Beiträge von chef1

    Ich weiß jetzt allerdings nicht, wieviel mich ein 4GB Riegel kosten würde, wenn ich den Austausch selber mache und mir dann die 2GB zur Seite lege.

    Verstehe ich nicht. Wenn Du auf die Produktseite von QNAP gehst, findest Du am Ende eine Übersicht zu möglichem Zubehör, einschließlich Speicherriegeln. Wenn Du darauf klickst, landest Du im internationalen QNAP Shop und bekommst dort auch Preise genannt, wenn Du diese Module direkt von QNAP beziehst. Da hast Du eine Größenordnung und brauchst auch nicht zu befürchten, deswegen Ärger mit dem QNAP Support zu bekommen. Bei manchen deutschen QNAP Partnern können die Preise auch manchmal etwas niedriger sein.


    Bei vielen anderen NAS Modellen verkauft QNAP diese immer mit paarweise bestückten Speichermodulen, soweit sie über mindestens zwei Steckplätzen verfügen.

    a) würde der AMD im TS-873 reichen für 1-2 Transkodierung in geringer 576p Originalqualität? Laut aktueller Plex-Liste sollte das auch der ARM v8 im TS-832X und TS-1635AX schaffen.

    Soweit ich verstanden habe, ist dieses Modell das schwächste, das alle Deine Anforderungen erfüllt, bei Transkodierung in 576p Originalqualität. Habe das gleiche Modell, bislang in 4G Konfiguration. Für Deine Aufgabenstellung habe ich bei den ARM Prozessoren Bedenken in der Leistungsfähigkeit hinsichtlich Transkodierung und Virtualisierung. Der Hauptvorteil der ARM Prozessoren ist wohl bessere Energieeffizienz, wenn die Hauptaufgabe im Storage bei Dauerbetrieb liegt.

    c) macht es in meinem Fall Sinn einen Raid 1 Verbund für QTS zu verwenden oder ist das Verschwendung?

    Die Frage stellt sich nicht und steht außerhalb Deines Einflusses. Bei QTS liegt dieses immer im RAID 1 Verbund.

    d) merke ich bei meinem Verwendungszweck einen Unterschied in der Zugriffsleistung auf die Daten zwischen einem aktuellen ARM v8 und einem stärkeren AMD oder Intel?

    Du hast mehrere Verwendungszwecke benannt. Habe den Vergleich zu diesen ARM CPUs nicht. Gehe aber davon aus, dass der Unterschied besonders bei Transkodierung und VM zu spüren ist.

    e) macht bei SSD-Caching ein Raid 1 Verbund für Lesen und Schreiben Sinn oder ist das eher riskant? Wird von der Videoüberwachung beim Schreiben auch alles in den Cache geschrieben, denn dann wären es verschwendete Ressourcen...

    Schreiben ist Schreiben. Warum sollte die Videoüberwachung nicht in den Cache schreiben, wenn Caching für Schreiben konfiguriert ist. Die erste der beiden Fragen klingt mir unglücklich gestellt. Wenn SSD-Caching nur für Lesen konfiguriert ist, sind viele SSD gut geeignet. Bei SSD-Caching für Lesen und Schreiben sollen es bestimmte Server-SSD sein. Es wäre also die Frage, welche SSD besser geeignet sind, und Du mußt dann bewerten, welche Konfiguration Dir den entsprechenden Preis wert ist. Da habe ich meine Zweifel bei der Cache-Konfiguration für Schreiben.

    f) kann ein ARM v8 das 10Gbe überhaupt auslasten?

    Warum nicht?


    Die AMD und Intel CPUs schaffen dies wohl schneller. Aber ich sehe nicht, warum dies diesen ARM CPUs nicht ebenfalls gelingen sollte.

    g) da das Projekt sicherlich nicht schon morgen ansteht, lohnt es sich noch etwas zu warten? Die AMD CPU's und auch der Celeron sind ja schon etwas betagt...

    Verstehe nicht, welchen Bewertungsmaßstab Du bei dieser Frage anlegst. Die Preise für CPUs und RAM ist derzeit am Steigen. Aus preislicher Hinsicht ist ein Abwarten also eher nachteilig. Bei CPUs ist ein stufenweiser Preisnachlass bei Erscheinen und Verfügbarkeit von Nachfolgeprozessoren zu erwarten für die bisherigen CPUs. Wenn nicht der Preis sondern die Leistungsfähigkeit der CPUS und Featuresets der Hauptplatinen dagegen der Bewertungsmaßstab ist, dann werden kann sich warten lohnen. Aber das wird immer so sein, egal wann Du dies betrachtest. Andererseits ist QNAP nicht der schnellste Hersteller, der neue CPUs auch in seine Produkte übernimmt. Wenn es Dir darauf ankommt, dann baust Du Dir vielleicht Dein System selbst zusammen und setzt ein Open Source Betriebssystem wie FreeNAS oder TrueNAS ein. Auch bei Open Source dauert es, bis das Betriebssystem neue CPUs unterstützt, soweit auch neue Befehlssätze oder Features angeboten werden.

    Du schreibst eine ellenlange Antwort ohne eine Ahnung zu haben, worum es geht.

    S3 ist die Cloud von Amazon!

    Ich weiß sehr wohl, von was ich schreibe und dass es unter diesem Namen einen Cloudspeicher von Amazon gibt. Aber ich kenne eben auch andere Bedeutungen diesen Namens und kann nicht ausschließen, dass dieser Name auch von anderen Anbietern verwendet wird. Das habe ich mit spekulieren gemeint. Und die Denkfehler, die ich angesprochen habe, bezogen sich gar nicht auf S3, sondern sind davon unabhängig. In wie weit also weitere Denkfehler dazu kommen, die mit den Spezifika diesen Cloudspeichers zu tun haben, kann ich nicht beantworten und habe ich auch nicht versucht. Nachdem Du weißt, was der Fragesteller gemeint habe, warum bist Du dann nicht ergänzend auf diese Spezifika eingegangen?

    Das war eine kleine Praxis mit einem Speedport Router, sorry wer so ein Schrott in so einer Umgebung einsetzt!

    Gab es da nicht mehrere Praxen und Labore mit mehr als einer Million Datensätzen, die groß durch die Medien gingen?


    Eher nur in der Fachpresse zu lesen ist, dass es Sicherheitsempfehlungen für Arztpraxen und medizinische Labore gibt, und Studien und Untersuchungen, dass weder diese noch gleichwertig andere in beachtlichem Umfang noch nicht umgesetzt sind.

