Beiträge von Laurenzis

    Aber ganz ehrlich? Was ist denn das für ein Dienstleister... zieht in einem Raid ne Platte obwohl er weiß, dass keine Sicherung vorhanden ist. Rebuild lief - da hat er schon extremes Glück gehabt. Dann geht die Platte kaputt (ok, kann bei Neuware durchaus vorkommen) und dann werden wild Platten gezogen? Wieder ohne vorher ne Sicherung zu machen? Jeder vernünftig denkende Dienstleister hätte Dir zumindest angeboten "kauf ne Backupplatte, wir ziehen die Daten und danach machen wir uns ans Raid". Aber 2x Platten ziehen ohne Backup, das ist schon nicht mehr grob fahrlässig, das ist russisches Roulette.



    Gruß,


    Lauri

    Zur Ergänzung:

    Wenn Du den Benutzernamen der NAS angibst, dann in der Form [NAS-IP]\Benutzername

    Deine Meldung sieht für mich so aus, als wärst Du für die Uni in einem AD. Wenn Du entsprechend "nur" den Benutzernamen angibst, dann sucht er in der Domäne nach den Credentials und wird sie nicht finden. Daher in solchen Fällen IMMER beim Benutzer [NAS-IP]\ mit angeben.

    [NAS-IP] ist durch die IP Deiner Nas zu ersetzen.



    Gruß,


    Lauri

    Das würde ich in dem Fall definitiv machen. Es wäre nicht das erste Firmware-Update das nicht einwandfrei gelaufen ist und bei Dir hört sich das nach so einam Fall an. Das Update aber bitte nicht direkt auf der NAS sondern manuell mit dem PC herunterladen und dann über den QFinder durchführen...

    QNAP hat uns mit dieser neuen Option "empfohlene Updates installieren" alle reingelegt

    Öhm... nein? Ich mache ein Update meiner NAS. ich schau nach dem Update meine wichtigen Optionen an und finde einen Eintrag von ich nicht weiß, was er macht. Ich habe nun 2 Möglichkeiten:

    - ich weiß nicht was das macht und schalte es aus

    - ich weiß nicht was das macht, ignoriere es und lasse es an (wird schon nix passieren)


    An welcher Stelle QNAP mich jetzt "reingelegt" haben soll, ist mir schleierhaft. Es ist meine NAS - ICH bin dafür verantwortlich. ICH - nicht QNAP, nicht irgendwer, ICH. Wenn ich also eine Einstellung, von der ich nicht weiß was sie eigentlich macht, einfach "eingeschaltet" lasse und mich zusätzlich nicht informiere, dann hat mich da eher niemand reingelegt... Wenn ich natürlich nach dem Update nicht mal schaue ob sich was geändert hat, dann ist auch das sicherlich nicht verschulden von QNAP. Da wurde nix untergeschoben, da wurde nur sichtbar, wieviele % der Anwender es völlig egal ist was da auf dem eigenen Gerät passiert. Und wenn dann QNAP tatsächlich auf die in der NAS gesetzte Einstellung zurückgreift, dann ist natürlich QNAP schuld. Frei nach dem Motto, "wenn der Bäcker nicht schwimmen kann, liegts an der Badehose"...


    Gruß,


    Lauri

    Dass der Cache die VMs beschleunigt ist korrekt und steht ausser Frage. Da ich hier aber ganz bewusst ein 10GBe Netzwerk habe und auch größere Dateien von/auf die Nas übertrage, macht ein Cache hier keinen Sinn: Die Übertragung bricht sowohl lesend als auch schreibend ein. Grade auch auf iSCSI-LUN. Ich hatte, testweise, eine iSCSI-LUN eingerichtet, die kleiner als der NVMe-Cache ist (LUN 1TB, NVMe-Cache 2x 2TB Raid1). Die "Überlegung" dabei war, dass diese LUN komplett in den Cache passen müsste. Aber falsch gedacht, tatsächlich bricht die Übertragungsleistung unter den Wert komplett ohne Cache ein. Daher laufen derzeit meine iSCSI-LUN auf einem 2x 4TB SSD Raid 1 und eine weitere wird demnächst direkt auf dem NVMe-Raid 1 laufen. Von jedweder Form des "Caching" habe ich auf der NAs mittlerweile Abstand genommen. Er bringt mir auch auf den SMB-Verbindungen nicht wirklich einen Gewinn. Es laufen zwar noch ein paar VMs auf der NAS, die liegen aber auf der "Boot-SSD" und werden regelmäßig gesichert - es macht aber auch nix, wenn die im Fall eines Ausfalls der NAS mal ein paar Tage nicht laufen würden. Da diese aber eh auf einer SSD liegen, macht auch hier caching nicht wirklich Sinn. Ich hatte zwar auch die Überlegung evtl. qTier zu testen, aber nach der ein oder anderen Horrormeldung dazu hier im Forum weiß ich nicht, ob ich das wirklich machen möchte...


