Beiträge von nasferatu

    Mir ist nicht ganz klar, was Du letztendlich ausgeben möchtest. Für eine Privatgeschichte hast Du ja streckenweise bereits hier deutlich über 2000.-€ veranschlagt...und das ohne Platten. Wenn Du die Leistung nur wegen der Virtualisierung haben möchtest würde ich ganz klar davon abraten. Da sparst Du das Geld lieber und kaufst Dir noch einen kleinen Ryzen für 500.-600€ dazu und machst ProxMox / Unraid / ESX oder zur Not auch einen Hyper-V Server drauf. Das wird immer deutlich schneller sein als die QNAP Lösung. die 886 nutzt wieder ein anderes Qnap OS, welches auf ZFS als Dateisystem basiert. Das ist erstens bei QNAP sehr neu und daher angesichts der doch nicht so seltenen Probleme vielleicht mit Vorsicht zu sehen. Und inwieweit sich das von der normalen QTS Linie unterscheidet ist mir nicht ganz klar. Und das Thunderbolt macht die Sache meistens sehr teuer, da würde ich lieber auf 2.5/5 oder 10Gbe setzen. Viele QNAP NAS haben ja inzwischen auch einen PCIe Slot, da könnte man sowas auch nachrüsten. Also die x72 Reihe scheint mir momentan preislich am attraktivsten, wobei die 8er überproportional teuer sind. 2 Slots mehr und dann 400€- mehr, ich weiß nicht.

    jetzt kaufen ...

    Das ist eine Vermutung meinerseits...wenn es bei so wenigen Händlern zu haben ist, dann kann das ja viele Gründe haben. Es ist halt seit 2016 auf dem Markt und ich finde es für das gebotene ziemlich teuer. Die TS-1685 ist ja fast genauso teuer und kann bis auf das Thunderbolt eigentlich mehr...hat allerdings in letzter Zeit auch einen ordentlich Preissprung gemacht.

    Deshalb bin ich was den Einsatz von Desktopplatten im NAS anbelang noch etwas optimistisch.

    Wie gesagt, wenn man keinen Dauerbetrieb und kein RAID hat, dann ist das Risiko aus meiner Sicht überschaubar. Ansonsten sollte man das Geld in jedem Fall lieber in NAS spezifierte Platten investieren, speziell auch wenn man RAID nutzen möchte. Wenn einem das RAID aus solchen Gründen auseinanderfliegt muss einem die eigene Zeit schon sehr wenig wert sein...

    Bis dahin werde ich es aber mit den 2,5" Platten probieren.

    Wenn man das NAS ähnlich wie einen PC nicht dauerhaft laufen lässt dann kann das mit solchen Platten auch klappen. Für Backupzwecke hab ich alte Platten als Einzelvolume recyclet und das NAS fährt sich dafür 1x die Woche hoch. Ich würde allerdings kein RAID draus machen, weil das andere Anforderungen hat und das unterschiedliche Verhalten dazu führt, das öfter mal der RAID Verbund auseinanderfliegt. Ansonsten wäre ich beim Dauerbetrieb mit Desktop Platten sehr vorsichtig. Die sind nicht dafür ausgelegt. Aber es gibt ja auch NAS spezifizierte 2.5 Platten, also 24h Betrieb. Da sollte es dann technisch keinen Unterschied machen, nur die Performance ist natürlich unterschiedlich.

    Lohnt es sich noch etwas zu warten mit dem Kauf oder eher nicht?

    Also nach meiner Erfahrung sind größere Preisschwankungen bei QNAP eher ungewöhnlich. Am ehesten gibt es gute Angebote an den BlackFriday etc. Tagen oder bei irgendwelchen Rabattaktionen. Aber sieh Dir die Preisverläufe bei einer Preissuchmaschine Deiner Wahl an...die sind bei Qnap meist ziemlich konstant(und nebenbei bemerkt auch bei Synology)...leider nicht mit der typischen "Handykurve" zu vergleichen. Aber nur mit so einer Langzeitbetrachtung kannst Du überhaupt klären, ob der aktuelle Preis günstig ist oder nicht. Das gilt natürlich für jedes Produkt, lohnt sich aber ungemein um eine vernünftige Kaufentscheidung treffen zu können. Ansonsten zählt natürlich der momentane Bedarf.

