Beiträge von sawachika

    Jede HD, die in dem NAS zum Einsatz kommen soll, muss vorher formatiert werden.

    Vergiss nicht, dass ein Raid 1 kein Backup ist - d.h. du bruachst ohnehin noch ein externes Medum, auf dem Du deine Daten sichern kannst. In deinem Fall brauchst Du also drei Festplatten - zwei für die Qnap intern und eine externe Platte.

    Also wo das automatische Firmware-Update von alleine hergekommen sein soll ist mir auch schleierhaft.

    Es wird allerdings beim Setup am Anfang angefragt, ob man das machen möchte - da muss man aber dann auch selbst auf den Weiter-Knopf drücken.


    Ob da noch was zu retten ist oder nicht - könntest Du anhand meines Blog-Eintrages mal prüfen.

    Wiederherstellung von Daten aus einem RAID im Recovery Mode (Notizzettel)

    bergr : Richtig, sie sind nicht sonderlich verwirrend - die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass wenn die Einheiten wild gemischt werden auch sonst beim Thema das ein oder andere vermischt wird - daher lieber nochmal nachgefragt. :-)


    RRTR ist in meinen Augen nichts anderes als ein aufgehübschtes rsync. Da würde ich den Haken "Nur Dateien kopieren, die sich (..) unterscheiden" als Schalter --checksum interpretieren. Dabei wird die Datei von beiden Seiten gelesen und die Prüfsummen verglichen.

    Die Option mit den verteilten Dateien wäre demnach --sparse und rechnet sich nur, wenn Du tatsächlich solche Dateien hast, andernsfalls frisst sie auch nur CPU-Power und zwar grundsätzlich immer auf beiden Seiten.

    Die Maximale Transferrate aktiviert die Option --bwlimit und sorgt dafür, dass sich die beiden Qnaps absprechen, dass sie bloß nicht zuviel Bandbreite nutzen, noch ein CPU Fresser, wenn auch ein kleinerer. Die Option ist dafür gedacht, wenn das Sicherungsziel im Internet hängt und man nicht seinen kompletten Upstream zknallen möchte.

    Solltest Du an irgendeiner Stelle noch Volume-Verschlüsselung einsetzen (Transportverschlüsselung hast Du ja offenbar aus), bremst das zusätzlich.

    Schau Dir doch mal an, was deine beiden Qnaps so treiben, wenn Du mit den Häkchen spielst.

    Mache bei beiden den Resource Monitor auf und habe einen Blick auf Netzwerk und CPU Auslastung, wenn deine Sicherung läuft. Vieleicht kann Dir das einen Hinweis geben, an welcher Stelle es hakt.


    RedDiabolo Danke für die Blumen - ich habe aber durchaus auch gelegentlich ein Talent zum Verwürfeln von mathematischen und physikalischen Einheiten. Frei dann nach dem Motto: Verstehe was ich meine, nicht was ich sage ;-)

    100% wird es auch nucht, wenn es lange funktioniert hat ;)


    Weiss nicht wie es bei der 412 ist, aber ich wuerde das Sytem Volume im Betrieb einfach loeschen und dann die Platte wechseln. Alles was Apps da drauf gespeichert haben ist natuerlich, soweit moeglich zu sichern. Bei den ts 431 macht das keine Probleme, da das Betriebssystem auf jeder Platte in einer dedizierten Partition liegt. Ich wuerde vermuten, dass es bei der 412 auch so ist.

    Es ist sicher jetzt Haarspalterei, aber wenn man latest version schreibt, sollte auch latest version drin sein, weil es ist sonst sachlich wie inhaltlich schlichtweg falsch.

    Wenn das aufgrund der Testzyklen oder einem anderen Grund nicht geht, dann sollte man einfach die Versionsnummer hinschreiben.

    PhilExpat : Genau, es geht nicht um dein Thema, aber Du erteilst einen Ratschlag, bei dem ich Zweifel habe, ob er technisch korrekt ist. DAher sieh' es mir bitte nach, wenn ich intensiver nachhake.