    Ich hoffe ihr habt noch Bänder, denn wenn alles aktive um die Ohren fliegt, ist ein Offlinebackup das einzige was da ist um wieder hoch zu kommen.

    In wie weit Bänder bei solchen Datenvolumina die beste Wahl sind, kann ich nicht einschätzen. Unabhängig von der Wahl des Datenträgers stimme ich aber zu, dass ein Offlinebackup für diesen Fall wesentlich ist. Und dass in der Vergangenheit auch getestet wurde, dass dieses Backup korrekt ist.

    will mal ein Patient nach 9,5 Jahren doch noch einen CD mit seinen Bildern haben.

    Da weiß aber noch nicht jeder Mediziner und jeder Patient Bescheid. Habe erst diese Woche einen Patienten begleitet, der einen Arzt auf solch ein Bild ansprach und einen Ausdruck meinte. Und der Arzt hatte keine Möglichkeit für solch einen Ausdruck und verwies auf einen anderen Ansprechpartner seiner medizinischen Einrichtung. Er nannte CD als Alternative und äußerte Bedenken, dass der Patient dieses Bild dann sehen könne. Da mischte ich mich ins Gespräch ein und informierte Arzt und Patient, dass sie sich darum keine Sorgen machen bräuchten, da ich Software habe, um solche medizinischen Bilder zu lesen und darzustellen. Habe ich schon erfolgreich mit Röntgenbildern eines anderen Patienten mit diesem zusammen auf seinem Computer gemacht. Und sind die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für solche Patientendaten nicht 30 Jahre? Dann kann ja nicht darauf vertraut werden, dass 20 Jahre alte Computer und älter noch betriebsfähig seien. Ist dafür aber glücklicherweise gar nicht erforderlich.

    Was gibt QNAP denn bei dem Modell an, was es als Storage kann?

    Diese Frage verstehe ich nicht ganz. Und was ich da gelesen habe, ist einerseits beeindruckend, andererseits fraglich, in wie weit die benannte Teststellung was ausreizt. Als Orientierung ist es sicher sinnvoll. Wenn es beim Fragesteller darauf ankommt, scheint es mir bei diesen Datenvolumina sinnvoll, eine eigene Teststellung zur Evaluierung aufzubauen bzw. von Anbietern aufbauen zu lassen. Das könne dann auch Fragen zu Latenzen und Dimensionierung von Puffern besser beantworten. Trunking wird z.B. unterstützt. Habe keine Ahnung, wie wichtig für diesen Anwendungsfall eine Synchronisierung der Datenpakete ist hinsichtlich Latenzen auf höherer Speicherebene.

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler?

    Da kenne ich mich noch nicht so aus. Aber so weit ich verstanden habe, hast Du da gleich mehrere Denkfehler:


    HBS3 sichert m.W. nicht alles sondern im Wesentlichen Deine Nutzdaten. Es sichert Dir nicht das Betriebssystem, Deine Systemkonfiguration, Deine Apps. Und wenn der Fall eintritt, den Du beschreibst, dann weisst Du nicht, ob Dein Ersatzgerät wieder das gleiche NAS Modell sein wird. Wenn Du Dich also für diesen Fall rüsten willst, musst Du Dein Sicherungskonzept vermutlich ergänzen.


    Dein Ersatzgerät kommt ja ebenfalls mit einem Betriebssystem. Und ob dies das gleich ist, eine andere Variante auf anderer Hardwarearchitektur, oder eine andere, gar inkompatible Betriebssystemversion, kann Dir fast egal sein. Wenn es ein ganz anderes Betriebssystem hätte, wie z.B. FreeNAS bzw. dessen Nachfolger TrueNAS, dann käme eine Schwierigkeit hinzu. Das einfachste ist, wenn das Ersatzgerät das gleiche Modell sowie das gleiche Betriebssystem und -version haben. Du kannst Dir das jetzige Betriebssystem auch von QNAP herunter laden. Das hat ja Dein jetziges NAS bei der letzten Aktualisierung des Betriebssystems auch gemacht. Für jedes NAS Modell hält QNAP solche Betriebssystemversionen unterschiedlich lange vor. Es ist also keine schlechte Idee, sich die Betriebssystemversionen seines Modells ebenfalls zu sichern, nicht nur für den von Dir genannten Fall. Das kann hilfreich sein gerade auch dann, wenn das NAS nicht defekt ist und ein inkompatibler Betriebssystemupdate durchgeführt wurde, und sich heraus stellt, dass danach einige benötigte Dienste und Apps nicht mehr funktionieren und vorerst auch kein gleichwertiger Ersatz verfügbar ist. Dann kannst Du mit solche einer früheren Version des Betriebssystems wieder auf den alten Zustand zurück kehren.


    Die Systemkonfiguration bietet Dir QTS an, dass Du ebenfalls separat sichern kannst. Dies ist auch für umfangreichere, experimentelle und größere Konfigurationsänderungen sinnvoll. Ob Du diese jemals zurück sichern willst, ist dabei unerheblich und eher unwahrscheinlich. Es soll Dir eher als Referenz und Vergleich dienen und nur in den selteneren Fällen tatsächlich zurück gesichert werden.


    Und die Apps kannst Du Dir ebenfalls bei QNAP oder den jeweils anderen Bezugsquellen für Dein Betriebssystem herunterladen. Du weißt nicht, in wie weit diese Anbieter die von Dir verwendete Version noch bereit halten werden oder gar ganz zurück ziehen. Bei einigen Updates des Betriebssystems lese ich in den Release Notes von QNAP, welche Apps vorerst nicht mehr angeboten werden, weil sie nicht kompatibel sind mit der neuen Betriebssystemversion. Das lese ich schon seit mehr als einem halben Jahr, ohne dass QNAP einen Ersatz inzwischen bereit stellen würde. Und HBS3 ist ebenfalls eine App. Solange QNAP noch Wert auf Kundenzufriedenheit legt, ist zu vermuten, dass sie im Fall einer Einstellung von HBS3 einen mutmaßlich kompatiblen Nachfolger anbieten werden. Wenn Dein Ersatzgerät ein anderes Betriebssystem wie FreeNAS einsetzt, dann hängt es von der Art des gewählten Backups ab, ob es einen Dienst gibt, der das Backup zurück sichern kann. Wenn Du also mehr Flexibilität für Dein benanntes Risiko haben willst, achtest Du auf eine Sicherungsart, die auch auf anderes Betriebssystemen ein Werkzeug bereit hält.


    Auf Deinem Ersatzgerät kannst Du Dich dann an die Rücksicherung nach Inbetriebnahme machen. Hinsichtlich Reihenfolge findest Du bereits Themen hier im Forum.


