Beiträge von Bernietheone

    Wenn Prozessor und Ethernet-Schnittstelle keine wesentliche Rolle spielen und von den Schnittstellen her beide Baureihen in Frage kommen läuft es am Ende auf den Anschaffungspreis hinaus, hier sollte eine x53B wenigstens 30, besser 40% günstiger sein als eine vergleichbare x53D damit es sich rechnet.


    Generell rate ich jedoch dazu lieber die paar Euro draufzulegen und die modernere Box zu nehmen. Hat einfach länger Bestand wenn der Rest der Technik im Haus im Lauf der Jahre nach und nach ausgetauscht wird.

    Erstaunlich und beachtenswert ist ebenfalls das die QNAP-Konkurrenz mit den konkurrierenden Geräten mit gleichem Prozessor ganz andere Schwerpunkte setzen:


    RAM nicht so ausbaufähig wie QNAP, Old-School 1G-Schnittstellen statt 2,5G, dafür aber 2 nVme-Steckplätze drin, die allerdings nur für cache taugen, etc., wurde im Testbericht der ct auch entsprechend bedauernd "gewürdigt". QNAP hat mit den x53D Baureihe einen neuen Hit, eine x53B würde ich jedenfalls nicht mehr empfehlen wenn sie nicht deutlich billiger als eine x53D wäre.


    Meines erachtens wird 2,5G das neue 1G. 10G ist zu teuer und zu umständlich zu handhaben für Endkunden im Consumer-Bereich, während auf der anderen Seite 2,5G mit vorhandener Kabel-Infrastruktur und ggf. preiswerten Adaptern Ruckzuck doppelte 1G-Geschwindigkeit bietet. Wer heute ein neues NAS kaufen will sollte 2,5G unbedingt auf dem Schirm und im Pflichtenheft stehen haben, auch wenn er es vielleicht erstmal noch garnicht braucht.

    Habe dieser Tage eine TS-253D installieren dürfen und wollte kurz melden wie man preiswert eine 2,5G Verbindung zu der schicken Maschine herstellt.


    2,5G Ethernet auf USB-C Adapter gibt es inzwischen einige. Wir hatten uns für einen mit dem Namen "UGREEN" für roundabout 36€ entschieden. Über eine Dirketverbindung zu der 2,5G Schnittstelle des TS-253D erhält man damit (bei Übertragung von z.B. mehrerer Filmdateien mit insges. 35GB) zwischen 170 und 240Mbyte/sec., also erwartbar knapp mehr als das doppelte wie über eine 1G Ethernet-Schnittstelle gewohnt. Auf dem Mac funktioniert der Adapter Plug and Play, also einstecken, funktioniert. Unter Windows muss man wohl noch einen Treiber vorher laden. Das kleine Adapterchen wird nur leicht Handwarm und macht dankenswerterweise keinen Lärm.


    Was noch fehlt ist ein bezahlbarer 4- oder 8fach Switch für 2,5G-Verbindungen über CAT5 oder CAT 6/7 Kabel, dann könnte man auch die dort vorhandene FB6660Cable mit Ihrer 2,5G Schnittstelle besser nutzen. Es muß nicht immer gleich 10G sein, 2,5G ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und für viele ausreichend. Die Technik ist preiswert und leicht handlebar.


    Gut gemacht, QNAP! :qclub:!



    P.S.: Die TS-x53D läuft übrigens tadellos mit 32GB (2x16GB) RAM-Modulen! Empfehlenswert und praktikabel sind allerdings eher 16GB, also 2x 8GB in der kleinen Maschine.

    chef1 hat alles wesentliche dazu gesagt.


    Ergänzend: Technisch ist es möglich diverse Versionen von macOS bzw. OS X zu virtualisieren, z.B. mit diversen kommerziellen Virtualisierern wie Parallels etc. z.B. unter macOS oder WIN. Versuche auf QNAP mit Virtualisation Station hat es einige gegeben, gelungen bzw. praktikabel und brauchbar einzusetzen ist meines Wissens keine.


    Für den angedachten Zweck (Backup vom iPhone auf NAS) wäre eine virtuelle Mac-Umgebung auf dem NAS auch etwa so praktisch wie mit dem Sattelschlepper um die Ecke zu fahren um ein Päckchen Zigaretten am Kiosk zu kaufen.


    Ich nutze auf dem Mac hierzu die Software "iMazing" diese macht ein Backup von meinen "i"-Geräten direkt auf eine gemountete Partition des NAS. Klappt wunderbar und dauert nur das erste Mal ziemlich lange für ein 512GB iPhone. Die Software wird ab und an günstiger angeboten, ist aber auch so ihr Geld wert. Sogar der Support ist OK. Kann dieses Stück Software nur empfehlen. Gibt's auch für Windows.