    Weiß jemand ob diese austauschbar sind ?

    Da es offiziell noch gar nicht verfügbar ist, kann es defacto keiner wissen. Allerdings würde ich schon annehmen, dass die CPU gesockelt ist. Nur sind die Xeon-D Prozessoren kaum verfügbar und extrem teuer, jedenfalls ist das bei den VArianten von der TS-1685 so. Mal davon abgesehen, dass das natürlich auch direkt im Garantieverlust mündet.

    und auf dem Weg zum Safe stolpern und die Platte ist hin.

    Ach komm, das ist Erbsenzählerei und führt zu nix. Ist hier eigentlich auch der falsche Platz für grundsätzliche Backupdiskussionen. Redundanz heißt das Zauberwort in ALLEN Backupszenarien. Ein Offline-Backup hat schließlich unbestreitbar den Vorteil, dass kein Trojaner etc. so einfach dran kommt. Noch besser sind für bestimmte Zwecke WORM Medien, nur hat sich da abseits des Profi Sektors leider nicht mehr viel getan. Und jede Backup-Strategie ist letztlich an die individuellen Gegebenheiten gekoppelt.

    .. geschäftlich Backup auf USB Festplatte machen ist auch fragwürdig

    Wieso ? Mit Verschlüsselung und ab in den Safe ? Ein vernünftiges Offline Backup gehört ja eigentlich zu jeder Backup Strategie meine ich. Man muss ja nicht gleich ein Bandlaufwerk nehmen. Und was ist mit RDX? Sind auch bloss Festplatten...



    sowas gehört auch gar nicht auf eine NAS. (meine Meinung ;) )

    Das kann man so sehen. Und ja, je mehr Anwendungen auf einem einzelnen System laufen, desto kritischer wird es. Aber nun verkauft Qnap zunehmend seine Geräte unter diesem Aspekt und für kleine Unternehmen halte ich das auch nicht grundsätzlich für eine Todsünde. Man sollte allerdings immer Redundanz einplanen bzw. Plan B haben wenn die Hardware versagt etc. Das ist aber eine Binsenweisheit.

    Meine QNAPs laufen stabil.

    und USB Backup mach ich nicht.

    Naja, privat kann man ja so einiges hinnehmen. Geschäftlich muss ich da einfach zustimmen. Es ist aberwitzig, dass es kein zentrales, integriertes Desaster Recovery gibt. Also mit einem Knopf bitte EINMAL ALLES sichern/wiederherstellen. Man steckt ja z.T. sehr viel Mühe in die Konfiguration etc. Wenn QNAP ja nun tatsächlich seine Systeme für KMUs als Mini Applikatiosnserver positioniert, aber beim Backup seit Jahren(!) bekannte Lücken hat, dann kann man schonmal die Frage stellen, ob die Prioritäten da korrekt gesetzt sind. Das nun auf einmal alles mögliche verkrüppelt und kostenplichtig gemacht wird ist da nur das i-Tüpfelchen. Das auf Dauer eine intensive Softwareentwicklung nicht allein durch Hardwareverkäufe gedeckt werden kann muss ja eigentlich jedem klar sein. Nur sollte man den Schwenk dann wirklich so gestalten, dass die Bestandskunden erstens nicht verärgert und überrumpelt werden. Und zweitens gerade bei den ganzen Office / Productvity Apps erstmal massiv an der Fehlerfreiheit und dem Workflow arbeiten, was Konfigurationsbackup/Restore beinhaltet. Wenn man schon kein Baremetal Restore / Backup hinbekommt, dann sollte man wenigstens eine Backup API implementieren, die eine zentrale Sicherung und Verwaltung überhaupt erst ermöglicht! Zahlreiche Vorschläge dazu gabs hier im Forum bereits vor 2 Jahren(!). Die Resonanz von Qnap dazu war leider ausgesprochen ernüchternd.