    Und von der Terminologie kann ich nur spekulieren, was Du mit S3 meinst, vermutlich nicht einen energetischen Betriebszustand Deines Prozessors. Und wenn ich von Betriebssystem schreibe, verwendet QNAP das Wort Firmware. Und wenn QNAP das Wort Firmware verwendet, dann meint es entweder etwas, was ich als Betriebssystem bezeichne, oder was ich als Treiber bezeichne, je nach Binary.

    Dell hat mit dieser Anforderung (ausschließlich Backup) bislang eine Data Domain für 190 k€ und ein ME404 Storage angeboten. Ersteres ist meiner Einschätzung nach viel zu teuer für das erste Backup

    Zu Preisen kann ich mich nicht äußern. Habe nichts mit derartigen Anforderunden zu tun. Wenn Deine Einschätzung nach dies zu teuer sei, und diese Einschätzung nicht lediglich ein Bauchgefühl ist, dann kann es sein, dass die angebotene Lösung vielleicht mehr bietet, als Du benötigst. Was ist denn eine Data Domain bei Dell Storage?

    Wir sind ein medizinisches Unternehmen, welches Radiologie und Teleradiologie für eine große Zahl an Kliniken anbietet.

    So etwas war bereits eine von zwei naheliegenden Vermutungen, selbst wenn die Kunden nur größere medizinische Versorgungszentren wären, in großer Anzahl.

    Bei diesem Thema soll es nur um das Storage gehen, auf dem die Backups liegen (und welches ausschließlich mit Veeam verbunden wird).

    Wobei ich empfehle, eine Verschlüsselung der Daten dazwischen zu schalten, bevor die nicht-produktiven Daten ins Backup fließen.

    stelle ich mir die Frage ob diese die Backups schnell genug entgegen nehmen und sicher aufbewahren können.

    Was meinst Du mit schnell genug entgegen nehmen? Und was mit sicher aufbewahren?

    In den nächsten 5 Jahren erwarten wir Datenmengen (überwiegend DICOM Bilder) zwischen 150 und max 300 TB.

    Das hier ist ein erwartetes Datenvolumen, ohne Angabe zu derzeitigem Datenvolumen. Es ist keine Datenrate. Welches Volumen muss derzeit in welcher maximalen Zeit bewältigt werden für Backup? Und welches Volumen muss in 5 Jahren voraussichtlich in der gleichen Maximalzeit bewältigt werden?


    Wenn der Anwendungsfall ausschließlich Backup ist, dann sollte es doch Lösungen geben, die Warteschlangen (Queuing) verwenden, um Geschwindigkeitsunterschiede zwischen verschiedenen Systemen abzufedern. Soweit ich verstanden habe, sind ES2486dc und ES1686dc wohl die leistungsfähigsten Lösungen, die QNAP im Sortiment hat. Ich würde vermuten, dass HP, Dell EMC und einige andere mit Lösungen mit mehr Flash, mehr Hauptspeicher, Hardware-RAID und schnelleren NICs mit unterschiedlich großen Netzwerkpuffern im Sortiment haben, wenn das Angebot von QNAP nicht ausreicht und der Durchsatz der Engpunkt sein sollte.


    Beim Thema Sicherheit gibt es verschiedene Aspekte und Bedeutungen. Einige dieser Bedeutungen werden gerne dadurch realisiert, dass die Daten vor der entsprechenden Ablage verschlüsselt werden, am besten so, dass für den späteren Zugriff auf einen Datensatz nicht das gesamte Backup eingelesen werden braucht. Welchen Zeitraum sollen welche dieser Backups absichern, in Abgrebnzung zu Archiven? Damit meine ich nicht ausschließlich Langzeitarchive. TierN in MultiTier Storage ist aus meiner Sicht ebenfalls ein Archiv, ohne den Anforderungen von Langzeitarchiven genügen zu müssen. Je näher diese Anforderungen in Richtung Langzeitarchiv gehen, desto mehr Randbedingungen kommen hinzu, um auch nach längeren Ruhezeiten noch auf ältere Datensätze zugreifen zu können. Dies hat auch mit Metadaten, Datenformaten und Begleitdokumentation zu tun, was leider nicht jeder Verantworliche oder Durchführende im Blick hat. (Habe am ehesten mit Langzeitarchiven gelegentlich beruflich zu tun.) Und Flash-Speicher assoziiere ich eher nicht mit langzeitstabilen Archiven, können aber für Tier1 oder Tier2 interessant sein, und ist daher eine Konzeptfrage, keine Technologiefrage, wobei diese Aspekte eben nicht ganz unabhängig sind.

    zweiteres besitzt weder Deduplizierung noch Inline-Kompimierung.

    Habe keine Erfahrung mit Deduplizierung. Daher weiß ich nicht, welche Varianz an Randbedingungen dabei existieren, insbesondere hinsichtlich Latenzen und Puffern.

    Einen IMAP Server hat Xeams ja nicht

    Bist Du da sicher? Oder bezieht sich diese Aussage auf die Legacy-Version die früher im QNAP App-Store war?


    Sowohl im europäischen QNAP Club gibt es eine neuere Version die Imap unterstützt, als auch die von Dir angegebene URL bezeichnet Imap als unterstützt. Was das bedeutet, habe ich auf die Schnelle nicht gelesen, ob serverseitig und clientseitig oder lediglich clientseitig.

    Welche Containerlösung würdest Du denn für das Thema Proxy empfehlen?

    Da habe ich weder Erfahrung noch recherchiert, ob es schon etwas fertiges gibt, oder selbst zusammenzustellen ist. Diesen Containeransatz habe ich erwähnt, um die fehlenden Abhängigkeiten bei QNAP-Lösung zu umgehen. Als Container untersützt QNAP ja sowohl LXC als auch Docker.

    Bei uns lagern etwa 100GB Daten vor Ort und der Rest wandert dann in ein Langzeitarchiv.

    Und das Langzeitarchiv ist dann nicht vor Ort?


    Also m.W. gibt es auch bei Langzeitarchiven einen Ansatz von mehreren Speicherorten. Ob die dann MultiTier sind, weiß ich nicht.

    Ui du willst die also alle lange vor Ort vorhalten.

    Klingt nach dem Unterschied bzw. Arbeitsteilung zwischen einem Zentrum für die Bildgebung und einem Behandlungszentrum für langjährige Therapien. Hätte vermutet, dass bei ersterem größere Datenmengen häufig entstehen, die aber schnell ins Archiv können, während bei letzteren die Entstehung der Datenmenge geringer ist, dafür die Vorhaltedauer und wiederholte Nutzung dieser Daten über längere Zeiträume der Therapien benötigt wird.

