Beiträge von nasferatu

    Hast Du mal versucht alles außer einem Netzwerkanschluss abzuhängen und neuzustarten?

    Im Prinzip schon. Aber es kann auch sein, dass ich das durch das Chaos nicht ganz konsequent gemacht habe, weil eben 4 Ports gebündelt waren und die anderen beiden separat. Aber meine Vermutung ist auch, dass das Booten mit der angeschlossenen USV möglicherweise zu den Problemen geführt hat. Obwohl das eigentlich abstrus ist und die USV auch in der Kompatibilitätsliste drin steht...


    Ich werds mal nächste Woche probieren, grundsätzlich gehts auch erstmal so, weil die Last nicht so groß ist auf dem System. Bin ja eigenlich nur nebenbei Admin...

    Aber Du weist mehr, wenn Du den Reset durchgeführt hast.

    Ja, ich werde sicherlich das noch ausprobieren. Ich wundere mich nur, wieso das überhaupt passieren konnte, da außer einem Powercycle wegen des Zwischenschaltens des USV nun wirklich GAR NICHTS geändert wurde. Und dass die Ethernet Ports auch in der Hardware Info nicht mehr auftauchen wundert mich dann doch ebenfalls. Meine Vermutung war, dass das booten mit der per USB angeschlossenen USV vielleicht da was durcheinander gebracht hat. Aber auch das ist eigentlich weit hergeholt.

    Das Firmwareupdate habe ich selbst gemacht als ich wieder zugang hatte. Zumal bei der Version in den Fixes ähnliche Probleme aufgeführt wurden. Neustarts hatte ich mehrfach, das änderte leider gar nichts. Das war aber schon vor dem Update, weil ich davon ausging, dass das reicht. Ich hab auch mal den Strom mehrere Minuten getrennt. Irgendwie fürchte ich fast, es ist doch ein Hardwaredefekt. Zunächst waren die Ports nämlich noch da, aber nicht mehr konfigurierbar, weswegen ich sie dann gelöscht habe in der Annahme, die werden nach erneuter Hardwareerkennung schon wieder auftauchen. Mal sehen, ich probiere wahrscheinlich den Netzwerkreset. Ansonsten haben wir ja eine Garantieerweiterung, dann muss ich die vielleicht ins Spiel bringen.

    Hallo allerseits,


    bislang bin ich ja von gröberen Problemen verschont geblieben, aber heute hat es auch mich einmal erwischt (passt ja zum Datum). Und zwar habe ich unser NAS TS-1685 runterfahren müssen, da eine USV angeschlossen werden sollte. Das Booten dauerte mal wieder Ewigkeiten ( 20-30min.) was ich allerdings gewohnt war. Allerdings war trotz Displayanzeige das NAS nicht erreichbar. Auch der QFinder hat es nur sporadisch entdeckt. Mehrere Reboots brachten leider auch nichts. Die Firmware war erst 4.3.6.0993 und ist jetzt 4.6.3.1070. Die Ports 1-4 waren als Portbündlung konfiguriert, 5 + 6 jeweils einzeln. Der QFinder zeigte aber bereits auch nur 1-4 an, ebenso das Display am Gerät. 5 + 6 blieben verschwunden. Es war auch keine zuverlässige Verbindung mit QFinder möglich. Ich wollte die Netzwerkeinstellungen über das Gehäusedisplay zurücksetzen, was allerdings auch keinen Erfolg brachte. Zum Schluss packte ich die Anschlüsse 1-4 in andere Ports, obwohl dort keine Bündelung aktiviert war. Aber immerhin funktioniert der Zugriff jetzt erstmal. Wahrscheinlich werde ich ein Ticket aufmachen, aber vielleicht kann mir ja jemand folgende Fragen beantworten:


    1.) Wie kann man die Netzwerkkonfiguration komplett zurücksetzen bzw. den Virtual Switch. Natürlich ohne dabei das NAS komplett zurückzusetzen.


    Ein Hardwaredefekt erscheint mir nicht schlüssig, da zumindest am Switch die Ports 5 + 6 aktiv erscheinen, sobald man sie einsteckt.


