Beiträge von Indriga

    Falls das NAS gestohlen wird und vom Strom genommen wurde, kann der Dieb danach die Daten nicht auslesen?

    Das ist zumindest ein denkbares Szenario. Wozu die Funktion letzten Endes gebraucht wird ist jedem selbst überlassen. Ich kann mir vorstellen, dass dort jemand als zusätzliche Absicherung seine verschlüsselte Kennwortdatei ablegt.


    Und gibt es dann eine Möglichkeit Ordner per Passwort vor dem Zugriff (per SMB etc.) anderer zu schützen?

    Klar, das machst du über die Freigabeordnereinstellungen in der Systemsteuerung. Du kannst lokale Nutzer auf der NAS anlegen und darüber verschiedene Zugriffsrechte für einen Benutzer definieren. Wenn das Gerät in einer Windows Domäne steht, kannst du den Zugriff auch via Active Directory steuern.


    Gruß,

    Eric

    Hallo Artan,


    willkommen im Club! :qclub:


    Hattest du vorher eine WD My Cloud? Dann ist der Sprung von da auf ein QNAP Produkt vom Funktionsumfang her sicherlich gewaltig gewesen.


    Viel Spaß wünsche ich dir hier.


    Viele Grüße und bis bald in den Themen.


    Eric

    Hi Tim,


    willkommen im Club :qclub:


    Deine Konfiguration ist meines Erachtens absolut sinnvoll. Meine NAS läuft auch so. Damit hast du eine Ausfallsicherheit gegeben und kannst bei Bedarf den Speicher via Volumes noch anders aufteilen.


    Zu Frage 1:

    Thin Provisioning: Du kannst auf dein Volume mehr Speicherplatz reservieren, als du in Wirklichkeit zur Verfügung hast. Somit kannst du zum Beispiel 4 Volumes á 10 TB bauen. Das macht bei einer kleinen 4-Bay NAS jedoch nur wenig Sinn.


    Thick Provisioning: Du kannst dein Volume nach und nach bis zum konfigurierten Level erweitern. Wenn ein Volume über den kompletten Plattenplatz erstellt wurde, kannst du das Volume auch nur maximal so groß machen. Wenn die NAS im Speicherplatz erweitert wird, dann muss das Volume bearbeitet werden.


    Static: Hier handelt es sich einfach um ein Volume, welches sich über den kompletten Plattenplatz erstreckt. Hierbei hast du keine besonderen Funktionen zur Verfügung.


    Zu Frage 2:

    Das ist richtig - das hast du schon selbst beantwortet.


    Zu Frage 3:

    Den ersten Teil habe ich ja bereits beantwortet. Ob eine Erweiterung einfach so durch ein Erweitergungsgehäuse möglich ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Hier hat bestimmt jemand tiefere Erfahrungen als ich in die Richtung der dazu fundiert berichten kann.


    Zu Frage 4:

    Viele haben ihre Medien und zum Beispiel Datensicherungen getrennt liegen. Dazu kann man mit Volumes arbeiten. Außerdem könnte man ein Volume für "normale" Sachen und ein verschlüsseltes Volume für "heiklere" Sachen anlegen.

    Wie du die Funktion nutzt, ist dir überlassen.


    Zu Frage 5:

    Ich gehe stark davon aus, kann das aber auch nicht mit Sicherheit beantworten.


    Zu Frage 6:

    Ein ISCSI Target reserviert sich direkt den Speicherplatz von der NAS. Hier also nicht wundern, wenn plötzlich der Platz vom ISCSI Anteil als belegt angezeigt wird.

    Ich hatte mal diverse Probleme beim löschen von ISCSI Targest auf einer QNAP. Obwohl die Ziele nicht mehr existent waren, wurde der Platz noch allokiert. Hier musste man eine Konfigurationsdatei via SSH weg werfen.


    Wenn du zu ISCSI oder zu den anderen Themen weitere Fragen hast, gerne her damit. Dein Vorhaben ist auf jeden Fall praktikabel. Je nach Auslastung, Anzahl der VM's und Plattengeschwindigkeit, können die VM's aber an Performance verlieren.