    Denn besonders ärge ich mich über das unsägliche Hybrid-Backup.. das ist ein schlechter Witz! keine wiederherstellung von Volumen, Systemeinstellungen, Datenbanken, Apps... das schwindelige Backup wird ja nicht einmal bei einer Neuninstallation erkannt, sondern man muss sich mit einerm PC behelfen um es wieder zurück zu spielen

    Ja, Backup ist leider ein dunkles Kapitel bei QNAP...jedenfalls sobald es um die Sicherung des kompletten Systemzustandes oder eben eines Volumes geht. Da frage ich mich auch, wieso das in den letzten 5 Jahren so gar nicht angegangen worden ist. Dafür haben sie aber ihre Apps jetzt mit einem tollen Lizenzierungssystem ausgestattet, um sie bei bedarf kostenpflichtig machen zu können...

    Du hast völlig Recht, es ist kein Fehler... es ist aber völlig aus der Zeit gefallen, es so zu handhaben.

    Naja, ich würde das nicht so sehen, denn die Integration in bspw. QSirch benötigt eben eine zentrale Datenbank. Es ist halt ein anderes Konzept dass in Deinem speziellen Fall kontraproduktiv ist.


    So ganz hab ich den Workflow noch nicht durchschaut, aber sei's drum. Denn per VPN komm ich ja an auch jederzeit an alle meine Daten auf dem QNAP ran bzw. kann deren Apps nutzen. Wie flüssig dass dann ist, ist natürlich eine andere Geschichte aber unbenutzbar ist es nicht. Und man kann die Bilder natürlich auch in Ordner packen und auch in der Photostation durch die Ordnerstruktur browsen ( ob die Multimediaconsole das jetzt kaputtgemacht hat kann ich gerade nicht sagen). Nur echte Dateioperationen sind eben in der Photostation nicht möglich ( bis auf löschen glaube ich). Und exportieren.


    Auffinden ect sind dort um LÄNGEN besser organisiert und kosten auch nicht extra wie der Mist (Entschudlige bitte den Wutausbruch) von Qnap...

    Da will ich nicht widersprechen und man darf sich über QNAP ruhig ärgern. Geht mir oft genug genauso, wobei ich eigentlich nur bei QNAP gelandet bin, weil man dort damals zum gleichen Preis x86 Hardware bekommen hat, die einem ganz andere Möglichkeiten erföffnete als die Synology DS416 o.ä. Nur ob die Geschäftpolitik momentan so schlau ist halte ich für fraglich, und die Update Probleme sind leider ein Dauerthema. Man könnte halt erheblich mehr draus machen...


    Gruß aus Berlin


    Gruß zurück, ebenfalls aus Berlin.

    Wenn QNAP nicht zu Deinem Workflow passt ist das ja völlig ok. Ich wollte auch sicherheitshalber die VPN Geschichte ansprechen weil einfach viel zu viele Leute, auch geschäftliche Anwender, davon ausgehen, dass man so ein System einfach ins Netz hängen kann. Also das nur zur Erläuterung. Ansonsten würd ich das VPN den Router oder einen Raspi machen lassen, weil das einfach sauber getrennt ist. Aber das kann man so und so sehen.


    Wenn Synology praktisch nur die Ordnerstruktur abbildet und direkt dort alles bearbeitet hat das aus meiner Sicht natürlich auch Nachteile. Wenn man in mehreren Alben dieselben Bilder hat, dann braucht es natürlich jedesmal Platz usw.. Das ist aber sicherlich auch eine Philosophiefrage. Wenn Du "physisch" Bilder verschieben willst, dann geht es tatsächlich nur mit Filestation o.ä direkt auf dem Share. Wenn Du einen funktionierenden Workflow hast dann braucht es natürlich gute Gründe, sotwas über den Haufen zu werfen. Das dass für Dich keine Option ist kann ich gut nachvollziehen.