    Edit:


    In der Hardwareinformation tauchen auch nur 4 Adapter auf...

    läuft seit fast 4 Jahren ohne Probleme auf dem

    W-Server und der TVS-863+.

    na klar kann man Dinge auch außerhalb der Spezifikation betreiben und Glück haben...nur wenns schiefgeht darf man sich dann nicht beschweren. Und es hat mit "Sicherung" wirklich nix zu tun. Die SSDs stecken die Synchronisation wahrscheinlich auch besser weg, auch wenn das für die Lebensdauer keinesfalls gut ist. Mit normalen Platten wäre das auf jeden Fall ein enormer Verschleiß.

    Oder sehe ich da was völlig falsch?

    Nein, grundsätzlich gibt es leider keine einfache Option, ein NAS und dessen gesamten Systemzustand ( inkl. aller Apps und deren Einstellungen) in eine Backupdatei zu sichern. Ein aus meiner Sicht ausgesprochen großes Manko, da die QNAP Systeme ja inzwischen eher einem Applikationsserver als einem reinen NAS gleichen, wo es meist nur ein paar Freigaben,Benutzer und grundlegende Netzwerkeinstellungen gibt. Migration im Havariefall ist ja kein Backup. Was wirklich fehlt ist ein Bare-Metal Restore für die Systemdaten und Apps. Die Freigaben lassen sich ja grundsätzlich auf diverse Arten sichern, aber speziell die Apps haben überhaupt keine einheitlichen Sicherungsfunktionen. Vielfach ist das noch nichtmal planbar.

    Das funktioniert meines Wissens nur, wenn das Ziel ein NAS mit HBS3 ist und der Sicherungsjob auch mit HBS3 abgewickelt wird (RRTR oder was ähnliches). Wenn einfach auf eine CIFS Freigabe oder per WebDAV gesichert wird bspw. würde es auch nicht funktionieren, da hier eine Deduplizierung zum Einsatz kommt, die die zu übertragenen Daten jeweils abgleichen muss ( vor der Übertragung).

    Eine SSD ist sicherlich in jedem Fall ein Gewinn, auch wenn die Apps dort liegen. Inwiefern der Desktop und die gewünschte Anwendung damit gut läuft kann ich nicht sagen. Due Investition lohnt sich aus meiner Sicht aber immer.

    Wie ich schon an anderer Stelle schrieb sind praktisch alle NAS Systeme mit Celeron-basierten CPUs viel zu langsam, um vernünftig mit dem Windows Desktop arbeiten zu können. Zumal bei 2 Schächten man gleich SSDs verbauen müsste, damit nicht auch noch die Festplatten massiv bremsen. Also Minimum ein 4-Bay System, der Preissprung ist nicht so gravierend und man hat erheblich mehr Flexibilität Daten und VMs zu separieren. Für Serveranwendungen ohne viel GUI sind die kleinen Kisten durchaus geeignet, meine bald 4 Jahre alte 451 schafft das ganz gut. Aber sobald was mit Desktop dazukommt wird es sehr zäh, spätestens wenn man eine Anwendung startet. Da hilft auch die SSD nicht mehr, das schafft einfach das kleine Prozessörchen nicht. Die x73 / x63 Varianten könnten ein Kompromiss sein, aber auch diese sind nicht wirklich leistungsfähig. Meiner Ansicht nach sollte man nichts kleineres nehmen als einen i3. Und den gibt es leider erst von Haus aus oberhalb 1000€ derzeit.

    Also ich benutze den QNAP Mail Agent als Backuparchiv auf dem NAS. Was ich persönlich ganz nett finde ist, dass die Mails als Einzeldateien im EML Format abgelegt werden. D.h., man kann sie im Prinzip immer auch mit dem Thunderbird öffnen. Auf diese Art habe ich dann eine automatische Mail Historie aller Accounts. Im Prinzip kann man den Mail Agent auch als Webmailer benutzen. Allerdings ist das auf den kleinen Geräten doch recht träge. Aber zum archivieren finde ich das ganz praktisch und es ist wie gesagt kein proprietäres Format. Was ich nur schade finde ist, dass man die Dateinamen nicht beeinflussen kann. Die haben immer eine kryptische ID. Wenn der Betreff o.ä.noch angehängt wäre, wäre es perfekt. Vielleicht schreib ich mir mal ein Tool, was dieses für mich erledigt. Aber das Archiv existiert ja nur zur Sicherheit, deswegen ist das kein drängendes Problem.