    Viele Grüße,

    Eric

    Jeder hat da natürlich seine eigene Arbeitsweise mit gelöschten Elementen umzugehen. Da möchte ich keinem rein reden. Man muss sich nur im Hinterkopf halten, dass ein Snapshot kein Backup ist. Ein Snapshot wird mit der Zeit immer größer. Wenn hier mehrere Snapshots in der Zeit erstellt werden, geht das unnötig auf die Speicherauslastung.

    Wäre es eine gangbare Alternative für dich die Aufbewahrungszeit im Netzwerkpapierkorb hochzudrehen?

    Hi,


    nach deiner Beschreibung her ist der Ordner "Bilder" also ein neuer Freigabeordner den du mal über die Systemsteuerung erstell hast. Im Ordnerstamm steht dieser ganz oben, also \\NAS\Bilder\...

    Schau mal in den Inhalt des Papierkorbes. Vielleicht wurde der Ordner tatsächlich aus Versehen gelöscht und hier vor der endgültigen Löschung zwischengeparkt. Der Inhalt kann über die FileStation eingesehen werden.


    Ich hatte vor einiger Zeit mal ein ähnliches Problem welches dann nach einem Firmwareupdate behoben war. Der Ordner war nur zugreifbar wenn man wusste, dass der Ordner da ist. Hier wurde der Ordner nirgendwo angezeigt, war aber via UNC Pfad verfügbar. Du kannst ja mal versuchen den Ordner Bilder über ein Netzlaufwerk zu verbinden oder über den Explorer zuzugreifen. Die Syntax wäre dann \\IPNAS\Ordner1\ Ordner2\...


    Habe jetzt gerade aber auch festgestellt, das mir bei der Datenträgerkonfiguration RAID5-Datenträger: Laufwerkundefined angezeigt wird.


    Kannst du uns hier mal einen Screenshot posten?


    Danke und Gruß,

    Eric

    Hallo Klaus,


    erst einmal Willkommen im Club! :qclub:


    Handelt es sich um einen Freigabeordner oder um einen Ordner in einem Freigabeordner? Entnehme ich deinem Post richtig, dass laut der angezeigten Größe noch alles da sein sollte? War die Größe vor deinen Maßnahmen definitiv auf demselben Stand? Ist der Papierkorb bei deinen Freigabeordnern eingeschaltet?


    Gruß,

    Eric

    Hi,


    soweit ich weiß ist das nicht möglich und meines Erachtens auch nicht sinnvoll. Wozu brauchst du, rein interessehalber, die Funktionalität?

    Es lässt sich ja eigentlich auch nur bei der Volume Erstellung festlegen, oder?

    In welcher Form und wie lange Snapshots erstellt / vorgehalten werden, lässt sich auch nach der Erstellung eines Volumes über den Speichermanager --> Storage / Snapshots --> Schnappschuss --> Schnappschussmanager einstellen.


    Gruß,

    Eric

    Danke für den Tipp mit dem Writebackcache. Den hatte ich bis dato gar nicht auf dem Schirm. Das werde ich demnächst mal ausprobieren.


    Ich vermute das unsere Erfahrungen dahingehend auseinanderklaffen, weil bei dir einfach ein stärkeres Modell steht und du daher sowieso bessere Performance gewohnt bist. Bei meiner relativ kleinen TS-453Pro kann ich auch nicht sagen, dass die Cache-Beschleunigung das Teil zum Fliegen bringt, aber die Performance ist merklich gestiegen.

    Joa... so ganz unnötig würde ich die Funktion nicht ansehen. Meine 120 GB SSD in einem Slot als Cache macht sich in der Virtualization Station durchaus bemerkbar. Ich habe lange ohne gearbeitet, daher kann ich den Unterschied ganz gut ausmachen.

    Beim Kopieren von Daten über das Gigabit LAN gebe ich euch recht. Da wird vermutlich nicht mehr Performance bei rum kommen.

