Beiträge von markusd112

    Hallo,
    das Problem tritt ja schon eine Stufe vorher auf: die Platte wird ja auf OS Ebene überhaupt nicht erkannt, so dass ich die Ursache des Problems nicht bei diesem Backup-Job vermute. Dann müsste ich die Platte ja zumindest als Speichermedium sehen können...
    Anbei die Screenshots des Jobs.
    Viele Grüße
    markus


    Hier mal der Inhalt des kmsg Logfiles (/mnt/HDA_ROOT/.logs/kmsg der NAS bei funktionsfähiger Erkennung der ext. USB-Platte:


    Den Inhalt des Log-Files, wenn es nicht funktioniert, liefere dann nach, wenn es wieder auftritt. Seit gestern funktioniert es wieder, es hat also die Nacht überstanden...

    Man stöpselt die Platte physikalisch in den USB-Port. Die NAS erkennt die Platte, mounted sie, führt das Backup automatisch durch. Die NAS unmounted die Platte am Ende des Backups automatisch und anschließend wird sie physikalisch von mir vom USB-Port getrennt, bis ich sie später wieder (physikalisch) einstöpsele: macht man dies kurze Zeit später, funktioniert es. Einen Tag später dagegen aber nicht mehr, dann hilft nur ein Reboot und dann geht es für kurze Zeit wieder.

    Hallo,
    ich habe die One-Touch-Funktion auf "Als externes Speicherlaufwerk" konfiguriert, sollte also nicht in die Quere kommen. Aber auch wenn ich den Knopf dann drücke, wird die Platte nicht eingebunden/erkannt.


    Unter "External Backup" habe ich die externe Platte mit dem Zeitplan "Automatische Datensicherung" hinterlegt, damit das Backup automatisch startet, sobald die Platte eingesteckt wird. Nach Beendigung des Backups wird die Platte automatisch ausgeworfen.


    Das funktioniert auch nach einem Reboot wunderbar, nur nach einiger Zeit ("am nächsten Tag") geht's dann plötzlich nicht mehr....


    Welcher Daemon/Prozess ist denn für die Überwachung der externen Geräte zuständig? Läuft das über udev?! Vielleicht kann ich ja via Konsole mal nach der Ursache suchen, wenn ich wüsste, wie das gelöst ist und wo ich nachsehen kann.
    Viele Grüße
    markus

    Hallo,


    ich glaube, hier wird ein bisschen was durcheinander geworfen.


    Das Thema VLAN ist die Ebene 2 (Ethernet, MAC-Adressen), das andere die Ebene 3 (IP). --> OSI-Schichtenmodell. Die Ebene 3 setzt auf die Ebene 2 auf.


    Ich kann problemlos (abhängig vom jeweiligen Betriebssystem) durchaus auch mehrere IP-Netze und IP-Hostadressen auf meiner Netzwerkschnittstelle in einem Ethernetsegment konfigurieren (z.B. 10.1.1.0 / 24 und 192.168.10.0 / 24). Das macht man aber normalerweise nicht, um eine ordentliche Netzstruktur zu schaffen. Das heisst: pro Ethernet-Segment ein IP-Netz. Möchte ich von einem Segment in ein anderes, dann geht das i.d.R. über eine Routinginstanz (Layer 3 = IP).


    Alternativ/ergänzend kommt das Thema VLAN ins Spiel:


    Die VLAN-Funktionalität (IEEE 802.1q) ist eine Erweiterung des Ethernet-Standards: dabei werden den Ethernetpaketen kleine Zusatzinformationen angehängt (VLAN-Tags), die die Ethernetpakete verschiedenen VLANs zuordnen.
    Das Endgerät (Switch, Router, Rechner, NAS, ...) muss diese VLAN-Tags auswerten können, wenn sie den Ethernetpaketen angehängt werden. So gibt es Switches, die das können (meiner hier daheim zum Beispiel): ich kann einen physikalischen Switchport z.B. einem bestimmten VLAN zuordnen. Schickt das angeschlossene Endgerät (kein VLAN-Tag) ein Ethernetpaket, dann hängt der Switch dem auf dem Switchport eingehenden Ethernetpaket das konfigurierte VLAN-Tag an. Andersrum entfernt der Switch das VLAN-Tag, wenn es ein Paket zum Endgerät sendet.


