Beiträge von tgsbn

    Ja, hier ist halt keine Herstellerhotline mit garantierten Antwortzeiten. Alles Freiwillige. Da muss man schon mal ein bisschen Geduld haben, bis jemand Zeit findet zu antworten. Das nächste Wochenende abzuwarten empfiehlt sich allemal.


    Dann mal ganz systematisch:

    • Wenn der Email-Client direkt mit dem Provider kommunizieren soll, dann muss er eine TCP-Verbindung zu Port 993 (IMAPS) und 465 (SMTPS) oder besser noch 587 (SMTP Submission) des Provider-Mailservers aufbauen können.
    • Wenn der einzige Netzwerkanschluss des Rechners, auf dem der Email-Client läuft, zum QNAP NAS führt, muss das NAS diese Verbindung irgendwie zum Internet-Router durchreichen.
    • Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Routing oder Proxy.
    • Outlook unterstützt Proxy-Betrieb nicht, bleibt also nur Routing.
    • Routing bedeutet, dass das NAS die Pakete vom Client-Rechner unverändert (bis auf eventuelles Source NAT) zum Internet-Router weiterreicht.
    • Falls du das als "direkt mit dem Router sprechen" ansiehst, ist deine Bedingung "nicht direkt mit dem Router sprechen" nicht erfüllbar.
    • Vielleicht reicht es dir aber auch, wenn das NAS einen Paketfilter ("Firewall") hat, mit dem du das Routing auf die beiden Mail-Ports beschränken kannst.


    Ob ein QNAP NAS mit zwei Netzwerkports überhaupt als Router konfiguriert werden kann, ob es dann Source NAT beherrscht (wenn nicht, müsstest du auf dem Internet-Router eine Route für das Netz hinter dem NAS konfigurieren) und ob es Paketfilterfunktionen bietet, muss jemand anderes beantworten. Ich habe nur ein TS-228A und das hat nur einen Netzwerkport.

    bitte schön die Anleitung

    Vielen Dank. Allerdings scheint diese Anleitung etwas veraltet zu sein: "Zuletzt geändertes Datum 2013-06-25", "Firmware-Version 3.4.0 oder aktueller".

    Die Option "Enable Windows ACL support" wird in der Anleitung leider nirgends erwähnt.

    Auch zu meinem Problem mit den "@Recently-Snapshot" Ordnern finde ich dort nichts.

    Auf meinem TS-228A mit QTS 4.3.6 1070 habe ich im Control Panel unter Shared Folders - Advanced Permissions die beiden Optionen "Enable Advanced Folder Permissions" und "Enable Windows ACL support" aktiviert, weil mir das um Zeitpunkt der Einrichtung als eine gute Idee erschien. Mittlerweile bin ich da nicht mehr so sicher.


    Das NAS hat aktuell drei eingerichtete Benutzer: admin, mich und meine Frau. admin benutze ich ausschließlich zum Administrieren. Auf die meisten Freigaben haben meine Frau und ich Vollzugriff - oder sollten es zumindest haben. Denn heute habe ich festgestellt, dass auf der Freigabe "Multimedia" zwei von drei Unterordnern nur für mich Vollzugriff hatten, für meine Frau aber keinen Zugriff. Wie das zustande kommt, kann ich nicht nachvollziehen, da ich meiner Erinnerung nach alle Unterordner auf dieselbe Weise befüllt habe.


    Meine erste Idee war, die fehlerhaften Rechte als "admin" über die QTS Web-Oberfläche korrigieren. Dort prangt allerdings am unteren Rand des Fensters "Edit Shared Folder Permission" in rot der Hinweis: "Windows ACL is currently enabled. Please configure folder and subfolder permissions from Windows Explorer." Also habe ich von einem Windows-PC versucht die Zugriffsberechtigungen des gesamten Inhalts des Multimedia-Ordners auf Vollzugriff für uns beide zu setzen. (Häkchen bei "Alle Berechtigungseinträge für untergeordnete Objekte durch vererbbare Berechtigungseinträge von diesem Objekt ersetzen") Das führte aber zu einer endlosen Serie von Fehlermeldungen, dass ich keine Berechtigung hätte, die Berechtigungen auf offenbar zahlreich vorhandenen, nicht von mir angelegten Ordnern namens "@Recently-Snapshot" zu ändern. Nachdem ich ca. hundert dieser Meldungen weggeklickt hatte und kein Ende in Sicht war, habe ich deshalb schließlich abgebrochen.