    Mir stellt sich die Frage ob ich das mit QNAP abdecken kann. Eventuell mit einem ES1686dc (wegen dem QES Betriebssystem mit Komprimierung und Deduplizierung).

    Keine Ahnung. Soweit ich einige Kenndaten verstanden habe, bezweifle ich, dass dies von der Stange funktionieren kann, und habe meine Zweifel, ob da QNAP eine sinnvolle Lösung darstellt. Für eine Teilfunktionalität kann da vielleicht von QNAP etwas genutzt werden. Aber für die Hauptfunktionalität scheinen mir richtige Server ein angemessenerer Ansatz. Schonmal QNAP Projektgeschäft nach einer Einschätzung gefragt?

    Könnt Ihr mir hier zu etwas raten? Auf was sollte ich achten? Welche Geräte und Konfigurationen würden passen?

    Damit habe ich keine Erfahrung. Soweit ich es verstehe, gibt es da auch noch rechtliche Anforderungen (samt Compliance), bei dieser Art von Daten. Da wäre m.E. u.a. Hardware-RAID statt Software-RAID zu bevorzugen. Und wo werden die Daten verschlüsselt? Oder reichen andere Zugriffssicherungen aus und wird auf Verschlüsselung verzichtet?

    Wie könnte die Konfiguration aussehen? Wäre es möglich, das mit vielen 16 TB Platten und ein paar schnellen M2 Flash als Cache abzubilden?

    Was meinst Du hier mit Cache?


    Bei diesen Datenmengen und Volumina würde ich eher an MultiTier Storagekonzepte denken und können solche Datenträger in einem solchen Konzept Verwendung finden. Abstrakt betrachtet ist m.E. MultiTier Storage auch eine Art von Caching. QNAP verwendet unterschiedliche Begriffe und sagt, dass lässt m.W. nur eine Konfiguration von Datenträgern als MultiTier oder Cache zu, nicht oder nur sehr eingeschränkt kombinierbar. Ob diese Einschränkungen im gehobenen Enterprise-Segment auch gelten, weiß ich nicht.

    Auch wenn Dell, NetApp oder andere Hersteller teurer sind, der Support ist dort der Erfahrung nach deutlich besser als bei QNAP.

    Wobei ich mich frage, ob hier nicht besser ein Dienstleister ins Boot geholt werden soll, der sich mit dieser Branche, rechtlichen Rahmenbedingungen und Sicherheitsanforderungen gut auskennt. Wenn ich an die Sicherheitsvorfallmeldung vor einigen Monaten zurück denke, bei der Bilder u.a. aus Arztpraxen und Laboren aus Niedersachsen offen im Internet standen. Der Hardwareherstellersupport ist wichtig für die Dimensionierung und bestimmte Reaktionszeiten. Aber für den laufenden Betrieb, das Aufsetzen und die Konfiguration wird vermutlich anderer Support mit Branchenkenntnissen wichtiger sein, gerade was den Aspekt der Sicherheit anbelangt. Der Fragesteller verfügt dabei ja auch über technisches Know-How, sodaß er daran auch mitwirken kann und nicht alles Dritten überlassen braucht, sondern eher ergänzend und beratend und möglicherweise als Unterstützung für Reaktionszeiten in bestimmten Situationen, so mein Eindruck. Und wenn ich schon den Namen diesen Betriebssystems bzw. Variante lese, erwägt der Fragesteller, sein System selbst zusammen zustellen, und sich nicht auf vorgefertigte Lösungen zu beschränken, falls ich dies nicht mißverstanden habe.

    Hallo,


    habe wieder einmal mein Passwort des MySQL-Administrators vergessen. Wie kann ich dieses zurück setzen oder neu setzen?


    Als ich das letzte Mal dieses Problem hatte, gab es in der Systemsteuerung des QNAP den Bereich SQL Server und im unteren Abschnitt davon die Möglichkeit, dessen Administratorpasswort neu zu setzen. Seit der letzten Verwendung dieser Funktion kam aber ein Update von QTS und jetzt finde ich diese Funktion nicht mehr. Stattdessen finde ich dort eine andere Information mit vorgeschlagener Maßnahme, die aber nicht hilft und zu keiner Veränderung dieser Seite oder diesen Symptoms führt: qnap.sql.ctrl.loss.20200329.png Kennt jemand dieses Phänomen bereits? Kennt jemand bereits Abhilfe?


    Dieses Symptom tritt bei meinem QNAP NAS TS-873 auf mit QTS-Version 4.4.1.1216. Wenn ich mich richtig erinnere, ist die SQL-Version etwas in der Größenordnung MySQL 5.5 oder 5.7. Habe seit der letzten Verwendung vor rund 2-3 Monaten die üblichen Aktualisierungen von Apps durchgeführt, einschließlich der QTS-Version. Von einer Produkt-CD wie in der Meldung aus dem Bild weiß ich nichts. Habe statt dessen gesucht, ob ich diese aktuelle Firmware-Version 4.4.1.1216 erneut aufspielen könne, um damit vermutete Beschädigung diesen Betriebssystems zu beheben. Der direkteste Weg war nicht möglich (ausgegraut und nicht anwählbar). Dann habe ich mir das Betriebssystem (Firmware) für dieses Geräte von QNAP heruntergeladen (Variante für Europa) und mit QFinder Pro erneut aufgespielt. Dies hat auch funktioniert, aber an dem Symptom nicht verändert. Es kommt nach wie vor das gleiche Bild.


    Ebenfalls vor Monaten habe ich eine weitere App im europäischen QNAP Club gefunden und installiert, MariaDB (in Ausprägung von QMariaDB 10.4.7, und installiert Anfang Februar 2020). Diese solle angeblich nicht kollidieren mit der bestehenden Installation aus dem Betriebssystem und einen separaten Speicherbereich und separate Freigabe verwenden. Diese Behauptung überzeugt mich nicht. Ich habe den Eindruck, dass beide SQL Server installiert, am Laufen sind, und sich in die Quere kommen. Von MariaDB habe ich noch das Passwort des Administrators, aber von MySQL habe ich es vergessen, bereits verschiedene vergeblich ausprobiert.


    Nach Behebung des Zugangs zu MySQL aus dem Betriebssystem habe ich noch zwei ergänzende Fragen:

    • Wie kann ich phpMyAdmin so konfigurieren, dass ich je nach Bedarf auf MySQL oder auf MariaDB zugreife und umschalte?
    • Wie kann ich diese beiden SQL Server so konfigurieren, dass sie sich nicht in die Quere kommen?