    Wenn es rein nur um Fotos geht ist meine klare Empfehlung Photosync von der Sowftwarebude touchbyte aus Hamburg. Wie die Jungs ihre Software im Laufe der Jahre gepflegt und erweitert haben trotz starker Konkurrenz aus dem Hause Apple, das ist schon beachtlich und mir persönlich sogar die paar Euro Jahresabo wert. Wenn man kein Geld für ein reines Fotobackup ausgeben will kann man auch mit der QNAP-Software (Filestation app, etc.) sehr weit kommen.


    HTH :)

    Hersteller: Crucial
    Bezeichnung: CT2K16G4SFD8266
    RAM Typ: DDR4, 2666 MT/s, PC4-21300, Dual Rank x8, SODIMM, 260-Pin

    Spannung [V]: 1,2
    Anzahl Riegel [Stck]: 2
    Größe je Riegel [GB]: 16
    Kaufdatum [MM.JJJJ]: 07.2020
    Getestet in NAS: TS-253D
    Getestet mit FW: 4.4.3 1354
    Kompatibel (JA/NEIN): JA
    Besondere Anmerkungen: 32GB(2x16) in der TS-x53D Baureihe funktioniert erwartungsgemäß, wie auch im aktuellen ct-Test vermutet.

    Wollte heute mal wieder einen Backup-Job fahren mit einer 6TB externen Platte (exFAT) auf der bereits knapp 5TB .qddf Daten von im manuellen Turnus getätigten Backups an meiner TVS-472XT vorhanden waren.


    HBS 3 (neueste Version) konnte allerdings das Backup auf der Platte nicht wie üblich finden und hat einen Fehler gemeldet. Also Platte am Mac angeschlossen, Dateien waren natürlich da und konnten auch extrahiert werden.


    Damit ist HBS3 und qdff bei mir endgültig raus, nachdem ich schon länger auf das irgendwann bei mir unzuverlässig gewordene Qsync verzichtet hatte ein weiteres gut gemeintes QNAP-Tool das sich mittelfristig disqualifiziert hat. Ärgerlich.

    Ich bin im Grunde auch ein Vertreter der fast immer "Static" Volumes einsetzt bzw. eingesetzt hat.


    Bei meinem neuen 472XT mit 4 x 12TB habe ich mir aber den Luxus von RAID10 und Thick-Volumes gelesistet. Das einzige was ich sagen kann: Das System rennt (übrigens mit einem i7-8700T und derzeit 32GB RAM die für QTS Hero noch auf 64GB aufgerüstet werden sollen), sowohl als DAS an meinem 8core MBpro via TB3 als auch via 1GB wo es die Schnittstelle auslastet. Derzeit gehe ich nicht davon aus das die Performance mit einigen Snapshots spürbar einbrechen würde.


    In der Praxis werde ich Snapshots wohl erst unter ZFS, also QTS-Hero, nutzen. Wenn eine brauchbare public beta für QTS-Hero verfügbar wird springe ich auf den Zug auf.

    Hi, hier sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start mit Roon auf einem QNAP NAS beschrieben.


    Gggf. nochmal deinstallieren und erneut installieren, besser: Um nur mal reinzuschnuppern würde ich generell eher empfehlen Roon auf einem lokalen Rechner (Win oder MacOS) zu installieren und ggf. von dort via SMB mit den NAS-Musikdateien zu verknüpfen. Damit lassen sich die 2 Wochen Testzeit unter realistischen Bedingungen beurteilen. Die vorhandene HS 251 würde ich auch nicht anders anbinden.


    Downoad der Roon Software für WIN/Mac gibt's hier.

    Ob ein APPLE Thunderbolt2 zu Thunderbolt3 Adapter in diesem Fall so einfach funktioniert würde ich zunächst mal versuchen zu verifizieren, schau mal im US-Forum oder anderstwo ob dazu Erfahrungen vorliegen. Habe schon von einigen Dingen gehört die nicht über eine solche TB2 zu TB3 Brücke funtionieren.


    Hinterher stehst du sonst mit einer verkrüppelten Lösung da die dir nicht wirklich einen Vorteil bringt. Das 472XT ist ein fantastisches NAS (hab selbst eins) und dort ist ja auch eine 10G Ethernetschnittstlle eingebaut. In deinem Fall würde ich dann eher für deinen Mac Pro eine 10G Aquantia Karte einbauen, so eine freie Schnittstelle vorhanden und damit eine Punkt-zu Punkt Verbindung vom Mac Pro zum NAS aufbauen. So eine Karte die OS X kompatibel ist, ist für roundabout 100€ zu haben.