    Mahlzeit Tim!

    Und wenn man vorher noch "basteln" oder "forschen" will und entsprechende Fragen stellt, ist das doch ebenfalls völlig ok.

    Selbstverständlich - der neugierige ITler lebt ja davon :-P Außerdem bist du hier im Forum genau richtig für solche Ansätze.



    Nur warum man auf entsprechende Fragen dann keine entsprechende Antwort bekommt, ist mir eben nicht klar.

    Wenn du dir die neusten Beiträge ansiehst, verstehst du sicherlich warum manche Aussagen für dich eher "schwammig" rüber kommen. Wir sind nicht QNAP und auch nicht die Prorgammierer der Malware, sodass wir selbst auf viele Fragen keine Antworten haben.


    Gruß,

    Eric

    Ich dachte, wenn man sich genau an die anleitung hält, kann nichts passieren.

    Da jedes System etwas anders ist, funktioniert das so meistens leider nicht. Andere Hardware, sowie andere Firmwareversionen bringen wieder neue Kommandos und Oberflächen mit. Dadurch ist die Vorgehensweise immer ähnlich, aber meistens nicht gleich.



    Ich habe ein ticket geöffnet mit dem shutdown Problem.


    Halt uns da bitte mal auf dem Laufenden.

    Ich frage mich nur, warum es so schwer zu sein scheint, auf eine konkrete Frage, eine konkrete Antwort zu bekommen.

    Wir können hier nur Empfehlungen geben, wissen aber auch nicht welchen tieferen Nutzen die Malware für den Programmierer hatte. Laut QNAP wurde die Software durch die Music Station eingespielt. Darüber gibt es hier im Forum jedoch auch schon heiße Diskussionen, weil die Music Station nicht bei jedem Betroffenen installiert war.

    Der Hersteller empfiehlt das dbg Skript laufen zu lassen, alle Apps sowie die Firmware aktuell zu halten und auf den Malware Remover zu setzen.


    Fragen wie: "Was hat die Malware genau angestellt?" oder "Ist nur das System betroffen, oder können meine Daten was abbekommen haben?" können hier leider mangles Informationen von QNAP nicht fundiert beantwortet werden.


    Wer nach einem Virenbefall - übrigens egal auf welchem System - auf Nummer sicher gehen möchte, muss das System neu machen.


    Gruß,

    Eric

    Moin Sascha,


    ich habe in meiner TS-453Pro eine SSD mit 120 GB verbaut. Das reicht vom Speichervolumen zum Beschleunigen der VM's, sowie der Apps via Caching Mode völlig aus. Was versprichst du dir denn von dem SSD Cache, wenn deine Virtualisierung schon auf einer SSD läuft?


    Kann ich einen Teil der SSD für das Caching nutzen oder immer nur das komplette Laufwerk?

    Leider kann immer nur das komplette Laufwerk für's Caching konfiguriert werden.


    Gruß,

    Eric

    Und hast du ein Konzept für den Fall, dass der Mond auf die Erde stürzt?

    Ich bin Informatiker, kein Astrophysiker, daher leider nicht.


    Man stellt mehr oder weniger konkrete Fragen und bekommt Meinungen, die einem nicht weiterhelfen.

    Das ist ne subjektive Meinung. Ich bin mir sicher wer anders wäre für den Tipp dankbar gewesen.

    Hätte ich wichtige Daten drauf, würde ich diese Anregung evtl. ernst nehmen.

    Meine Glaskugel muss wohl gerade etwas trüb gewesen sein das ich das nicht gesehen habe.

    Mangels Platz möchte ich das NAS ungern komplett zurücksetzen.

    Entsprechend gibt es vermutlich auch kein Backup von der NAS? Wenn jetzt ein Blitz durch die Leitung geflogen wäre, wäre eventuell alles unwiederbringlich weg gewesen.

    Sehe die Infektion als Schuss vor den Bug an und überlege dir ein Konzept für den Katastrophenfall.