    Wenn es dafür notwendig ist, dass ich MariaDB deinstalliere und wieder neu installiere, sollte dies kein Problem sein, da ich m.W. noch keine Applikationen damit verknüpft habe. Was wäre bei Neuinstallation alles zu beachten? In MySQL wird aber vermutlich ein Teil der Funktionalität von QNAP verwaltet, und ausserdem habe ich dort bereits 1-2 Applikationen verknüpft, an die ich jetzt auch nicht mehr komme. (Die Verwaltung von Abhängigkeiten könnte und dürfte besser sein.) Wenn diese Ergänzungsfragen besser in eigenem Thema aufgehoben seien, bitte ich um kurzen Verweis in welchem Forum.

    nehme dann die 453be mit 2gb (wird dann noch aufgestockt)

    Dieses Modell kommt mit einem Speichermodul und hat zwei Steckplätze, also einen davon belegt. Da Du auch noch transkodieren willst, rate ich Dir, lieber gleich mit dem 4GB-Modell zu beginnen, und dann aufzurüsten (auf 8 GB). Das 2GB-Modul ist m.E. eher zum Austauschen, während Du das 4GB-Modul belassen kannst. Und Originalspeicher zu behalten ist ohnehin sehr hilfreich für späteren Kontakt mit Herstellersupport.

    Wow, voll viel Text und die Frage wird gar nicht beantwortet

    Wie soll ich das verstehen? Ich habe drei Antworten geliefert: Logfilerotation, Ringpuffer und Data Governance, für Leser, die nicht so fit in Deutsch sind und es lieber komprimiert in Neudeutsch mögen.

    Solche "endlosen" Logfiles versehe ich gerne mit z.B. dem aktuellem Monat im Dateinamen. Bei dir würde das z.B. memfree_03.log heißen können.

    Das ist ja auch nur eine Variante von Logfilerotation, wie ich sie vorgeschlagen habe, mit dem Unterschied, dass dafür ein weiteres Skript benötigt wird, während meine Variante mit Betriebssystemmitteln auskommen sollte. Habe jetzt aber nicht überprüft, ob diese Variante von Logfilemanagement im Lieferumfang von QTS bereits enthalten ist, oder eine zusätzliche Installation eines Linuxpaketes benötigt.


    Nachtrag: Habe überprüft, dass bei meiner QTS-Version sowohl Syslog-Server als auch logrotate bereits dabei sind und zumindest ein Teil bis zur GUI durchgereicht wird.

    Das ganze will ich auch nur nutzen da ich häufig folgende Meldung erhalte und dazu ein Ticket aufgemacht habe:

    Hast Du denn my QNAPcloud bereits eingerichtet? Oder wenigstens ein Nutzerkonto bei QNAP eingerichtet?


    Habe bislang noch kein Ticket bei QNAP aufgemacht. Habe aber gelesen, dass inzwischen wenigstens solch ein Nutzerkonto dafür erforderlich sei.

    habe das TVS-872XT

    Und welche QTS-Version verwendest Du?

    Wenn ich jetzt wegen der QIoT-App suche werden mir hier bei Kompatibilität nur wenige NAS-Modelle angezeigt aber auch X86 und das sollte ja eigentlich bedeuten, dass alle intel/amd NAS das ausführen können oder irre ich da??

    Hast Du prinzipiell so verstanden wie auch ich. Kann aber noch zusätzliche Anforderungen stellen wie z.B. Mindesthauptspeicher oder bestimmte Erweiterungskarte. Habe keine Erfahrung mit dieser App, wohl aber mit unzureichenden Paketbeschreibungen und Unzulänglichkeiten im QTS Paketmanagement.

    Ich würde es gerne so belassen, denn es war sehr mühsam es soweit hinzubekommen :)

    Eigentlich sind es ja nur "kosmetische" Fehler, die meinen NAS Betrieb nicht beeinflussen... aber auch kosmetische Fehler wurmen einen eben...

    Sehe ich ähnlich und geht mir ähnlich, bei anderer Historie. Bei mir gibt es Benutzer ohne Namen. Und da vermute ich Unzulänglichkeiten im QTS Paketmanagement als Ursache. Es gibt da Pakete, die Systempakete austauschen und verdrängen, ohne diese zu deinstallieren oder saubere Trennung von Abhängigkeiten. Habe noch nicht untersucht, ob es bei mir nur kosmetisch ist, weil ich kürzlich festgestellt habe, dass eine Applikation nicht mehr erreichbar ist, in die ich schonmal über eine Woche Arbeit investiert hatte, vor etwas mehr als einem Monat.

    Habe seit 3 Tagen das selbe Problem

    Also ebenfalls Modell TS-809 Pro und QTS 4.2.6 Build 2018-05-13?


    Was hast Du vor 3 Tagen geändert? Und bleibt das Problem mit einer neueren Version von QTS 4.2.6 bestehen?


    Soweit ich sehe, ist die Version mit Build 20200109 bzw. Freigabe 2020-01-10 aktuell für dieses Modell. Und die vorherige Version aus dem November 2019 (Build 20191107, Freigabe 2019-11-12) wäre auch ein Kandidat für Stabilität.


    Habe selbst kein derartiges Modell und kann daher Stabilität weder bestätigen noch dementieren.

    Ich denke eher, dass die Namenszuordnung verloren gegangen sein wird, da ich mein NAS komplett neu aufgesetzt habe, danach aber alte Einstellungen wieder eingespielt habe, während dem Resync für das Raid unabsichtlich 2x neu gestartet hatte und dann für alle Geräte im Haushalt die auf das NAS zugreifen eigene User angelegt habe.

    Weder beim Neuaufsetzen noch bei der Neuanlage von Anwendern passiert solch ein Verlust der Namenszuordnung. Die anderen beiden vermuteten Ursachen können dagegen Einfluss gehabt haben. Alte Einstellungen wieder einspielen, wenn sich die Konfiguration nicht geändert hat, und sie zuvor richtig waren, sollte ebenfalls als Ursache ausscheiden. Aber ob sie zuvor richtig waren, ist nicht so einfach zu bewerten. Und oftmals wird ein Neuaufsetzen dazu genutzt, die Konfiguration absichtlich zu ändern. Von daher ist die Sicherung der alten Einstellungen zwar sinnvoll, aber ich würde es bevorzugen, diese nicht automatisch zurückzuspielen. Ein automatischer Vergleich, ok. Aber das Zurückspielen würde ich lieber manuell oder halbautomatisch bevorzugen, mit Vorabkontrolle, nicht nachträglicher Kontrolle. Oder alternativ eine zweite Einstellungssicherung beim Neuaufsetzen mit anderem Speicherplatz anlegen, um nachträglich die alte Einstellungssicherung mit der Einstellungssicherung beim Neuaufsetzen vergleichen zu können. Und ein oder mehrere Neustarts während einem Resync kann abhängig vom RAID-Level deterministisch bleiben oder undeterministisch werden.


