Beiträge von tiermutter

    Zumindest früher war es so, wenn die QNAP keine Internet Verbindung hat, wird erst gar nicht versucht das Internet - für eben z.B. Mailbenachrichtigungen - zu verwenden.

    Dafür wird ja der von dir angegebene SMTP Server verwendet, den kannste ja offen lassen.

    Bei QTS gibt es irgendwo eine Einstellung dazu, ob anhand der Erreichbarkeit von QNAP Servern geprüft werden soll, ob eine Internetverbindung besteht oder nicht.

    Das ist standardmäßig eingeschaltet und irgendwo beim virtuellen Switch zu finden. Was QTS dann daraus macht oder wie es reagiert, wenn die Prüfung fehlschlägt weiß ich aber nicht.

    Mein heißer Tipp wäre:

    Schotte das NAS komplett ab, anstatt dich damit herumzuprügeln welche FQDN heute wofür genutzt werden und übermorgen schon wieder anders lauten.

    Wenn Update-Time ist, dann darf das NAS kurz überall abfragen und installieren, und danach ist wieder dicht. Oder Updates direkt gänzlich manuell herunterladen und installieren.

    Für etwas anderes braucht das NAS ja keine Internetverbindung, oder nutzt du Anwendungen, die das brauchen?

    Ich würde sagen, dass es BIOS bezogen ist. Grundsätzlich lässt sich nahezu jedes NAS von internen HDD (die trays) booten, wenn man es im BIOS einstellt. Bei vielen NAS habe ich unterschiedliche Verhalten erfahren, wenn zB kein DOM vorhanden ist, manche nehmen dann direkt den nächsten vorhandenen internen Datenträger und manche machen gar nichts, solange man es nicht im BIOS einstellt.

    Die alten QES Geräte kenne ich allerdings gar nicht, falls davon die Rede ist... Daher kenne ich weitere interne SATA Anschlüsse auch gar nicht...

    Fein :)

    Ich habe bei mir vorgestern einen SLS in der Hauptverteilung nachrüsten lassen und dabei mal wieder meine USV beansprucht.

    Ich habe auch 3 Ausgangsgruppen und nutze die auch aktiv:

    Die erste Gruppe ist für Geräte die 24/7 laufen und bis zum Ende der Akkulaufzeit weiterlaufen sollen und hart abgeschaltet werden können sowie für mein Haupt NAS und VM Server, die nach einigen Minuten heruntergefahren werden.

    Diese Gruppe wird erst abgeschaltet, wenn es die USV erzwingt. Bis dahin habe ich weiterhin Internet, WLAN etc.


    Die zweite Gruppe ist für weniger wichtige Geräte und die, die nicht 24/7 laufen. So zB meine Backup-NAS, Switch für die Garage und APs für Garten und Garage. Diese Gruppe wird nach kurzer Zeit abgeschaltet (so dass die Backup NAS noch runterfahren können, wenn sie gerade laufen). Damit erhöhe ich entsprechend die Laufzeit für Gruppe 1.


    Diw dritte Gruppe nutze ich nur zur Fernsteuerung um Geräte bei Bedarf aus der Ferne ein und auszuschalten, das hat aber eher spielerischen Charakter zum Testen etc.


    Die USV lief samt Switch, Firewall, Modems, AP und VM Server sehr gute 30min und hätte nach eigener Angabe insgesamt knapp 1,5h durchgehalten. Man kann mit den Gruppen also schon was schönes anstellen, aber frag mich nicht, wie viel Laufzeit ich mit dieser Maßnahme gewonnen habe :S

    Wie bist Du mit den Akkus zufrieden?

    Ich setze immer und überall auf (Kung) Long Akkus, damit bin ich sehr zufrieden. Meine ältere USV (ich glaube eine SMT) hat die Akkus nach 3 oder 4 Jahren aber auch schonmal aufblähen lassen und erst gemeldet, als es zu spät war... keine Ahnung was hier schiefgelaufen ist... War dann halt mal unglücklich und ich musste die Akkus mit Hammer und Meißel rausprügeln...

    Die ist mit Zusatzakkus erweiterbar, richtig?

    Jo mit nem Zusatzgehäuse... wollte ich schon immer haben, finde nur nie ein gebrauchtes Gerät das nicht aus USA verschifft werden muss :D


    Laut der Seite von APC soll die APC Smart-UPS SMT2200IC bei 300 W eine Überbrückungszeit von 1 h 41 Minuten durchhalten.

    Das ist aber effektiv :)

    300W oder 300VA?


    Was ich bis heute übrigens nicht verstehe:

    Ob eine USV 1000, 1500 oder 2200... Die Akkukapazität und damit die mögliche Überbrückungszeit sind bei allen Modellen gleich, es unterscheidet lediglich die Maximallast, die die elektronischen Bauteile aushalten / bereitstellen können.

    Daher wundert es mich immer wieder, dass bei größeren USV meist auch eine längere Überbrückungszeit angegeben wird, obwohl die Kapazität dieselbe ist...

    Ich hatte schon mehrere APC und derzeit zwei in Betrieb, konnte mich nie beklagen.

    Die IC-Dinger sind aber glaube ich solche cloudbasierten Dinger, ich persönlich würde die nicht anrühren.

    Eine 2200 finde ich auch etwas überdimensioniert, bei den Angaben die Du gemacht hast, wäre die aber plausibel.

    Ich habe eine UPS-X1000 für 1x TVS473E, 1x VM Server, 2x Firewall, Router, 2x Modem, 3x AP, 1x48p Switch, 1x 24p Switch, 1x Zutrittskontrolle und (nur gelegentlich für Backup eingeschaltet) zwei weitere 4-bay NAS und die USV hält etwa eine knappe Stunde, zumindest lt. Anzeige nach mehreren Minuten Stromausfall bevor die ersten Geräte abgeschaltet werden.


    Ich hatte zwei APC USV, die nur via USB verbunden waren, das hat zwar funktioniert, fand ich aber bei mehreren Geräten die angesteuert werden zu blöd, seither nutze ich nur noch Geräte mit der Managementkarte um über das Netzwerk zu steuern.

    Wie bei den meisten Sachen, habe ich übrigens noch nie eine neue USV besessen, also nie viel Geld in die Hand genommen, mein Kram ist alles gebraucht und funktioniert bestens :)

    BTW:

    Je nach App liegen die Konfigdaten unter Umständen sogar im Systemvolume, sodass die Konfiguration nach einer Neuinstallation automatisch wiederhergestellt wird.

    Ohne das zu prüfen würde ich mich aber nicht darauf verlassen und die App entsprechend auf ein anderes Volume, bestenfalls im RAID, verschieben.

    Ebenfalls bei nur 1G Anbindung kann ich bei mir auch nirgends einen Einbruch feststellen und laste die Leitung stets voll aus.

    Und ich nutze Snapshots sehr intensiv u.a. auf einem ollen 453A bei dem stündlich Snapshots erstellt und für eine Woche vorgehalten werden. Die Performance in der GUI ist seither aber maximal in die Knie gegangen, sodass man in der GUI kaum noch arbeiten kann...

    Daraus hab ich geschlussfolgert, dass es am Client liegen muss und nicht am Nas.

    Fast richtig.

    Kann es sein, dass die IP Adresse von dem einem Gerät im NAS automatisch blockiert wurde? zB wegen zu vieler Fehllogins bei falschem PW?

    Das kannst Du in der Weboberfläche mit dem Tablet oder dem "zufälligen PC" einsehen.