    Alternativ kann ich einen Port auch als Trunking-Port konfigurieren und mehrere VLANs dort "aufschalten": den Ethernet-Paketen hängt dann das zugehörige VLAN-Tag an. Das Endgerät muss dann ebenfalls 802.1q "sprechen" und die Tag-Informationen auswerten können.


    Durch die VLANs hat man die Möglichkeit, sein Netzwerk in mehrere Ethernetsegmente (und konsequenterweise mehrere IP-Netze, s.o.) zu unterteilen, ohne für jedes Ethernetsegment einen eigenen Switch (getrennte Hardware) verwenden zu müssen. Man spart sich dadurch Hardware ein. Ich habe z.B. je ein VLAN/IP-Segment für: interne Rechner, Kinder WLAN, mein eigenes WLAN, Gäste-WLAN, Serverdienste, VoIP. Meine WLAN-Accesspoints z.B. unterstützen VLAN-Trunking und mehrere SSIDs: dort habe ich die verschiedenen WLAN-SSIDs auf die verschiedenen VLAN-IDs konfiguriert, so dass ich eine Trennung der verschiedenen Nutzergruppen erreiche und diese unterschiedlich behandeln kann. Zur Anbindung an meinen Switch benötige ich dafür lediglich 1 Ethernet-Interface.


    Nun kann es durchaus Sinn ergeben, auch die NAS nicht nur in einem Ethernetsegment und einem IP-Netz anzubinden, sondern in mehreren. Zum Beispiel bei Diensten, die nur im lokalen Ethernet funktionieren und über Router hinweg erstmal nur über Umwege laufen (z.B. Multicast, UPnpAV/DLNA). Möchte ich diese Dienste in mehreren Ethernetsegmenten anbieten, habe ich erstmal ein Problem.


    Und dafür wäre die VLAN-Funktionalität an der QNAP NAS eigentlich schön: so könnte ich z.B. den DLNA-Server in mein VLAN hineinkonfigurieren, in dem sich meine WLAN-Accesspoints und die kabelgebundene Stereoanlage befinden. Fileservices möchte dagegen z.B. nur in meinem Server-LAN-Segment anbieten, das über einen Router von den anderen Geräten erreichbar ist, usw.


    Die VLAN-Funktionalität in der NAS ergibt aber nur Sinn, wenn ich die Möglichkeit habe, auch mehrere VLANs zu konfigurieren. Wenn ich nur ein einziges VLAN einstellen kann: welchen Sinn ergibt diese Funktion?


    Viele Grüße


    markusd112

    Ach so ;-). Ich habe die NAS erst vor ein paar Tagen bekommen (Ablösung meiner Synology). Installation = Einbau 4TB HDD, Aufrüstung auf 8GB RAM, Datenübernahme von meiner Synology, Installation einiger Apps. Und da wurde die NAS auch ein paar mal rebootet, insofern glaube ich eher nicht, dass ein nochmaliger Reboot was an dem USB3-Problem lösen wird, aber ein Versuch ist es natürlich wert.


    @edit: zur letzten Ausgabe des lsusb habe ich etwas in Google gefunden:


    http://www.linuxquestions.org/…-a-usb-3-0-device-873399/


    Da geht's um ein Problem im Linux Kernel zusammen mit einem USB3-Hub von VIA. Die Fehlermeldung ist die gleiche:
    UNRECOGNIZED: 06 30 00 00 02 00
    can't get hub descriptor: Broken pipe

    Habe noch einen USB-Stick und einen USB-CF-Kartenleser probiert: werden nicht erkannt...


    USB-Port defekt?!


    lsusb mit eingestecktem USB-Stick meldet:

    Code
    1. [~] # lsusbBus 001 Device 003: ID 1005:b155 Apacer Technology, Inc. Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hubBus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub[~] #



    Auch der hintere USB3-Anschluss erkennt keines meiner USB2-Endgeräte...

    Hallo,
    ich wollte gerade mal ein Backup auf eine externe HDD starten, doch leider wird keine meiner beiden externen USB-Festplatten von meiner Qnap TS-251+ erkannt, wenn ich sie am Front-USB-Port anschließe (USB3)


    Es handelt sich bei beiden Platten um USB2 HDD mit eigenem Netzteil.


    Schließe ich sie am hinteren USB2-Port an, funktionieren sie und werden erkannt. Ich dachte eigentlich, USB3-Anschlüsse wären abwärtskompatibel, so dass ich problemlos auch USB2-Geräte anschließen kann?


    Gibt's da irgendetwas zu beachten?


    Viele Grüße


    markus