    Und ich hatte bereits aus Deinen Formulierungen vermutet, dass kein Fremder sondern Du hinter diesen fehlenden Einträgen steckst, nicht aber ob absichtlich oder unabsichtlich. Deine Rückmeldung lässt auf unabsichtliche Nebenwirkung schlußfolgern, was auch plausibel erscheint.

    Dort sind keine verwaisten User und keine 1000 oder 1001 Einträge bzw. andere User-Gruppen zu finden.

    Bei Deinem Symptom geht es zunächst nicht um die Anwender sondern um die Anwendergruppen. Und da sollten früher einmal Einträge für 1000 und 1001 gewesen sein. Bei mir steht auf einem meiner Systeme für 1001 der Gruppenname nobody.

    Wie kann ich rausfinden welche Apps diese User/Gruppen benötigen?!

    Da fällt mir auf Anhieb kein zuverlässiges Verfahren ein. Wenn Du Dich per Kommandozeile als Administrator einloggst (ssh), kannst Du gelegentlich Dir die gesamte Prozesstabelle ausgeben lassen. Ich verwende dafür standardmäßig ps -ef. Aber dabei kommt zwar die UserID bzw. -name, nicht aber die GruppenID bzw. -name zurück. Kannst Du ja mal nach weiteren Optionen recherchieren. Dabei wirst Du feststellen, dass dies erst einmal von BusyBox bearbeitet wird, bevor es an das Betriebssystem durchgereicht wird. BusyBox ist aber wohl so konfiguriert, dass es manche Optionen heraus filtert und nicht durchlässt. Laut BusyBox wären ja nicht einmal -ef zulässig, werden aber dennoch durchgereicht und beantwortet. Eine ähnliche Recherche kannst Du mit dem Befehl top erreichen. Auch da fällt mir nicht auf Anhieb ein, mit welcher Option man zusätzlich die Gruppen angezeigt erhält.

    Ich kenne nicht den Grund, warum QNAP das auf 8GB begrenzt hat

    Da gibt es mindestens zwei bekannte Gründe. Der eine ist die Spezifikation des CPU-Herstellers Intel, wo diese Grenze bereits genannt wird. Den anderen hat QNAP selbst veröffentlicht, dass es nur in Konfigurationen bis zu dieser Grenze bislang getestet habe. Es wird damit keine Aussage getroffen, ob es mit mehr Speicher funktionieren könne. Prinzipiell müsse der CPU-Hersteller diese Information haben, wenn es dafür Designentscheidungen gäbe. Aber so transparent ist Intel selten. Diese Celeron CPUs aus der J-Baureihe sind nicht so konfiguriert wie spezifiziert. Die CPUs berichten nichts von derartigen Einschränkungen. Meinem Eindruck nach sind diese CPUs fehlerhaft konfiguriert. Ich habe keine Ahnung, in wie weit ich eine solche Konfiguration ändern könnte, um einen stabileren Betrieb jenseits der spezifizierten Grenze hinzubekommen. Und es ist zu vermuten, dass nicht nur ein Datensatz falsch konfiguriert ist. Habe einen ähnlichen Prozessor der gleichen Baureihe und habe den Eindruck, dass bis 15 GB alles funktioniert. Bei der Verwendung von 16 GB und mehr, müsste ein Datensatz vermutlich eingefügt werden, für welche Komponente wieviel Speicher zwischen 15 und 16 GB vermutlich reserviert sei. In dieser Baureihe werden auch problemlos 32 GB erkannt und vom QTS Controlcenter entsprechend berichtet. Habe aber noch nicht erlebt, unter welchen Umständen diese auch ohne Absturz auch tatsächlich verwendet werden. Alles andere scheint Spekulation. Ich habe jedenfalls von keiner Designentscheidung gelesen, aus der sich eine Grenze von 8, 15, 16, 31, 32, 63, oder 64 GB zwingend ergäbe. Entsprechend große Speicherriegel gab es zur Markteinführung der CPU noch nicht und Intel hat seine CPUs in dieser Hinsicht keiner neuen Bewertung oder Überprüfung unterzogen.

    Grundsätzlich hast Du natürlich recht. Wie würdest Du das machen?

    Grundsätzlich haben sich zwei verschiedene Verfahren bewährt, soweit das Thema von den Verantwortlichen überhaupt erkannt wird. Die eine Variante kommt aus dem Datengovernance, also der kontrollierten Verwaltung der Daten und Datenströme. Diese fragt nicht nur, welche Daten benötigt werden, sondern auch, wer welche Daten nutzt und ab wann welche Daten nicht mehr benötigt werden. Das zweite Verfahren nutzt bestehende Mechanismen zum Umgang mit Protokolldateien, wie sie in Betriebssystemen oftmals eingebaut sind. Dieses Verfahren kann die Bewertung aus dem zuvor genannten Verfahren berücksichtigen. Auch dabei gibt es noch Untervarianten. Die primitive Variante überwacht die Größe von Protokolldateien. Bei erreichen einer bestimmten Größe oder Alters wird diese geschlossen, umbenannt und komprimiert, während die Protokollierung in einer neuen Datei mit ursprünglichem Namen fortgesetzt wird. Die komprimierte, umbenannte Protokolldatei hat eine laufende Nummer als neuen Dateinamenssuffix, ergänzt um die Standardnamenskonvention des gewählten Komprimierverfahrens oder Werkzeuges. Eine andere Variante verzichtet auf diese Umbenennung und Komprimierung und überschreibt statt dessen einfach die ältesten Einträge nach einem Ringpufferprinzip. Bei Datengovernance würde ein Wartungsjob nach nicht mehr benötigten Datensätzen suchen und diese löschen. Die Feststellung des Bedarfs kann komplex sein, um auch Ausnahmen zu berücksichtigen, die z.B. manuelle Markierungen verwendet. Typisches Beispiel sind gesetzliche Aufbewahrungsfristen für bestimmte Datensätze. Bei laufenden Gerichtsverhandlungen oder bestimmten Verwaltungsvorgängen der Öffentlichen Verwaltung können aber bestimmte Datensätze länger benötigt werden als im Gesetz geregelt, so dass diese Datensätze gekennzeichnet werden müssen, dass sie trotz erreichen der altersmäßigen Löschberechtigung davon ausgenommen werden. Ähnliches gilt z.B. für Verbindungsdaten, für die es oft ein vereinbartes Löschintervall gibt, aber im Fall von eintreffenden Beschwerden möglicherweise eine längere Aufbewahrung bis zum Abschluß der Klärung benötigen. Für beide Varianten sollte in QTS Mechanismen eingebaut sein, die Du vermutlich nutzen könntest, um die Konfiguration auf Deine Protokolldatei zu erweitern. Data Governance wird dagegen mit einer eigenen Verwaltungssoftware realisiert. Da habe ich bislang nur von kommerziellen Produkten gehört und keine Praxiserfahrung. Oftmals scheint mir dies in Firmen ohne solche Werkzeuge implementiert zu sein, und statt dessen automatische Wiedervorlage eingerichtet zu sein, zur manuellen Bearbeitung. Ist immer noch besser als die Daten zu vergessen.