    Der Fairness halber würde ich das aber nicht als "Fehler" von Qnap werten, sondern es ist eben eine komplett andere herangehensweise, die auch ihre Vorteile hat. Aber eben auch Nachteile.

    direkt via WiFI Hotspot von unterwegs als Sicherung auf den NAS.

    Ich hoffe, Du tust das per VPN. Wenn das Webinterface so einer Anwendung direkt im Netz steht hat man immer ein nicht ganz unerhebliches Risiko. Das trifft letztlich jede Webanwendung.


    Auf Anfragen muss ich via Handy reagieren können, ggf direkt sichten und Bilder an Kunden (Ordner) versenden - ich meine KEINE Freigaben!!

    Haben die Kunden denn direkten "Ordner"zugriff auf Dein NAS, oder wie ist das zu verstehen ? Also haben die ein Konto auf Deiner Synology gehabt ?



    Webinterface ist für mich kein Problem, da im LAN alles mit 10G angebunden ist.

    Meistens ist eher das Interface auf dem Gerät die Bremse, weniger die Infrastruktur. Sei es wegen Leistungsdefiziten oder schlechter Programmierung. Das ist manchmal erstaunlich, obwohl das System eigentlich reichlich Reserven hat und die CPU nix zu tun.



    Wenn Du jedenfalls diese Anwendungen einfach im Internet verfügbar machst , dann sichere auf jeden Fall regelmäßig die Daten auf diesem System. Und zwar so, dass im Falle eines Hacks das Backup auf jeden Fall schreibgeschützt und noch besser offline gelagert ist. Das Risiko besteht in jedem Fall.

    Also soweit ich weiß sind die Alben bei QNAP rein virtuell, bzw. das Umsortieren erfolgt am besten per Filestation oder auf der Netzwerkfreigabe. Innerhalb der Photostation geht das nicht, die arbeitet grundsätzlich mit den indizierten Bildern aus der Mediendatenbank.


    Die Filestation hat natürlich auch eine Miniaturbild Vorschau. Da würde das dann wieder gehen. Die Frage für mich wäre eher ob sich ich solche Sortieraufgaben auf dem Netzwerkshare nicht direkt viel einfacher mit Windows / Mac etc. erledigen lassen ? Die Browseranwendungen sind ja immer etwas träge.

    es passieren noch Wunder!!!!

    Das ist ja schon erheblich realistischer...zeigt allerdings leider auch wie willkürlich und unkoordiniert bei QNAP so weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Mich würde mal interessieren, von wo da der größte Druck gekommen ist, der zu diesem Sinneswandel geführt hat...


    Ein paar Details kann man hier finden: https://www.qnap.com/en/news/2…qfiling-lite-license-plan


    U.a. bekommt man u.U. 1 Jahr kostenfrei, wenn man an einem Nutzer Programm teilnimmt....naja, so kommt man auch zum Vendor-Lockin....


    EDIT:

    - QNAP hat es mit seiner Drückermethode jetzt auch in die aktuelle c't geschafft ( S.52), wahrscheinlich taucht da auf heise.de da später da auch noch was auf. ( Link Meldung auf heise select : https://www.heise.de/select/ct/2020/17/2017409111429020384 . Zumindest der Anfang ist kostenfrei lesbar)

    Auf die 3 Filter, oder doch was anderes?

    Also ich habs jetzt mal probiert: in den "Einstellungen" kann man bei "Filter" maximal 3 auswählen. Diese werden dann beim Suchergebnis angezeigt. Ich hatte vorher angenommen, dass man die immer angezeigt bekommt und dort nur max. 3 wählen kann. Das ist jetzt schon etwas lästig. Man kann natürlich das jeweils nach Suche ändern, aber das ist natürlich unbequem. Ansonsten würden mir ja i.d.R. 3 Filter vollkommen reichen pro Suche, aber natürlich jeweils andere. Aber 29.-$/Monat ist mir das auch nicht wert...