Beiträge von tgsbn

    Grundsätzlich ist HBS3 für diesen Wunsch das falsche Werkzeug.

    Unter der Oberfläche werkelt da das Programm rsync.

    Selbst ein Backup-Job ohne Versionierung oder ein Sync-Job kopieren nicht jedesmal alles neu.


    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    a) Du nimmst ein anderes Programm.

    b) Du hinterfragst die Anforderung, die vorhergehende Sicherung jedesmal komplett zu überschreiben.

    Die VPN-Verbindung erledigt den Routing-Teil.

    Was das Mounten ins Dateisystem angeht, bin ich nach einigen Experimenten mit NFS doch wieder bei SMB gelandet.

    Klingt zwar komisch, von einem Linux-Client auf einen Linux-Server mit einem Windows-Protokoll zuzugreifen, hat sich für mich aber als der unproblematischste Weg erwiesen.


    Es gibt verschiedene Wege das aufzusetzen und zu nutzen.

    Für mich persönlich ist der Automounter das Mittel der Wahl: ein bisschen aufwendiger bei der Ersteinrichtung, danach dann aber pflegeleicht.

    Die Verschlüsselung bemerkst du bei aktuellen System so gut wie nicht von der Performance.

    Ist das TS-431XeU ein "aktuelles System" im Sinne dieser Aussage?

    Bei meinem TS-233 (offenbar kein "aktuelles System") merke ich den Performance-Unterschied zwischen dem verschlüsselten und dem unverschlüsselten Volume sehr deutlich.

    Konkret: ein HD-Video zu streamen ist vom unverschlüsselten Volume kein Problem, vom verschlüsselten ruckelt es.

    Seit ich HBS 3 auf Version 26.3.0.226 und Notification Center auf Version1.10.0.3291 aktualisiert habe, kommen die Mail-Benachrichtigungen meiner beiden täglichen HBS3-Jobs nur noch teilweise an.

    Vorher bekam ich sehr zuverlässig je eine Mail zum Start und zum Ende jedes Jobs.

    Jetzt kommen mal nur die beiden Start-Benachrichtigungen, mal nur eine, mal auch beide Start- und eine Ende-Mail, aber nie alle vier.

    Die Jobs selber laufen laut Anzeige in HBS 3 weiter einwandfrei durch, aber von den Benachrichtigungsmails geht immer mindestens eine verschütt.

    Hat noch jemand diesen Effekt?

    Das sollte es auch nicht, wenn der Switch korrekt arbeitet.

    Selbst wenn er EEE macht, sollte das auf Anwendungsebene keinen Unterschied machen, vorausgesetzt es ist korrekt implementiert.

    Das ist sozusagen Teil der Definition von "korrekt".

    Aber die EEE-Implementierung von Netgear scheint da eben nicht ganz korrekt zu sein.

    Und wenn der Switch ungemanaget ist kann man das halt auch nicht einfach abschalten.

    Etwas beunruhigend finde ich, dass die Veröffentlichung der Sicherheitslücken erst lange nach dem angeblichen Fix erfolgt.

    Das ist nicht beunruhigend, sondern Gut So (TM).

    Verantwortungsbewusste Sicherheitsforscher informieren erst den Hersteller, damit der die Lücke behebt, und dann nach einer angemessenen Wartezeit, in der die Besitzer die Chance bekommen ihre Geräte zu patchen, erst die Presse.

    (Dasselbe Vorgehen gilt mutatis mutandis auch wenn der Hersteller selbst die Lücke entdeckt.)

    Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

    Mich würde mal interessieren ob es sinnvoll ist im Backup auch ein Raid1/5/6 rtv. zu benutzen ?

    Ich würde beim Backup-Medium nie irgendeine RAID-Konfiguration benutzen, sondern immer direkt das physikalische Volume, um im Wiederherstellungsfall möglichst wenige Abhängigkeiten zu haben.

    Aus demselben Grund meide ich auch QuDedup und ähnliches.

    Im Katastrophenfall möchte ich schlimmstenfalls meine einzige gerettete Backup-Platte direkt an ein irgendwie wieder zum Laufen gebrachtes Notebook anschließen und die unersetzlichen Daten davon zurückkopieren können.

    Ganz ehrlich: ich kenne NetApp, EMC (Dell), Hitachi, Fujitsu und noch ein paar no-names bzw. Nischenprodukte.

    Bei keinem Kunden, der so etwas einsetzt, ist man jemals auf die Idee eines zeitgesteuerten Firmware Updates gekommen.

    Bei NetApp und EMC würde ich das auch nicht machen. Da nimmt man ein Dual-Controller-Modell, wo man Updates im laufenden Betrieb ohne Downtime einspielen kann. Aber das ist dann halt eine andere Preiskategorie.


    Grundsätzlich finde ich die Idee des zeitgesteuerten Updates je nach Einsatzszenario nicht verkehrt.

    Solange ich noch hundert weltweit verteilte Linux-Server administriert habe, wurden die immer nach dem (zeitgesteuerten) nächtlichen Backup mit (natürlich vorher getesteten) Updates bespielt und dann auch falls nötig neugestartet.

    Klar kam es gelegentlich vor, dass ein Server nach dem Neustart nicht wieder online kam und am nächsten Morgen jemand vor Ort eingreifen musste, aber das haben wir im Rahmen der Kosten-Nutzen-Abwägung bewusst in Kauf genommen.

    Hm, da lese ich aber nur eine Story von jemandem, der Fehler bei der Konfiguration gemacht hatte, und nachdem er die korrigiert hatte ging es dann.

    Von Inkompatibilitäten der Fritzbox-Implementation finde ich da nix.

    nicht die Fritzbox Lösung, die haben da rumgebastelt. Daher ist die kompatibiltät streckenweise nicht gegeben.

    Hast du da nähere Informationen?

    Ich habe beim Wireguard meiner Fritzbox bis jetzt keine Basteleien oder Kompatibilitätsprobleme festgestellt.