Beiträge von warpcam

    Wenn die Platten neu sind, muss das NAS erst per Qfinder initialisiert werden. Damit wird QTS vom Image auf die Platte installiert. Wie ich schon schrieb, gibt es bei den alten NAS keinen Webzugang ohne diese Basisinstallation.

    Ich sage ja nicht, dass 23 TB unrealistisch sind, aber warum müssen die in EINEM Container sein. Solche Monster-Monolithe machen nur unnötigen Ärger.

    sollen wir also alle 2TB neu neue VM oder VHDx aufmachen? - Aktuell reichen 2 TB nicht mal für ein Jahr....

    Naja, vielleicht nicht alle 2TB, aber vielleicht alle 4, 8 oder 10TB einen neuen Container (halt irgendwas Gängiges, 16TB ist halt wieder so 'ne magische Grenze). Damit skalieren auch die Backup-Zeiten besser, da ihr ja wohl kaum immer alle Daten verändert, sondern wahrscheinlich nur die neuesten. Evtl. lassen sich alte Daten dann sogar einfach archivieren, weil man sie aktiv gar nicht benötigt (z.B. die von 1998 ;) ). Aber das müsst ihr wissen :cup:

    Die maximale Größe einer Datei hängt bei ext4 von der bei der Formatierung verwendeten Block-Größe ab. Mit 4 KiB können Dateien "nur" 16 TiB groß sein. Es gibt beim Formatieren sogar einen Assistenten dafür, der die jeweiligen Limits hinsichtlich Anzahl der Dateien, Größe usw. anzeigt. Also evtl. nochmal neu formatieren, wenn das NAS eh leer ist. Ansonsten kann man die aktuelle Konfiguration auch per ssh abfragen.


    Der Haken bei größeren Blöcken ist, dass für kleine Dateien mindestens ein Block reserviert wird, d.h. für viele kleine Dateien sind kleinere Blockgrößen effizienter vom Speicherverbrauch.


    Aber mal ehrlich, wer hat denn 23 TiB in einer einzigen Datei und sichert diese dann auch noch auf ein so kleines SMB-NAS? Wieviel Jahre soll denn das Backup laufen? Vielleicht solltet ihr euch mal ein sinnvolleres VM-Speicherkonzept überlegen, niemand braucht 23 TiB in einer einzigen VM.

    Wie ich schon geschrieben habe, der Rsync-"Restore" kam wohl mit der letzten HBS-Version 14.x dazu (siehe den Link zu den Release Notes). Kann natürlich sein, dass diese nur für QTS 4.5.1 existiert. Dieses Detail steht leider nicht in den Release Notes, aber lt. Online-AppCenter sieht es wohl so aus. Dann nimmt man halt SMB/CIFS, ist jetzt auch kein wirkliches Problem. Ich nutze das für ein uraltes TS-109 und das geht sogar schneller als per Rsync, vermutlich weil dessen Rechenleistung arg niedrig ist.

    Was aber nicht geht, ist ein Restore. Diese Funktion ist in HBS schlicht nicht vorgesehen/vorhanden.

    Das stimmt nicht.


    Der Restore nennt sich "Aktiver Sync". Über die Namensgebung kann man sich sicher streiten ;).


    Habs gerade nochmal ausprobiert, zwar mit einem weiteren QNAP, aber eben per SMB/CIFS. Das hatte ich aber auch schonmal mit einem Windows-PC getestet.


    AktiverSyncJob1.jpg


    AktiverSyncJob2.jpg


    Hier muss man noch ein Konto hinzufügen, was im Prinzip der Zugang zur Freigabe des anderen SMB-Servers ist.

    Danach dieses Konto auswählen und dann kann man die Sync-Folder eintragen. Leider muss man für jede Freigabe ein eigenes "Konto" erstellen.


    AktiverSyncJob3.jpg

    Das TS-109 verwendet ein modifiziertes Ext3. Ich bezweifle, dass normales Linux das lesen kann. Versuchen kann man es natürlich. Für Windows braucht man einen Dateisystem-Treiber, den es z.B. bei Paragon gibt.


    Solange die Freigaben noch funktionieren, würde ich empfehlen, die Daten darüber woanders hin kopieren.

    Du könntest auch einfach im Windows Explorer in den Optionen die Anzeige versteckter Dateien und von Systemdateien einschalten. Zu finden sind diese Einstellungen unter Menü Ansicht und dann Optionen. Dann kannst du die Attribute auch darüber grafisch setzen. Wahrscheinlich sind die PCs hier unterschiedlich konfiguriert und zeigen deshalb die Dateien mal an und mal nicht.


    Dass die jetzt auf System/Hidden stehen kommt bestimmt von deiner Anfangsaktion mit chmod. Samba legt Windows-Dateiattribute teilweise in den Access-Rights der Unix-Dateien ab und durch deine Änderung passt das jetzt wohl nicht mehr.


    Du könntest auch prüfen, welche Rechte durch den attrib-Befehl einer Datei auf dem NAS verändert werden und danach diese Änderung direkt auf dem NAS per bash an den restlichen Dateien nachziehen.

    Es war bei mir ein Zeitpunkt, in dem ich dachte, veradammt, die Daten sind zerschossen. Jetzt kam Ruhe ins Spiel

    Damit sowas nicht passiert gibt es die Backup-Funktion (z.B. auf eine extern am NAS angeschlossene Platte). Selbst das TS-109 konnte das schon, wobei die neuen NAS da noch komfortabler und schneller sind und mehr Backup-Funktionen haben.


    Auch beim neuen NAS ist ein Backup Pflicht, wenn das NAS der zentrale Speicher ist und die Daten sonst nirgends nochmals vorhanden sind. Ein RAID1 hilft da auch nicht, denn ein RAID ist kein Backup! Sichere Backups befinden sich immer außerhalb des NAS, denn wenn das NAS einen Defekt hat, sind auch die Daten des RAID verloren bzw. sehr schwer wiederherstellbar.