    Beruflich habe ich teilweise mit Archiven zu tun gehabt, als eine Person, die mitverantwortlich war für die Einbringung von Datensätzen in Archive, unter Berücksichtigung gesetzlicher und behördlicher Auflagen als auch den Interessen des Arbeitgebers, um seinen Pflichten aus Produkthaftung nachkommen zu können über den gesamten Zeitraum, der in regulierten Branchen deutlich länger sein kann als was die normale IT oder Verbraucher kennen. Dies ging bis zu 70 Jahre nach Ende der Vermarktung eines Produktes, NICHT bis zu 3 Jahren nach Markteinführung. Ich habe keine Probleme, daran Mitverantwortlichen Fragen so zu stellen, dass sie erkennen können, ob ihre bisherigen Vorkehrungen ausreichen bzw. die Person zu identifizieren, die überhaupt in der Lage ist, meine Fragen zu beantworten. Ein Teil kann nur von Mitverantwortlichen beantwortet werden, ein Teil ist diesen nicht unbedingt bekannt, sondern vom Durchführenden zu beantworten. Den Archivbetreiber brauche ich i.d.R. dazu nicht zu befragen, soweit aus den anderen Antworten sich kein entsprechender Bedarf ergibt. Und ich habe keine Ausbildung für dieses Thema. Meine Erfahrungen mit Antworten sind nicht repräsentativ. Sollten diese Erfahrungen repräsentativ sein, so wäre der Zustand solcher Archive als katastrophal zu bewerten, weil die Erstellung zu naiv erfolgte.


    Das von Mavalok2 angesprochene Werkzeug Q'Center ist dazu nicht in der Lage. Aber es liefert zumindest die Information, wenn Speicherplatz knapp wird. Wenn die Ursache einer solchen Speicherplatzknappheit in Protokollen und Archiven läge, dann wäre das ein Hinweis und Handlungsaufforderung, die bisherige Praxis zu überprüfen, da sie sich allem Anschein nach als unzureichend heraus stelle. Ob es sich um eine Fehleinschätzung des Speicherbedarfes oder der Aufbewahrungskapazitäten handelt, oder die automatischen Löschmechanismen zu lange nicht ausreichend funktioniert haben, lässt sich nicht abstrakt sondern nur im Einzelfall beantworten. Beruflich habe ich dabei wiederholt erlebt, dass meine Vorgänger keine Angaben hatten, wie lange welche Protokolle benötigt würden und daher auch keine automatische Löschung eingerichtet.

    habe ich sogar ganze Usergruppen 1000 und 1001.

    Was ist das und warum sind die da?

    Willst Du das wirklich wissen?


    Wenn ja, dann suche Dir eine Einführung in UNIX oder in Linux und lese dort zu Benutzern und deren Verwaltung. Jeder Benutzer in UNIX (und Linux) gehört einer oder mehreren Benutzergruppen an. Es gibt dabei auch Standardbenutzer und Standardbenutzergruppen. 1000 ist dabei eine die Nummer eine Standardbenutzergruppe. Allem Anschein nach ist auf Deinem System das Mapping zwischen dieser Gruppe und ihrem Namen gelöscht worden, weil sonst in Deinem Screenshot der Name statt der Nummer auftauchen müsste. Bei den Benutzergruppen und Benutzern gibt es eine Kategorisierung in System und sonstige. Die Systemkategorie verwendet Nummern kleiner als 1000 und die sonstigen beginnen mit 1000, sowohl bei den Gruppen als auch bei den Benutzern. Diese Kategorisierung gibt es schon seit vielen Jahrzehnten und ist deutlich älter als Linux, mindestens aus den 1980-er Jahren. Die Konvention auf die Grenze 1000 hat sich im Verlauf der Zeit gewandelt. Diese war ursprünglich mal bei 100 und hat sich in mehreren Schritten auf 1000 erhöht. Es gab Hersteller, die diese Grenze bereits um 1988 auf 1000 erhöht hatten, während andere erst wenige Jahre vor dem Ende des vergangenen Jahrtausends diesen Schritt gegangen sind. Als ich in Linux eingestiegen bin, gab es Distributoren, die diese Schwelle bereits bei 1000 hatten während andere Distributoren diese noch bei 500 hatten.


    Standardbenutzer und Standardbenutzergruppen zu löschen kann Nebenwirkungen haben. Man sollte wissen, was man damit tut und entsprechende Vorkehrungen getroffen haben, z.B. sicherstellen, dass die Benutzer aus den zu löschenden Standardbenutzergruppen weiterhin Gruppenmitgliedschaften haben. Auch sind nicht alle Benutzergruppen zwingend sondern optional. Typisches Beispiel für optionale Benutzergruppen sind solche für Backup oder für Wechselmedien, die zum Einsatz kommen, wenn man auch Nicht-Administratoren entsprechende Berechtigungen erteilen will, ohne diesen gleich umfassendere Administratorrechte zu vergeben.


    Ich mache darauf aufmerksam, dass sowohl Linux und QTS seine Benutzerverwaltung hat, Samba seine eigene Benutzerverwaltung, und diverse Datenbanken wieder ihre eigene Benutzerverwaltung. Diese können miteinnder zusammen hängen, müssen aber nicht.