    Schau dir mal die Software Roon an. Für nicht zu große Musiksammlungen läuft die auf einem HS-453DX einwandfrei, ist allerdings kostenpflichtig (rund 120€/Jahr), dafür aber deutlich leistungsfähiger und flexibler als zum Beispiel JRiver. Eine zweiwöchige Testversion kann man sich mal aufs NAS laden und dann beliebig mit einem PC/Mac/iOS oder ANDROID Device steuern. Die Ausgabe kann sowohl direkt über das NAS wie auch über etliche anschließbare Endpoints angefangen vom Smartphone über RasPi mit DAC, Tablets und so weiter erfolgen. Für Musikliebhaber mit einem gewissen Bestand an Musikdaten eigentlich das beste was es gibt. Streamingdienste wie TIDAL und auch Qobuz lassen sich damit ebenfalls kombinieren. Die Software wird ständig weiterentwickelt und hat eine große Nutzerbasis mit einem sehr aktiven Forum. Falls deine DSP-Spielereien allzu wild und Ressourcenintensiv werden kann man den Roon Core statt auf dem NAS auch auf seinem lokalen leistungsfähigeren PC laufen lassen und mit den Sounddateien auf dem NAS verbinden.

    Also ich habe gerade 140GB Videofiles von einer am MacBook Pro angeschlossenen 2TB SSD (USB-CGen1 oder 2) via TB3 auf das 472XT geschoben innerhalb rund 10 Minuten.


    Möglich das QNAP mit Windows TB3 ein Problem hat, kann ich leider nicht verifizieren, da nur Mac mit TB3 im Einsatz.


    Aus der Bedienungsanleitung: "LAN blinkt Orange = Es findet ein Zugriff auf das NAS über das Netzwerk statt." Blinkt bei mir auch dauernd, ist normal wenn verschiedene Dienste auf dem NAS laufen.

    Die Dame meinte sicherlich einen evtl. vorhandenen Thunderbolt 2 Port, der physisch wie ein Mini-Displayport aussieht und auch als ein solcher genutzt werden kann. Allerdings befürchte ich das die Dame da was durcheinandergewürfelt hat, insofern war die Entscheidung eine TB3 Karte zu bestellen richtig.


    Ich nehme an du hast die ASUS Karte bestellt, oder? Und, ebenfalls wichtig, das 2m aktive Thunderbolt3 Kabel dazubestellen. Ein stinknomales USB-C Kabel kann man da nicht nehmen, auch wenn es ähnlich aussieht.

    Naja, "Deutlich" ist vielleicht etwas übertrieben, aber es ist schon ein Unterschied zwischen einem NAS das direkt TB3<->TB3 verbunden ist und einer 10G-Verbindung.


    Ich hatte beides (allerdings an unterschiedlichen NASen) und bin mit der Direktverbindung TB3 zu dem 472XT sehr zufrieden. Die Verbindung ist sehr stabil, das NAS von einem direkt via TB3 am Rechner angebundenen RAID-DAS kaum zu unterscheiden. Natürlich spielen die Grundgegebenheiten (welches RAID, Protokolle etc.) eine Rolle. Aber imho ist die Anbindung via TB3 gefühlt snappier, unmittelbarer.


    Wenn also möglich und nötig sollte man TB3 bevorzugen, ansonsten 10G.

    Eine Verbindung mit Thunderbolt macht (den entsprechenden Verwendungszweck vorausgesetzt) schon Sinn, allerdings ist zu bedenken das man dann etwa max. 2 m vom NAS entfernt sitzen kann. Vorausgesetzt ein 2m Thunderbolt 3 aktives Kabel ist vorhanden (kostet roundabout 55€, was längeres ist da nicht möglich)!


    Ansonsten muss man zusehen das man sich eine deutlich langsamere 10G Verbindung aufbaut, entweder direkt zum 10G-fähigen Rechner oder via 10G-fähigem Switch, was, je nach Topologie deutlich teurer werden kann.


    Also, wenn entspr. Steckplatz im PC vorhanden und Entfernung zum NAS <2m OK, dann idealerweise eine TB3 Karte mit 2 m TB3 aktv Kabel kaufen, ist die beste Variante für Anbindung von 1-2 TB3-fähigen PC. Wenn mehrere PCs eine schnelle Verbindung brauchen, dann (teurere und langsamere) 10G-Topologie aufbauen.

