Beiträge von Complicated

    Interessante Infos zu Ausfallraten in einem Datacenter für Online-Backup:
    http://www.planet3dnow.de/vbul…-in-Blackblaze-Datacenter

    Zitat

    In einer detaillierten Tabelle hat Blackblaze Datacenter die Ausfallraten der verwendeten HDD-Festplatten dokumentiert. Das besondere bei dem Anbieter von unbegrenztem Online-Backup-Volumen ist die Verwendung von normalen Consumer-HDDs, welche sie auch auf normalen Vertriebswegen erwerben. Zum Berichtszeitpunkt waren 34.881 Festplatten mit über 100 Petabytes an Daten im Einsatz.


    Besonders die WD RED 3 TB scheint dort schlecht abzuschneiden.

    Ich würde niemals irgendeine Freigabe auf dem NAS geben die ich in der Fritzbox machen kann. Also gar keine. Die Portweiterleitung ist auch nicht so toll mit dem FTP Server. Diese Lösungen öffnen immer Türen ins Netzwerk und man muss erweitere Sicherungen und Überwachungen scharf schalten.


    Dein Problem ist ja nicht, dass die Fritzbox nicht erreichbar ist von außen, sondern dass du eine fest IP zulassen willst für einen PC außerhalb deines Lokalen Netzwerks. Das kannst du nicht.


    Der beste Weg in dein Netzwerk einzulogen und alle Dienste auch von au?en zu Nutzen ist ein VPN Zugang auf der Fritzbox:
    http://avm.de/nc/service/fritz…richten-FRITZ-Fernzugang/


    Dieser nutzt auch MyFritz als DynDNS Zugang.

    Du schließt den LAN Port des NAS direkt an den PC an und verbindest dich mit dem Qfinder. Die Fritzbox musst du solange aussen vor lassen bis du die IP Adresse des NAS eingestellt hast oder eben den automatischen IP Bezug aktiviert hast. Deaktiviere in jedem Fall den zweiten DHCP Server, denn das gibt Konflikte.

    Ich vermute mal, dass du keinen Dynamischen DNS Service eingerichtet hast. Das ändert die Art der Zugriffe von aussen.
    Ist die IP der externen PCs konstant die selbe? (was ungewöhnlich wäre) Denn sonst kannst du die ja nicht in die Whitelist eintragen. Das geht sinnvoll eigentlich nur für Clients wo du die IP vergibst, sprich in deinem lokalen Netz.
    Durch die Portweiterleitung in der Fritzbox sieht dein NAS die externe IP Adresse.


    Edit: zu langsam ;)

    Nun laut diesem Artikel bei heise:
    http://www.heise.de/newsticker…fuer-NAS-vor-1724762.html
    basieren die neuen QNAP Geräte auf Intels neuer "Milstead" Plattform. Zwar sind die Atom CPUs eigentlich schon etwas älter, doch die eigentliche Neuerung scheint in den QNAP Geräten noch nicht vorhanden zu sein:

    Zitat

    Dank integrierter Hardwarebschleunigung können die NAS-Systeme über einen HDMI-Port mit HD-Videos umgehen – sowohl beim Aufzeichnen (z. B. für Videoüberwachung) als auch bei der direkten Wiedergabe über einen HD-fähigen Monitor.


    Nur vermisse ich den HDMI Ausgang bei den QNAP Geräten, im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten von Thecus und Asusstor auf der selben Plattform. Woran könnte das liegen?

    Das wichtigste und entscheidende Feature ist die einstellbare TLER/ERC/CCTL der Platten - dies veringert die Probleme die manche Desktop HDDs in RAID Arrays hatten, weil der RAID Controller einzelne Platten aus dem Verbund geworfen hat wenn die Fehlerkorrektur zu lange gebraucht hatte. In RAID sind wenige Sekunden typisch, während Desktopplatten auch mal 1-2 min. mit einer Fehlerkorrektur beschäftigt sind.
    http://www.anandtech.com/show/…-hdds-worth-the-premium/2

    Zitat


    SMART Command Transport Error Recovery Control: This feature allows the OS to set a soft time limit for completion of reads and writes. Seagate calls this ERC (Error Recovery Control). Samsung / Hitachi drives term this CCTL (Command Completion Time Limit), while Western Digital gives it the TLER (Time Limited Error Recovery) moniker. In a typical desktop drive, this could be a large number. In case of a bad sector or some other similar issue, the hard disk might keep retrying the access or try to remap the bad sector right away. The OS would remain waiting for the hard disk to deliver its delayed response. In a NAS environment, this delay could prove fatal, with the drive either being dropped or the NAS going into rebuild mode. So, it is essential that the SCT ERC number be set to a duration shorter than what the NAS OS would wait for before declaring the drive dead. Enterprise drives usually allow configuration of this value and set it by default to a low one (because the RAID controller can get hold of or recover the data from the other drives in the NAS).