    Was mache ich falsch? Sollte ich mich über den roten Warnhinweis hinwegsetzen und die Berechtigungen doch über die Web-Oberfläche einstellen? Sollte ich die Option "Windows ACL support" lieber deaktivieren - und was passiert mit meinen bereits gesetzten Berechtigungen, wenn ich das tue? Oder gibt es einen Trick, dem Windows Explorer beizubringen, dass er von diesen Ordnern "@Recently-Snapshot" die Finger lassen und sich auf von mir selbst angelegte Ordner beschränken soll? Gibt es von QNAP irgendwelche Doku dazu, was die Option "Windows ACL support" genau tut, was es mit den Ordnern "@Recently-Snapshot" auf sich hat und auf welchem Weg man welche Zugriffsberechtigungen korrekt verwaltet?


    Danke im Voraus für alle Tipps!

    Mittlerweile hat sich ein weiterer Lösungsweg als noch attraktiver herausgestellt:


    d) Warten, ob QNAP das Problem nicht doch noch behebt


    Denn heute bot mir mein NAS ein Update für HBS3 an, und was soll ich sagen: mit der neuen Version 3.0.200212 tritt das Problem nicht mehr auf!

    Alle Jobs laufen einwandfrei durch - auch die auf den "nicht kompatiblen" externen Platten.


    Ich habe mich jetzt bei dem guten Herrn vom QNAP Support freundlich bedankt und frage nicht weiter nach, ob das jetzt Zufall war.

    Update: Heute bot mir mein NAS ein Update für HBS3 auf Version 3.0.200212 an.

    Mit dieser Version tritt das Problem nicht mehr auf.

    Außerdem ist beim Editieren eines Jobs jetzt die Schedule-Optionen "Auto-backup" und "Eject after completion" auch dann sichtbar, wenn die externe Festplatte nicht angeschlossen ist.

    Also Gewinn auf der ganzen Linie.


    Dann will ich mich mal freundlich beim QNAP Support für die erfolgreiche Lösung bedanken.

    Hallo Ibertag,


    ich denke, Du musst Dir als erstes klarwerden, wie wichtig Dir Deine Daten sind. Daraus ergibt sich dann, welche RAID Level in Frage kommen.


    JBOD: volle Kapazität, keine Ausfallsicherheit, wenn eine Platte ausfällt sind die auf der kaputten Platte liegenden Daten weg

    RAID0: volle Kapazität, keine Ausfallsicherheit, wenn eine Platte ausfällt sind alle Daten weg

    RAID1: halbe Kapazität, wenn eine Platte ausfällt, sind die Daten noch da, erst wenn die zweite ausfällt, bevor die erste ersetzt wurde und sich synchronisiert hat sind die Daten weg

    RAID5: (bei 3 Platten) 66% Kapazität, wenn eine Platte ausfällt, sind die Daten noch da, erst wenn die zweite ausfällt, bevor die erste ersetzt wurde und sich synchronisiert hat sind die Daten weg


    Erkaufen tut man sich die Ausfallsicherheit mit einer geringeren nutzbaren Kapazität - es gibt nichts umsonst.


    Wenn Du dann mal weißt, wo Du hinwillst, kannst Du im nächsten Schritt überlegen wie Du da hinkommst.

    Für manche Fälle gibt es von QNAP Migrationswege, d.h. Du musst Deine Daten nicht von Hand hin- und herkopieren, sondern sagst dem NAS einfach "mach mal das RAID Level draus".

    Im QNAP Tutorial "Online RAID Level Migration" ist aufgeführt, welche Kombinationen da gehen.

    Aber nochmal: erst solltest Du wissen, wo Du hinwillst, d.h. wie Dein NAS hinterher aussehen soll.


    Unabhängig davon: Daten, an denen Dir irgendetwas liegt, solltest Du extern sichern. Der Ausfall einer Platte ist nur eine Möglichkeit, die Daten auf dem NAS zu verlieren. Insbesondere kann bei solchen Umbauarbeiten, wie Du sie gerade vorhast, immer etwas schiefgehen, sei es durch einen Fehler von Dir oder einen Fehler in der QNAP Software (oder eine Kombination von beidem) oder durch einen Stromausfall im falschen Moment oder ... oder ... Dann fühlt man sich erheblich besser, wenn man ein Backup im Schrank hat.


    HTH
    Tilman

    Schon mal versucht den Sicherungs-Job zu splitten?

    Nein. Der Versuch, einen gesplitteten Job mit Auto-Backup Schedule zum Laufen zu bringen, erscheint mir noch fragiler als das was ich bisher versucht habe. Selbst wenn es einmal funktionieren würde - nach den jetzigen Erfahrungen mit HBS3 (ich sage nur: Jobs laufen reproduzierbar zweimal einwandfrei durch und schlagen beim dritten Mal fehl, QNAP Support sieht kein Softwareproblem) hätte ich keinerlei Vertrauen, dass das eine dauerhaft einsatzfähige Lösung wäre.


