erweiterungskarte Teil 7: Das Finale

    Habe hier ein paar Fälle mit einem TS-253D getestet und analysiert. Analog dazu ist dies auch mit 2,5 GbE nur mit den entsprechend höheren Werten

    Was bringt mir die VMware, Citrix, HyperV Kompatibilität vom TVS-472XT? Kann ich auch ohne diese Features (TS-453D hat das nicht) eine Virtualisierung erstellen?

    Ja geht ohne. Am besten Du liest Dir meinen 7-teiligen Testbericht durch. Das steht eigentlich alles drin was Du wissen willst. Alles detailliert und genau aufgeschrieben. Dann muss ich hier nicht nochmals alles wiederholen. ;) Die TS-453D und die TS-253D sind baugleich.

    Testbericht – TS-253D mit TL-D400S Erweiterungsgehäuse Teil 1: Die Hardware

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    Testbericht - TS-253D mit TL-D400S Erweiterungsgehäuse und QM2-2P10GTA1 Erweiterungskarte Teil 7: Das Finale

    VMware, Citrix, HyperV Kompatibilität benötigst Du nur, wenn Du auch mit selbigen virtualisieren willst. QNAP hat aber seine eigenen Virualisierungssoftware, Virtualisation Station.

    Also normalerweise sind die WD**EFRX von Western Digital kompatibel und sind als solches auch gelistet. Da es sich hier aber um ein neues QuTS hero Modell handelt, welches mit ZFS läuft, könnte es sich ein wenig anders verhalten.

    Interessanterweise stehen überhaupt keine WD**EFRX Modelle auf der Liste. Es steht auch nur eine einzige WD***EFAX auf der Liste, das Nachfolgemodell. Auf der Liste der nicht empfohlenen Geräte stehen sie aber auch nicht. Entweder nicht getestet oder nicht wirklich empfohlen.

    Da QuTS noch relativ neu ist wird diese Kombi von NAS und HDD vermutlich noch nicht stark verbreitet sein.


    Mal anders gefragt: Wie alt sind denn Deine EFRX Festplatten? Festplatten sind Verschleißteile und nicht für die Ewigkeit gemacht.


    Ansonsten ausprobieren - irgend jemand muss immer der Erste sein - und wenn es nicht klappt neue Festplatten von der Liste kaufen. Wenn eine Platte auf der Liste steht, gibt es übrigens auch keine Garantie, dass es immer funktioniert - kenne ich aus eigener Erfahrung. Umgekehrt muss eine Platte, die dort nicht steht nicht zwangsweise nicht funktionieren.

    Manche wollen / können nur aus eigenen Fehlern lernen. Andere lernen eben nur auf die harte Tour. Wiederum Andere glauben grundsätzlich nicht was Andere sagen / schreiben. Und dann gibt es noch die, die grundsätzlich alles besser wissen. :evil: Und hinterher dürfen Andere das Problem dann lösen.


    Aktuell gibt es da ja noch einen anderen Virus, den allen auf der Welt das Leben schwer macht. Da verhalten sich die Anderen genau gleich.


    So genug "Andere". :)

    So, hat mich jetzt interessiert. Habe hier ja noch das Testgeräte Quendolin herumstehen:

    Beim Erstellen eines Speicherpools werden immer ganze Platten genutzt. Sprich beim Erstellen eines Speicherpools kann man nicht die Größe definieren. Dies geht erst bei den Volumen.

    Wenn ich einen Speicherpool mit einer Einzelfestplatte erstellt habe kann ich zwar den Pool expandieren, aber wieder nur um eine ganze Festplatte. Würde ich jetzt die 2. Einzelfestplatte hinzunehmen, so entsteht ein Speicherpool aus 2 Einzelfestplatten. Somit gibt es genau genommen nie die Möglichkeit nur einen Teil einer Festplatte als Speicherpool zu verwenden und somit natürlich auch nicht die Möglichkeit einen Speicherpool auf nur einer Festplatte zu vergrößern. Vergrößern und Verkleinern innerhalb einer Festplatte geht nur über die Volumes.


