Beiträge von nasferatu

    Hmm, also ich habe den Windows 10 Dateiversionsverlauf zumindest auf einem Rechner ganz normal an der Freigabe aktiviert...habe bisher aber nicht wirklich überprüft, wie gut das funktioniert. Allerdings finde ich die ganzen Versionen in der Freigabe auf dem QNAP, so dass das eigentlich klappen müsste. Ist ja ziemlich primitiv, das ganze.


    Da Du ja schon einen Offline Ordner benutzt, wäre wahrscheinlich eine zusätzliche Synchronisierung mit QSync eher kontraproduktiv, weil sich da womöglich dann mehrere Synchronisationsmechanismen kabbeln. QSync sollte man daher ( wie bspw. ähnliche Dinge wie Dropbox, OneDrive, Nextcloud etc.) am besten auf einen separaten Ordner beschränken. Die haben ja alle ihre Mechanismen, um Änderungen zu verfolgen.


    Ich habe keine Ahnung, ob der Dateiversionsverlauf auch bei jeder Änderung eine Kopie anlegt. Das kann ja im Extremfall das Laufwerk schnellstens zumüllen. Ich schätze, da wird es auch eine maximale Tiefe/Speicherplatz geben, ab der dann die ältesten Versionen gelöscht werden.


    Es ist zwar banal, aber es schadet vielleicht nicht, dem Nachwuchs einfach öfteres speichern mit unterschiedlichen Dateinamen nahezulegen. Die andere Variante wäre eine "echte" Versionskontrolle wie Subversion oder Git. Das ist natürlich schon ein bisschen Hardcore...


    Erstere kann man sogar per WebDav so einrichten, dass sie bei jedem Schreibzugriff eine Version anlegen würde. Allerdings ist das dann wirklich nur was für bestimmte Anwendungsfälle, denn wenn das Programm, mit dem man arbeitet, ohnehin permanent speichert, dann bekommt man einen Haufen Versionen, die man nicht mehr überblickt. Ansonsten kann man m.E. auch LibreOffice, Office etc. so einstellen, dass sie von sich aus im Dokument oder auf der Platte von sich aus Versionen anlegen.


    Edit:

    Ich habe mich nochmal mit dem Dateiversionsverlauf auseinandergesetzt. Leider ist dieser, obwohl das ganze sehr simpel und geradeaus eingerichtet ist, leider ziemlich unzuverlässig. Auf jeden Fall funktioniert er von der Bedienung nicht wesentlich anders wie die zeitgesteuerten Snapshots. Man kann ein Zeitraster vorgeben ( jede Stunde, 3 Stunden, etc.), zu denen gesichert wird. Sicherung bei Dateiänderungen geht auf jeden Fall nicht. Will man so ein Schema, dann ist die einfachste Variante wohl derzeit tatsächlich irgendein Cloud/Backupdienst, der gezielt einen Ordner überwacht und dann irgendwelche Aktionen durchführt. Wenn man nichts kommerzielles möchte, dann tut es wohl auch Nextcloud. Es gibt wahrscheinlich auch Backuptools, die wirklich bloss auf eine Freigabe kopieren, da kenne ich aber momentan keines.

    Kann ich die Einstellungen über ein Backup Wiederherstellen oder würdet ihr die auch "manuell" wieder eintragen?

    Das sollte idealerweise zumindest für die Benutzer und sonstigen Netzwerkeinstellungen so sein. Inwieweit Freigaben mit Berechtigungen zumindest eingerichtet werden kann ich nicht sagen. Ich vermute aber, diese werden nicht automatisch im "Urzustand" wiederhergestellt. Das müsste sich aber in der Doku finden, was mit der Systemkonfiguration genau gemeint ist.

    Der für mich größte Knackpunkt an der der Sicherheit der QNAPS ist, dass jeder Dienst, jede App mit admin-Rechten läuft.

    Das ist ein Punkt, über den ich mich auch immer wundere. Bei dem Multimediaserver kann man das ja ändern, aber sonst scheint wirklich alles, egal ob gebraucht oder nicht, im Admin Kontext zu laufen. Da ist der Flurschaden natürlich immens, sobald irgendeine der Anwendungen ein Loch hat, was ausgenutzt werden kann.

    2. Hat jemand Erfahrung mit ISDN-FAX-Modems die ich an den QNAP per USB anschließen kann? Der TS-473 hat ja auch interne Steckplätze, gibt es dafür ein ISDN-Modem evtl. ?

    Erfahrung nicht, aber vielleicht wäre es eine Variante, eine Fritz!Box dafür zweckzuentfremden. Diese haben ja eine S0 Schnittstelle und können auch per LAN als Fax verwendet werden. Wobei Fritz!Fax auf Win10 nicht mehr supported wird, aber bei mir läuft es noch. Wahrscheinlich könnte man sich für exakt den Zweck eine VM basteln, vielleicht auch mit Linux. ISDN ist halt defacto tot, es gibt den T.38 Standard. Spezielle externe Modems wird man wohl schlecht finden und wenn, dann ist das inzwischen eine teure Nischenlösung.