    Oft bleibt einem nur die Wahl des geringsten Übels.

    Genau.

    [Haste mal nen Link?] Zum Script ? Nein.

    Ich meinte eigentlich zum betreffenden Thread im englischen Forum.

    Schon mal mitverfolgt wie sich die Speicherauslastung beim Sichern entwickelt?

    Nein, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Wäre allerdings auch nur zur Befriedigung meiner persönlichen Neugier und evtl. der des Forums.

    Ich vermute mal, dass Du mit Linux arbeitest? Aber Linux kommt mit NTFS eigentlich ganz gut zurecht. Ich weiß, ist widersinnig, dass man von einer Linux-Büchse für eine Linux mit einem Windows-Filesystem arbeiten soll, aber manchmal sind gewisse Abstriche einfacher als die große Suche nach einer unwahrscheinlichen Lösung, zumindest für eine schnellen Workaround. Würde ich wohl vorziehen, wenn mir ein Update auf QTS 4.4.1 nicht schmecken würde.

    Ja, wahrscheinlich hast Du Recht. Nach der Diskussion sehe ich drei Lösungswege:


    a) Auf 4.4.1 upgraden, Multimedia Center deaktivieren, Support Case weiterverfolgen

    Nachteile:

    1. Aufwendig: einen anderen Medienserver aussuchen, installieren, testen ...
    2. Nicht nachhaltig: nach dem, was ich in den Foren lese, muss das MC nach jedem Update erneut totgeschlagen werden.
    3. Erfolg ungewiss: wahrscheinlich fällt dem QNAP Support dann doch nur ein neuer Grund ein, warum er den Case immer noch nicht bearbeiten kann.

    b) Auf versionierte Backups verzichten

    Nachteile:

    1. Nur soviele Backup-Stände wie USB-Platten. (Schade, aber verschmerzbar.)
    2. Ich habe die wacklige Seagate-Platte umsonst gekauft. (Das wurmt dann schon;))
    3. Der QNAP Support kommt mit seiner Taktik durch. (Das erst recht.)

    c) Backup-Platten auf NTFS umformatieren

    Nachteile:

    1. NTFS ist von Microsoft und damit böse. ;)
    2. und 3. wie bei b)

    Variante c) sieht da doch am attraktivsten aus.

    Wobei Dein Problem eigentlich eher auf ein reines HW-Problem schließen lässt.

    Eigentlich nicht. Die Backups laufen ja auf jeder Zielplatte zweimal einwandfrei durch, um dann beim dritten Lauf bei 0% hängenzubleiben. Und das reproduzierbar mit verschiedenen USB-Platten unterschiedlicher Hersteller, jeweils mit ihren eigenen Originalkabeln - aber nur wenn im HBS3-Job Versionierung aktiviert ist, und nur wenn die Zielpartition ext4 ist, nicht auf NTFS. Im Syslog von QTS findet sich auch keinerlei Hinweis auf USB-Probleme. (Außer bei der Platte von der Kompatibilitätliste - die hängt sich nach ein paar Stunden gerne mal kurzzeitig weg - "disconnect/connect".) Dafür aber dieses sehr charakteristische Verhalten des QTRR-Prozesses, der einen sh-Subprozess startet und ihn dann als Zombie stehenlässt. Wie sollte ein Hardware-Problem so ein Verhalten triggern? Und wenn ich dann ein paar Dateien auf der USB-Platte lösche, geht der nächste Lauf wieder. Wie sollte das Löschen von Dateien ein Hardware-Problem beheben? Für mich, der ich immerhin ein paar Jahre Erfahrung als Unix- und Linux-Entwickler auf dem Buckel habe, deutet das alles doch sehr auf ein Softwareproblem hin. Wenn das meine Software wäre, wäre ich jedenfalls sehr interessiert an so einem Bug Report.


    Ich habe ja durchaus eine Theorie, was da schiefgeht: schätze, da fällt bei der doch eher knappen RAM-Ausstattung der TS-228A das HBS3 Version Management ab einer bestimmten Anzahl Dateien auf der Zielplatte schlicht wegen Speichermangel auf die Nase. Nur kann ich die Theorie eben nicht selbst verifizieren. Dazu brauche ich den QNAP Support. Und der will nicht.

    Ich wüsste zumindest nicht, wieso es für USB Platten Kompatibilitätslisten braucht.

    Dazu habe ich ja meine eigene Theorie, aber die äußere ich jetzt hier lieber nicht, sonst wird der Thread wieder von der Moderation gesperrt.