    Wenn ich jetzt auf einem meiner QNAP NAS einmal die Gruppen ansehe, so scheint dort diese Standardgrenze mit 100 gewählt worden zu sein und nur sehr wenige Gruppen zu existieren. Während auf einem QNAP NAS die Gruppen 1000 und 1001 existieren, gibt es diese auf einem schwächeren meiner QNAP NAS nicht. Auf demjenigen System, auf dem sie existieren, kann ich die Nummer 1000 eindeutig einem Dienst bzw. Applikation zuordnen, und sehe einen Standardnamen für die Nummer 1001. In meinem Fall weiß ich, dass dieser Standardname eine ähnliche Bedeutung hat wie ein anderer, vorhandener Standardname guest. Diese werden für minimale Gastrechte gerne verwendet und sollten daher i.d.R. nicht gelöscht werden. Und der Name mit der verwendeten Nummer 1000 sagt mir, dass ich diese nicht löschen will, solange nicht alle Dienste und Applikationen deinstalliert wurden, die diese verwenden.


    Die Frage nach dem Umgang mit Deinen Gruppen kannst nur Du beantworten. Finde heraus, welche Gruppe mit welcher Verwendung und welchen Benutzern in Zusammenhang steht, wer die Namenszuordnung bereits gelöscht hat und wie diese lautete vor dieser Namenszuordnung, weil diese hilfreiche Hinweise liefert, wo diese zum Einsatz kommt. Kann es sein, dass auf Deinem System ein Nichtadministrator über Administratorrechte verfügt und diese Namenszuordnung eigenmächtig gelöscht hat?


    Wenn Du keine Gästerechte vergeben willst auf Deinem System und auch nicht analysieren willst, wer sich dennoch solche Rechte verschaffen will, dann ist die Entziehung jeglicher Rechte eine Option für solch eine Gruppe. Auf dem einen meiner Systeme wäre dies denkbar für die Benutzergruppe mit der Nummer 1001. Ob diese Benutzergruppe bei Dir diese Rolle spielte, musst Du entweder denjenigen fragen, der diese Namenszuordnung auf Deinem System gelöscht hat, oder in einer Datensicherung nachlesen, die aus der Zeit vor dieser Löschung stammt. Diese Namenszuordnung steht in der Datei /etc/group, wenn es sich um die Benutzergruppen des Betriebssystems QTS bzw. Linux handelt.


    Gastrechte werden gerne genutzt für Anwenderwebsessions, seltener für die Webserversessions. Webserver sind beliebte Dienste zur Bereitstellung einer Benutzerschnittstelle. Von daher sollte die Bedeutung deutlich werden, was für Nebenwirkungen bei voreiligem Rechteentzug zu erwarten seien. Andererseits kann ein derartiger Rechteentzug von Nichtadministratorgruppen ein temporärer Weg sein, solche Zuordnungen und Abhängigkeiten aufzuspüren, ohne Gewähr auf Vollständigkeit dieser Erkenntnisse.


    Vermutlich sollte Deine Sorge weniger diesen Benutzergruppen gelten sondern mehr der Auffindung, wer diese Berechtigungen unberechtigterweise mißbraucht, indem er diese Namenszuordnung gelöscht hat, ohne dies und die Motivation zu dokumentieren. Diese Person kann noch weiteren Schaden bereits angerichtet haben und weiteren Schaden anrichten. Du solltest daher Dein Administratorkennwort SOFORT ändern, in der Hoffnung, dieser unbekannten Person damit vorerst diese Berechtigung entzogen zu haben.


    Soweit die europäische DSGVO anwendbar ist auf Dein NAS, bist Du vermutlich auch verpflichtet, ein weitergehendes Schutzkonzept zu implementieren, das insbesondere die Nutzung privilegierter Konten überwacht, um unberechtigte Datenzugriffe und -weitergaben auf personenbezogene oder personenbeziehbare Daten identifizieren zu können, und fristgerecht entsprechende Behördenmeldungen und Information der betroffenen Personen durchführen zu können. Selbst wenn die DSGVO für Dein NAS nicht anwendbar ist, wäre eine solche Sicherheitslösung eine Erwägung wert, damit Du solche unberechtigten Zugriffe erkennen und zuordnen kannst.

    Op will firefox auf hd station laufen lassen ..und die oben verlinkte ist zu alt

    Keine Ahnung, ob diese Vermutung zutrifft. Die Formulierung des OP im ursprünglichen Post ist so wirr, solange nicht ergänzende Informationen hinzu kommen, das ich vermute, dass er bestimmte Zusammenhänge unüberprüft unterstellt, von denen mindestens ein Teil einer Überprüfung nicht stand hält. Je nach Einsatzzweck kenne ich Aussagen, dass eine bestimmte Mindestversion benötigt wird, um weiterhin eine bestimmte Website nutzen zu können, was aber nichts mit der Ausführbarkeit von Programmen zu tun hat. Und umgekehrt kenne ich auch die Aussagen, dass eine bestimmte Maximalversion nicht überschritten werden dürfe, damit bestimmte Schnittstellen in Firefox noch vorhanden sind, um bestimmte Websites oder Features nutzen zu können, was ebenfalls nichts mit der Ausführbarkeit von Programmen zu tun hat.


    Und das von ihm genannte Beispiel von Ubuntu habe ich nicht recherchiert, ob es so etwas überhaupt gibt. Da muss er entweder eine ganz besondere Version und Edition erwischt haben, oder einfach nur nicht den richtigen Standardmodus für GUI gewählt haben. Seine Ausführungen dazu sind so vieldeutig, dass ich noch nicht verstanden habe, was er gewählt und gemacht hat. Falls er an dieser Stelle die Infos der Container Station gelesen hat, habe ich den Verdacht, dass er einen komplizierteren Weg gewählt hat, obwohl dort doch ein naheliegenderer Weg benannt wird, bei dem er vielleicht eine Schwierigkeit in der Identifikation (Auswahl) hat. (Habe ich nicht probiert, welche fertigen Container es alles im Angebot gibt.) Aber davon hat er nicht geschrieben.

    Warum man jezt unbedingt nen Browser auf nem NAS braucht hab ich jetzt net gefragt ..aber so siehts glaub ich aus

    Wenn er mehr über die nicht ausführbaren Programme verrät und die damit erhofften Arten der Nutzung, kann ich mir vorstellen, dass er gar keinen Webbrowser auf nem NAS braucht sondern einen Webserver oder Applikationsserver, und stattdessen einen Webbrowser auf seinem Endgerät statt auf dem NAS. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er dies alles bereits hat und nur noch nicht weiß, wie er diese so miteinander kombinieren müsse, um seine erhoffte Nutzung realisieren zu können. Alles nur Spekulation und Interpretation, solange er nicht mit näheren Einzelheiten heraus kommt. Daher habe ich entsprechende Fragen gestellt, damit ich nicht auf unüberprüfte Annahmen angewiesen bin.