    Der traut sich doch schon fast nicht mehr, seinen Rechner überhaupt einzuschalten, geschweige denn ein NAS zu kaufen, wenn er liest, welcher technische Aufwand scheinbar nötig ist, das Ding gerade so sicher zu machen, dass er nicht sofort gehackt wird.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit passiert das aber früher oder später allen, die ihr NAS per Webanwendung direkt in Netz hängen. Hier gibt es genug Threads von der Sorte, wo hinterher das Gejammer groß war. Deswegen empfiehlt das hier keiner mehr ernsthaft...

    Ich würde es fast für sinnvoller halten, die SSD als dediziertes Volume zum bearbeiten zu verwenden und die abgeschlossenen Projekte dann auf die Festplatten auszulagern. Zur Cacheperformance gibt es hier eher zurückhaltende Meinungen. RAID 10 dürfte eigentlich immer performanter als RAID5 sein. Q-Tier ist keine Option sondern macht es bloss undurchschaubar, wo welche Daten liegen. Das ist was für Datacenter mit 8 oder mehr Platten.


    Die SSD direkt im PC wird immer am schnellsten sein. Die Frage ist ein bisschen, was der Flaschenhals ist. Entweder doch der Durchsatz oder die Zugriffslatenzen durch viele verteilte Lese/Schreibvorgänge.

    Ich war zwar schomal drüber gestolpert, hatte es aber vergessen. Die QTS Sourcen werden von QNAP selbst offensichtlich bei Sourceforge veröffentlicht. Und zwar hier:


    https://sourceforge.net/projects/qosgpl/files/


    Nun frage ich mich, warum man nicht GitHub nimmt, SF ist ja einfach inzwischen etwas angestaubt, aber nun gut. Zumindest scheint mir das durchaus offiziell zu sein. Interessanter wäre freilich, ob das mal jemand auf einem PC seiner Wahl zum laufen bekommen hat.

    Die Diskussion ist ja nicht neu und wird regelmäßig wieder aufgewärmt. Dazu ist eigentlich nur folgendes zu sagen:


    1.) Eine schöne Zusammenfassung zu den Do's and Dont's findet sich hier: Zugriffsschutz für QNAP Beginner

    2.) Jeder Hersteller (nicht nur QNAP) verspricht 1-klick Sicherheit, alle scheitern regelmäßig dran...

    3.) Eine kaputte Webanwendung kompromitiert meist gleich das ganze System. Eine Lösung wäre höchstens konsequente Virtualisierung auf dem NAS, ist aber zu CPU und Resourcenlastig auf den kleinen Kisten.

    3.1) Der letzte große Bug kam angeblich über die "MusicStation"

    4.) Wenn man ein QNAP oder sonstiges NAS ins Netz hängen will, dann am besten in einer DMZ, die den Server vom internen Netz isoliert. Dann ist der Schaden beim Hack wenigstens nicht so groß. Da könnte man bspw. ein billiges 1-bay NAS nehmen, auf das vom internen Netz synchronisiert wird, damit man leichter Freigaben verteilen kann. Zumindest hat man dann noch eine Absicherung, sollte dieses gehackt werden.

    5.) QNAP bietet inzwischen auch eine 2-Faktor Authentifizierung an, bei der bspw. zeitbasiert zusätzliche Passwörter generiert werden über eine App wie bspw. Google Authenticator. Soetwas sollte in jedem Fall zwingend sein, wenn man das Risiko eingeht.

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass bspw. Anwendungen wie QSirch ( was es für die TS-221 ja nicht gibt) beim indizieren die Systemlast bzw. die CPU Last des SMB Dienstes hochtreiben können. Die Frage wäre, ob das im Ruhezsutand bei Dir auch schon so auftritt (also praktisch ohne Netz oder aktive Freigaben). Vielleicht greift da irgendwas permanent auf Dateien zu über SMB.

    Die VMs starten m.E. nur wieder automatisch, wenn man das in den Einstellungen angibt über die Startverzögerung. Sonst bleiben sie aus. Der Suspend State ist schon ok, ist ja auch nix anderes als der Ruhezustand von Windows bspw.

    Ich würde trotzdem mal ein anderes Kabel probieren. Alternativ würde ich mal die Dateien in andere Formate kodieren ( MPEG4 Simple, MPEG2 bspw.,), die vor allem eine geringere CPU Last haben. Gerade bewegte Sequenzen erzeugen bei den neueren Formaten eine hohe CPU Last. Die sieht man bei der Aufllösung des Resourcenmonitors gar nicht. Aber vom Prinzip her sollte das Gerät damit nicht überfordert sein. Aber manchmal sind ganz spezielle Kodierparameter dafür verantwortlich, die dann eben doch entweder nicht auf dem NAS optimiert sind oder solche Spitzenlasten erzeugen. Einfach mal mit XMediaRecode vom selben Video verschiedene Varianten erzeugen und testen.