    Wie schauts denn eigentlich mit Garantie etc. aus ?

    Worauf sollte ich einen Garantiefall stützen? Versionierte Backups sind keine zugesicherte Eigenschaft.

    Man kann die MultiMedia-Konsole ja deaktivieren, dann wir auch nichts indiziert.

    Dazu zwei Fragen:

    1. Wie geht das, die Multimedia-Konsole von vornherein zu deaktivieren? Also so, dass sie nach dem Update auf 4.4.1 gar nicht erst loslegt.
    2. Funktionieren meine jetzigen DLNA-Freigaben dann noch?

    Der jung aus dem englischen Forum hat das als Script gemacht was beim Neustart automatisch ausgeführt wird.

    Haste mal nen Link?

    Bei der aktuellen QTS Version 4.4.1.1216 build 20200214 bestehen außer der etwas zu fleißigen MC aber keine Problem, oder?

    Weiß ich nicht. Das war halt bis jetzt das k.o.-Kriterium. Nicht nur wegen des Performance Impact, der eine TS-228A schon unbrauchbar machen kann. Ich habe auf dem NAS ein paar vertrauliche Daten, von denen ich auf keinen Fall will, dass sie in irgendwelchen offen im LAN zugänglichen DLNA-Freigaben auftauchen.

    Wegen meines hier beschriebenen Problems mit HBS3 habe ich einen Support Case bei QNAP aufgemacht.

    Die Forderung des Supports, eine auf der QNAP Kompatibilitätsliste stehende USB-Platte zu kaufen und das Problem damit nachzustellen, habe ich erfüllt.

    Nun kam die nächste Forderung: ich soll das NAS von derzeit QTS 4.3.6 auf 4.4.1 aktualisieren.

    Wie u.a. hier zu lesen, hat diese Version aber immer noch das Problem, dass das Multimedia Center grundsätzlich den gesamten Speicher des NAS indizieren will.

    Nun stehe ich also vor dem Dilemma: entweder mache ich mein NAS mit QTS 4.4.1 unbrauchbar, oder der QNAP Support hat eine Ausrede, mir weiterhin den Support bei meinem Problem zu verweigern.


    Weiß jemand einen Ausweg?

    Habe ich eine Chance, auf 4.4.1 zu aktualisieren, damit der Support endlich seine Arbeit macht, und hinterher wieder auf 4.3.6 zurückzugehen, damit ich mein NAS wieder benutzen kann?

    Update:

    Der QNAP Support hat sich gemeldet und nach drei Runden Nachfragen mit Anforderung diverser Screenshots schließlich die folgende Fehlerbeschreibung vorgeschlagen:

    Zitat von QNAP Support

    Also zusammenfassend kann man sagen das mit der Kompatiblen Festplatte der Automatische Backup Job nicht funktioniert.

    Ist das soweit korrekt ?

    Um die Bearbeitung nicht weiter hinauszuzögern, habe ich keine Präzisierung mehr angeregt, sondern dem so zugestimmt. (Es ist ja auch nicht falsch, nur nichtssagend.)

    Der Supportmitarbeiter hat mir daraufhin mitgeteilt, er habe meinen Fall an die Entwicklung weitergegeben und hoffe auf eine schnelle Bearbeitung.

    Ich bin gespannt, wann und wie es weitergeht.


    In der Zwischenzeit behelfe ich mir damit, immer, wenn die Sicherung auf eine meiner regulären (laut QNAP-Support "nicht kompatiblen") Sicherungsplatten wieder einmal bei 0% hängenbleibt, auf der betroffenen Zielplatte irgendetwas zu löschen, was ich verschmerzen kann. Bisher hat das jedesmal so weit geholfen, dass wenigstens eine weitere Sicherung durchlief. So stehe ich wenigstens nicht ganz ohne Sicherung da. Mit dieser Beobachtung wollte ich den QNAP-Support jetzt aber nicht zusätzlich verwirren, zumals es ja auch nur die "nicht kompatiblen" Platten betrifft, mit denen er sowieso nichts zu tun haben will. (Ob das auf der "kompatiblen" Platte auch hilft, habe ich vorsichtshalber nicht ausprobiert.)

    Ich formatiere HDs tatsächlich nicht generell an dem System neu, an dem ich sie nutze. Ich überlege mir einmal, welches Filesystem für den Usecase das beste ist, und formatiere sie dann wenn nötig (d.h. wenn sie nicht eh schon das gewünschte Filesystem haben) an einem System, an dem das gewünschte Filesystem am besten und bequemsten unterstützt wird.