Beiträge von Matselm

    Beide Kühler sind über 30 mm hoch.

    MC1 < 10mm

    MC1 Pro < 14mm.

    Denke, daß das Problem mal wieder an der absolut dilettantischen Luftführung von QNAP liegt.


    Vorschlag meinerseits:


    Gehäuseschlitze unter den Festplatten bis auf einen/zwei abkleben.

    Langlochung linke Seite obere Hälfte abkleben.

    Vordere Langlochung rechte Seite obere Hälfte abkleben.

    Hintere Langlochung rechte Seite bis auf den Bereich der Lanbuchsen abkleben.

    Lochung unter den M2-SSD von den Festplatten kommend bis zur Platinenkante abkleben.

    Prozessorlüfter mit elastischem Dichtband auf dem Lüftergehäuse bis zum Außengehäuse möglichst dicht machen.So geht die Luft von außen möglichst direkt durch den Prozessorkühler.

    Netzteillüfter auf einblasen umbauen. Das entlastet den Netzteillüfter und hält das Netzteil schön kühl, auch weil die warme Gehäuseluft nicht drübergezogen wird und somit die Komponente nicht zusätzlich belastet wird. Es hält das Netzteil sogar so kühl, daß man die Hauptlüfter händisch auf ihre Drehzahl stellen muss, was sich bei mir bei 2x120mm und 30°C in 1200 U/min und bei 22°C zwischen 850 und 900 U/min bewegt. Also einfache Umstellung von Sommer und Winterbetrieb. Bei den 90er Lüftern vom 673 dürfte es etwas schneller sein.

    Die meiste Arbeit wird eh von den 2x 90mm Gehäuselüftern erledigt, die den förderlichen "Unterdruck" und somit die gezielte Luftströmung sicherstellen.


    Rest ist Feintuning, Temperaturen beobachten und gegebenenfalls nachjustieren.

    Die Kühlluft muss über die entsprechenden Komponenten geführt werden, nicht im Hintergrund und ohne Wirkung beschäftigt werden.

    Ich habe die nervig jammenden Lüfter von QNAP gegen 120er Arktik ausgetauscht und fix auf die passende Drehzahl eingestellt. Der passende Luftfluß ist durch kleine Abkleber am Gehäuse erreicht, das Netzteil läuft mit Lüfter eingehend ... und mein CPU-Lüfter langweilt sich eigentlich, da ich eine effiziente Luftführung über die CPU sichergestellt habe.

    Bei 30°C in der Hütte stelle ich die Lüfterei auf eine andere Festdrehzahl oder aber die Klima an, aber ansonsten habe ich weder Temperatur- noch Krachprobleme. Drehzahl bewegt sich zwischen 25 und 35%, Festplattentemperatur immer unter 40°C, selbst bei Scrubbing etc.

    Im großen und ganzen denke ich aber, dass der Slot nicht ganz gerade ist und der Lesekopf über die Platte geschliffen hat

    Der Platte ist es eigentlich schietegal, in welcher Position sie eingebaut wurde. Wir reden hier nicht mehr über Platten im Bereich weniger Gigabyte, bei denen förderliche und "verbotene" Einbaupositionen vorgegeben waren.

    Seitlich hochkant und auf dem Bauch hält jede heutige Platte aus.

    Als externer Datenspeicher funktioniert das Teil wirklich gut. Schreibrate bei rund 235MB/s, und einschlafen bei ohne Zugriff macht es auch.

    Es kann Einzelplatte.

    Es kann Raid 1/5.

    Es kann an jeden kompatiblen Rechner angestöpselt werden.

    Es ist leise und unauffällig.

    Mehr brauche ich bei einem externen Datenspeicher nicht.

    Aber ich käme niemals auf den Gedanken, dieses Teil zu einem integralen Bestand eines NAS, also zu einem Teil der bestehenden Struktur zu machen.

    Es ist ein externes Gehäuse mit Datenspeicherungsfunktion. AUS.

    Jeder wird irgendwann an die Grenzen des Wollens und Tuns kommen. Das sehe ich ganz gelassen, denn die Grenzen des Machbaren sind bisher einfach durch die vorhandene Technik vorgegeben.

    Und wer die irgendwie überlisten will, hat einfach seinen Preis zu zahlen.

    TR-004 ist ein feines Gerät, lässt sich als externer Speicher mit NTFS an fast jeden Compi anschließen, hat eine externe Datenrate von rund 230MB/s, bietet ein hardwarebasiertes RAID. Was erwartet man eigentlich noch von dem kleinen Klotz?

    Einzeldisks gehen beim TR-004 problemlos. Dann ist halt nur der Inhalt einer Platte bei Defekt futsch. Bei JBOD über mehrere Platten sind bei Defekt einer Platte imho auch die Daten der anderen Platten futsch.

    QNAP hätte beim TR-004 die Anbindung gerne als SATA-6 wie beim TR-002 realisieren dürfen, aber das Klötzchen ist auch so ganz fein.

    Inkonsistente Filesysteme outen sich aber üblicherweise nicht so, daß ganze Sektionen/Ordner plötzlich verschwinden. Ich würde neben Not-Backup einfach mal das NAS Routerseitig per IP und MAC vom WAN ausschließen. Und dann würde ich mir Gedanken über mein Netzwerk, Zugangsregeln und weiteres Gedöns machen.