    Gruß,


    Lauri

    Deine Variante

    - Oder wäre es besser SSDs für die Grafikdaten zu verwenden ? => 3x 2TB SSD RAID 5 | und dann 3x 8TB

    ist definitiv sinnvoller. Ich hatte in meiner TS-673A 2 NVMe-Laufwerke als Cache, das kannst Du aber vergessen, die Leistung der NAS geht tatsächlich runter anstatt hoch - und das trotz NVMe. Das ganze bringt am Ende des Tages genau garnix, ausser dass es Geld kostet und frustet. Ich habe mittlerweile SSD im Raid als Laufwerke für einen iSCSI-Storage in der NAS und nutze die NVMe demnächst für eine weitere iSCSI-LUN. Das Thema Cache ist für mich leider gestorben - wobei es hier im Forum dazu auch diverse Beiträge gibt, die alle das Selbe (inkl. validen Testmessungen) vermelden: Lass es bleiben, Du ärgerst Dich am Ende nur.

    PiHole läuft (zumindest über das Image "Pihole/Pihole") initial ausschließlich über die UID 0. Daher erst mal die Frage, kann es sein, dass Du den Admin-Account deaktiviert hast und das über einen "alternativen" Admin versuchst? Denn dann hast Du exakt das beschriebene Verhalten... Das "standardmäßige" Pihole-Image ist in der Tat etwas "anstrengend"...


    Edit:

    Ich glaub, das Geschreibsel trifft auf Dich nicht zu, ich habe gerade gesehen, dass Deine NAS eine ARM-CPU hat. Hast Du denn ein PiHole-Image das auf einer ARM-CPU läuft? Das "normale" läuft ausschließlich auf x86 CPU...

    Du hast ja auch sicherlich über PN (Konversation) angeschrieben.

    Öhm, ja? Das steht doch auch in jedem Hinweis, dass man bitte per "PN" Kontakt aufnehmen soll ;) Ist ja auch absolut verständlich, sonst würde der entsprechende Gutscheincode öffentlich auf der Pinnwand stehen und es gäbe massenhaft Beschwerden, dass der Code nicht funktioniert^^

    Ich hab mittlerweile leider 2x 16GB von speicher.de drin, kann also leider auch nicht mehr nachschauen (und da die NAS mittlerweile im 19" Schrank steht, ist auch ein "mal eben einbauen" nicht mehr nebenbei machbar)...

    Vielleicht solltest Du das auch mal den "Mainstream-Medien" (manche nennen sie auch IT-auf-Bild-Niveau-Nachrichten) Heise und Golem mitteilen, die reiten ja noch immer auf der Welle "QNAP hat die User zwangsbeglückt" - da ist wohl auch seitens der Medien mal ne Klarstellung fällig.

    Mal ne QNAP selbst ans Netz zu hängen und zu schauen was passiert ist einem "IT-Fachblatt" selbstverständlich nicht zuzumuten :p

    ...und morgen lesen wir:

    Deutschland, 01.02.2022. Voller Schrecken musste FSC830 feststellen, dass seine NAS nicht aktualisiert wurde. Schlimmer noch erhielt er bei Anmeldung an sein Gerät eine Deadboltmeldung. Augenzeugenberichten zu Folge, hörte man nach dem Wutschrei nur nur ein klirren von Glas und den Aufschlag eines elektronischen Geräts auf dem Asphalt. Die Telefonseelsorge hat sich bereits auf entsprechende Anfragen vorbereitet. Nach den Brocken der fraglichen NAS wird aus forensischen Gründen seitens QNAP gefahndet...