    Mit Norton Ghost ab Version 14 kannst du direkt auf beliebige Netzlaufwerke sichern und alle Clients zentral von einem Admin-Client aus verwalten. Allerdings benötigst du für jeden Client eine eigene Lizenz.
    Du musst nur darauf achten dass die Namensauflösung im LAN über DNS (Router, DNS-Server) erfolgt und nicht über NetBIOS - das sollte auf allen Clients deaktiviert werden.

    Völlig normal sobald ein Receiver angeschlossen ist - irgendwo muss er die Zeit ja hernehmen um die Audiosignale zu verarbeiten. Kein Mensch lässt Receiver und TV Sound gleichzeitig laufen wenn er guten Sound möchte. An meinem Yamaha RX V 465 und jedem anderen vernünftigen Receiver lässt sich diese Verzögerung kompensieren. Das liegt nicht am Medienplayer.


    Gruß C.

    Zitat von "ANDY_HH"

    Nun wir es mir zu bunt :?
    Du mischt hier den Laufzeitbenutzer (OS) und den Benutzer, der auf die DB (mySQL) zugreift. Das ist nun wirklich nicht identisch ... und hat nichts mehr mit dem ursprünglichen Problem, der ursprünglichen Frage gemein.


    Keine Ahnung wo das heraus liest - aber offensichtlich verstehst du meinen Beitrag nicht.

    Zitat von "ANDY_HH"


    ---- snipp ----
    Nur auf der QNAP ist der wwwrun halt der httpdusr (zumindest bei mir in der Firmware 3.3.1 Build 0720T).
    Bedingt ist dieses durch die QNAP Installation, in der Anleitung wird halt die normale apache Installation vorausgesetzt


    Und genau das ist nicht der Fall - man legt einen eigenen User an der die Datenbankzugriffe erhält. Das ist bei Hostern Standardmäßig so und so sollte man es auch auf einem QNAP machen. wwwrun ist nicht gleich httpduser.

    Ich muss frosch recht geben: nur weil etwas funktioniert ist es noch lange nicht praxistauglich.


    Installiert man Joomla korrekt und richtet einen User ein der auf MySQL zugreifen kann als Gast dann ist das alles kein Problem - man muss eben nur exakt wissen was man macht und die Anleitung bei Joomla befolgen - alles andere sind Workarounds die Lücken öffnen.


    Grundsätzlich würde ich auch kein NAS im Internet freigeben, sondern es lediglich als Entwicklungs- und Testumgebung nutzen um dann ein fertiges Projekt auf echten Webspace zu portieren. Und schon gar nicht mit einer Joomla Installation.

    Zitat von "carstens87"

    HDP dein letzter Beitrag klingt sehr interessant, da es wohl wirklich ein Problem mit den Rechten von QNap zu geben scheint, weshalb einem auch die Joomla-Seite nichts bringt, wie Complicated meinte.


    Nein - man muss nur das NAS ebenso behandeln wie man einen Apache Server bei einem Hoster behandelt - es gibt keinerlei anderes Vorgehen bei einer Joomla Installation. Daher erneut mein Hinweis alles so zu machen wie es bei Joomla beschrieben ist.


    Einen FTP-User muss man nicht anlegen. Wie eine Testumgebung unter verschiedenen Umgebungen angelegt werden kann zeigt dieser Link: http://de.wikibooks.org/wiki/J…tumgebung_f%C3%BCr_Joomla
    Vielleicht findet ihr unter dem Abschnitt Linux einen Hinweis wie ihr eine unsauber durchgeführte Installation über die Konsole richten könnt.


    Der MySQL Server muss laufen, der Apache Server muss laufen und dann muss mit den richtigen Rechten Joomla installiert werden - da müssen keine anderen Rechte vergeben werden.


    Gruß C.