    Auch ein statisches Volume auf einer Einzeldisk wird - zumindest in den aktuelleren QTS-Versionen - in ein md-RAID1-Device gepackt, allerdings ohne Redundanz durch eine zweite Platte.

    Technisch sieht das dann so aus:


    Auf diese Weise ist nämlich die Option, aus einer Einzeldisk später doch mal ein echtes Raid zu machen, einfacher zu realisieren.


    Mit deiner Argumentation und diesem technischen Hintergrund sehe ich keinen Vorteil darin, zwei Einzeldisks in einem NAS-Gehäuse zu konfigurieren, denn man kommt hinterher an die Daten genauso schlecht oder gut dran. Im Falle eines Controllerfehlers, der hier durch die interne Riser-Karte vermutlich ohnehin immer alle Platten gleichzeitig betreffen könnte, kommt man an die Daten hinterher genauso gut oder schlecht dran.

    Daher: Backup immer extern. Ob man das wie Du in der Cloud macht oder anderweitig - dazu habe ich keine Meinung - hauptsache extern.

    Controler bedeutet für Dich dann offenbar "NAS-Gehäuse"? Da sehe ich dann auch keinen Unterschied zwischen der Einzeldisk und dem RAID 1. Die Daten der Platten sind dann erst mal wirklich gleich gut oder schlecht erreichbar.

    Theoretisch könnte man das so machen, dass man alles, was man ohne Netz haben will, physikalisch oder durch VLAN getrennt anschließt. Die "Brücke" zwischen dem Netz, das Internet hat, bildet aber niemals das Gerät, das per Definition keinen Internetzugang haben soll, sondern ein Router (nicht zu verwechseln mit 'ner Fritzbox o.ä.) bei dem man die erlaubten Wege freischaltet.

    Wie Du selbst schreibst, sind deine Netzwerkkenntnisse beschränkt, dein Haftungsrisiko, wenn was schief geht, gerade in deinem Fall ist deutlich weniger beschränkt. Daher folge bitte dem Rat von Jagi und lass' Dich eingehend beraten.

    Du hast natürlich deine Umgebung auch besonders "einfach" gehalten - will heißen, die Möglichkeiten des Systems voll ausgenutzt. ;-)

    Wenn ich richtig sehe, hast Du drei RAID-Verbünde, diese in einen StoragePool gelegt (somit bedeutet ein Problem in einem der drei Verbünde den Ausfall des StoragePools), reichlich ThinVolumes angelegt (sodass sich die Daten auf Blockebene möglichst stark verstreuen können, auf die ebenso reichlich Snapshots erstellt sind (die mit Overlays im System allesamt gemountet werden). Ob Du der Vollständigkeit halber auch noch die Volumes verschlüsselt hast, ist für mich gerade nicht ersichtlich.


    Die richtigen Kommandos hast Du augenscheinlich probiert, wenn der nachfolgende Neustart deine Kiste nicht wieder normal hochgebracht hat, bleibt nur der 10 Sekunden Rest oder der Versuch über ein Firmware-Update/Downgrade mit QFinder.

    Ohne Festplatten ein Firmware-Update, würde ich gefühlt eher Abstand von nehmen.


    Hilft alles nichts, dann kannst Du nur noch au Qnap warten oder versuchen, an die Daten über die Recovery-Umgebung ranzukommen. D.h. NAS ohne Platten booten, die Platten stecken und per ssh probieren, das ganze zu mounten. Anschließend könnte man dann die Daten ggf. auf USB Platten kopieren. Dazu habe ich im Blog zwar ein paar Notzien gemacht, die werden für deine Umgebung allerdings mit ziemlicher Sicherheit nicht ausreichen.

    Ein RAID würde ich nicht machen - denn bei einem Controllerfehler hast Du dann keinen Zugriff mehr auf die Daten von beiden Platten.

    Das wäre mir bei der softwarebasierten Raid-Implementation bei den Qnap-Kisten, die normale SATA-Anschlüsse haben, neu.