    Da nicht ganz klar ist was für ein NAS Du verwendest ist eine Bewertung eher schwierig. Eine 479 gibt es meines Wissens nicht. Aber alle 4x Reihen sind für Windows eigentlich zu schwachbrüstig. Zudem scheint die VM nicht auf einer SSD zu laufen, das kann man eigentlich direkt vergessen, weil die Zugriffe mit den sonstigen Aktivitäten des NAS konkurrieren, und das bremst einfach kollosal. Also VMs immer auf einem SSD Volume laufen lassen, dann können auch die kleinen Kisten erstaunliches leisten. Aber Wunder darf man nicht erwarten, da hilft auch viel RAM nicht. Ab i3, i5 oder den AMD Kisten kann man schon eher auf dem Desktop arbeiten.

    Ich habe deinen Rat befolgt und mir WD Blue 1TB SSD´s besorgt. Ich weis ich hätte RED´s kaufen sollen. Aber 150 statt 100 das Stück war einfach zu teuer. Von den Dauerbetriebswerten sind die einfach so Nahe beieinander. Das zahlt sich nicht aus

    Ich seh das nicht so eng. Der entscheidende Punkt ist ja die Schreibleistung, und wenn die nicht exorbitant hoch ist kommt man auch mit normalen SSDs gut hin. Bisher waren SSDs nach meinem Eindruck auch deutlich unkritischer als normale Platten. In der Firma habe ich für das Systemvolume auch Server SSDs genommen, aber der Cache sind ausrangierte Desktop SSDs und die tun problemlos ihren Dienst. Aber unser System ist auch nicht wirklich extrem ausgelastet.

    Ich wundere mich, dass Du so einfach über diese Dif­fe­ren­zie­rung hinwegsiehst!?

    Ich wollte die Diskussion eigentlich nicht wieder anstoßen...Plex ist bestimmt eine ganz tolle Firma mit tollen Leuten und ich glaube sogar, dass sie bezüglich Qualitätssicherung scheinbar wirklich sorgfältiger als Qnap arbeiten. Aber das schützt nicht vor prinzipiellen Designfehlern bzw. der strukturellen Angreifbarkeit von Webseiten. Aus, fertig. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt. Das Risiko muss jeder selbst tragen. Aber hier konnte man sich mal wieder an der Authentifzierung vorbeimogeln, was lapidar heißt, dass das beste Passwort bei so einer Lücke nix wert ist. Und solche Lücken können JEDEN ereilen. So, ich gehe jetzt aber nicht mehr extra darauf ein, das wurde zur genüge diskutiert.

    Es gibt mal wieder Sicherheitsupdates, siehe auch in der Sicherheitsbox rechts oberhalb der Shoutbox hier und bei Heise:


    https://www.heise.de/security/…hoto-Station-4598238.html


    Was sich unter anderem wiedermal zeigt ist die generelle Verwundbarkeit von Webschnittstellen. Das mal nur als leichten Seitenhieb auf einen letztens etwas ausgeuferten Thread, wo man diesbezügliche Einwände als nicht so relevant einstufte... Man kann deshalb nur wieder eindringlich davor warnen, Webapplikationen wie Photostation etc. ohne weitere Maßnahmen direkt ins Internet zu hängen. Da hilft das beste Passwort nix bei diesen Fehlern.

    Was ist denn mit "recht groß" gemeint? Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Sind es 30GB oder 150GB oder gar mehr. Da ich noch nie eine NAS von QNAP hatte kann ich mir nichts darunter vorstellen.

    Also die Mediendatenbank hat bei mir ca 85GB bei etwa 200000 Medien ( Fotos, Musik, Videos). Manche Apps werden auch sehr groß, QSirch braucht bei mir 5GB, einige zwischen 0.5-1.5 GB ( Virtualization Station). Ich hab damals nicht das Systemvolume gleich als SSD eingerichtet, sondern später alle Apps und VMs drauf verschoben, das ging dann nicht bei allem (z.B. bei der Virtualization Station). Aber insgesamt sind jetzt von den 480GB ca. 230GB in Benutzung, mit 4 eher kleineren VMs zwischen 8 - 25GB. Wahrscheinlich würdest Du mit erstmal 500GB gut hinkommen, da Du ja gleich ein RAID1 machst wäre eine spätere Erweiterung vermutlich unproblematisch.