    Ist zwar jetzt schon etwas älter, der Thread, aber die onzu homebridge funktioniert bei mir sehr gut.

    Hier die Einstellungen im wesentlichen:


    - Ordner "homebridge" im Ordner "Container" anlegen.


    - Die "oznu/homebridge" mit Container Station laden, folgende Einstellungen vornehmen:

    Bei Container Settings unter "Advanced Settings":

    - Netzwerk auf "Bridge" einstellen

    - Bei Shared Folder "/share/container/homebridge" auf den vorher angelegten Ordner "/homebridge" zeigen lassen, also so:


    Bildschirmfoto 2019-12-30 um 01.04.01.png


    Neben euren individuellen Konfigurationen in der config.json (die nach dem ersten Start in eurem Ordner homebridge zu finden ist) empfiehlt es sich auch die Platform homebridge-config-ui-x, die mit der oznu homebridge vorinstalliert wird zu ergänzen, dann kann man schön unter http://IPeurerHomebridge:8080 die Einzelheiten der Homebridge-Einstellungen und plugins im Browser einsehen und überprüfen (genau so wie man es unter Hoobs.org ansehen kann).


    Vielleicht hilft das dem einen oder anderen. Wer einen Tipp für ein sauber funktionierendes Harmony-Plugin für Homebridge hat, gerne Info hierlassen.

    Hi, ich hatte Roon schon auf den unterschiedlichsten QNAP-NASen am laufen, von klein 253a über 453b , dann 473, aktuell auf einer TVS-472XS mit i7-8700T und 32GB RAM. Daneben hatte ich auch schon kleine dezidierte Roon-Server am mit einem i5-7600, SSD und 2 2TB Festplatten im RAID1. Im Prinzip läuft Roon auf all diesen Systemen, es kommt im einzelnen auf die Auslastung an: Wieviele User, wird die Auflösung standardmäßig auf 24/192 oder gar DSD hochgerechnet, was CPU-intensiv ist, etc.?


    Grundsätzlich ist die dezidierte Serverlösung am besten, aber man hat eine Kiste mehr da rum stehen, auch wenn sie relativ klein sein kann. Ich bin mit meinem Roon-Server davon wieder abgerückt und jetzt auf dem TVS-472XT gelandet weil man hier einen ausreichend performanten Prozessor für kleines Geld nachrüsten kann bzw. gegen den normal eingebauten G4500T austauschen kann. Plex läuft bei mir auch aber ist bei weitem weniger wichtig für uns, gerne würde ich dafür noch eine Grafikkarte ergänzen, dann müsste ich aber auf die sehr wertvolle Thunderbolt3 Karte verzichten, die mir Traum-Datenraten in Verbindung mit meinem MacBook Pro liefert.


    Die Roon-Datenbank läuft auf einem der beiden 500GB nvme-Module in meiner TVS-472XT, die Musik-Daten auf einem 4 x 12TB RAID10. Roon ist meine wichtigste Anwendung auf dem NAS, daneben laufen noch Plex und eine Reihe kleinerer Sachen. Derzeit bin ich sehr zufrieden mit dieser Lösung. Es fehlt mir nur noch die Möglichkeit Amazon Music HD in Roon einbinden zu können (TIDAL und Quobuz sind deutlich teurer und weniger gut sortiert im Highres Bereich).


    Meine Empfehlung wäre dementsprechend auf eine TVS-472XT zu setzen. Wenn es nicht so teuer sein darf dann eben eine 473, damit kommt man auch hin. Man sollte allerdings bedenken das man für roundabout 500€ mehr mit einer TVS-472XT die deutlich modernere Technik bekommt mit 2 nvme Steckplätzen zusätzlich zu den 4 Festplattenbays, aufrüstbarere Prozessor, etc. Wenn Plex stark ausgelastet wird und generell viel Verkehr auf dem NAS herrscht würde ich eher einen kleinen NUC oder ASrock Deskmini (wie ich ihn hatte) als Roon-Server empfehlen, für gut 300 bis 500€ bekommt man hier einen Roon Server der jedes NAS in die Tasche steckt. Für mich ist der störungsfreie Betrieb meiner (insgesamt teuren) Roon-basierten HiFi Umgebung sehr wichtig, nichts bringt mich so sehr auf die Palme wie Aussetzer oder sonstige hörbare Störungen die auf nicht ausreichend dimensionierte oder verkabelte Technik zurückzuführen sind.