    HeyJo

    Für mich sieht es aus, dass es die für Dich notwendige Funktion zum Erweitern des Pools auf die ganze Festplatte zumindest nicht in der WebGUI gibt. Wenn geht da besten Falls nur noch etwas über die Konsole. Aber wie kann ich Dir auch nicht sagen, wenn überhaupt.

    Mit dem entsprechenden virtual Switch auf der TS-453Be müsste das eigentlich gehen. Der kann auch routen und müsste so das TS-453D über den 2,5GbE Anschluss ins 1GbE Netzwerk routen können.


    Insgesamt ist das Ganze aber eine furchtbare Konstellation, aber das ist Dir ja bewusst. Schon bei anderen Herstellern nach einem passenden Switch gesucht?

    Microby

    Hat wohl jeder so seine eigenen Strategien und Überlegungen. Oder besser gesagt: Ich habe so meine eigenen Do's und Don'ts. Ob sie immer was bringen sei mal dahingestellt. Aber so lange es immer funktioniert wie ich will. Da kommt dann das "Never change a winning team" Prinzip dazu, auch bei Abläufen. :)

    PuraVida

    Zwischen nicht nutzen und knapp 200 Snapshots ist schon noch ein Unterschied. Meines Wissen kann man die ja gezielt verwalten und löschen. Mir wäre z.B. nie in den Sinn gekommen knapp 200 Snapshots vorzuhalten. Aber wo hier die Grenze ist, wo ein gutes Feature zu einem Problem wird weiß ich auch nicht. Aber es ist bei vielen Dingen so, wenn man es übertreibt wird ein Problem daraus. Da müsste man wohl mal bei QNAP nachfragen, für wie viele Snapshots sie das angedacht haben. Ich weiß, solange man Platz hat, wieso also nicht.

    Wie gesagt, habe ich selbst nicht im Einsatz, habe aber gelesen, dass es ab einem bestimmten Anzahl wohl auch schon Probleme gab. Ob dies dann ausschließlich an der Anzahl der Snapshots lag oder auch weitere Faktoren dazu gekommen sind kann ich auch nicht sagen. Aber eines ist sicher: Irgendwo wird es eine maximale Grenze geben, die gibt es nämlich immer. ;)

    merkt denn niemand das das Desktop Platten sind und keine die für NAS geeignet sind.

    Habe gesehen, dass die ersten Platte eine RED ist, die zweite auch ... sind wohl alle gleich. Ja man sollte genau lesen. :)

    Von "offen im Internet" kann schon deshalb keine Rede sein, wenn im Router keinerlei Ports für Dienste geöffnet sind.

    Du willst doch von extern, aus dem Internet auf das NAS zugreifen? Oder habe ich da was falsch verstanden? Dann muss auch der entsprechende Port offen sein. Von Außen nach Innen geht es nur mit geöffnetem Port.

    Außerdem komme ich mit dieser Bemerkung leider auch nicht weiter.

    Hilft aber dahin gehend, dass Du nicht bei uns im Unterforum "Malware" mit "Mein NAS ist mit Malware verseucht" landest. Passiert in letzter Zeit leider relativ häufig.

    Jeder Snapshot bedeutet ein gewisses Mass an Performance Einbussen. QNAP weißt auch ausdrücklich darauf hin. Natürlich ist dies sehr angenehm. Aber Dein Festplatteinhalt ist inzwischen auf 167 Container verteilt. Dies muss auch so auch vom System gemanagt werden. Bin nicht sicher ob dies von QNAP in diesem Umfang so vorgesehen ist. Hatten hier im Club schon vermehrt mit Snapshots von hoher Anzahl Probleme. Bei Virtualisierung wird dies auch so eingesetzt. Zugegebener Massen ist da das ganze System mit betroffen von. Nach ein paar Snapshots ist hier bei weit potenteren Prozessoren (Xeon) schon deutlich einen Performancerückgang spürbar. Auf den Servern werden die bei mir nach getaner Umstellung nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Die Snapshots ersetzen keine vernünftige Backupstrategie. Festplatten kaputt > Snapshots kaputt > Backup kaputt > Daten kaputt.