Beiträge von Laurenzis

    Ich hatte den Link bewusst nicht reingesetzt, damit sich nicht irgendein unbedarfter User eine zurückgezogene Version installiert (ich weiß ja nicht mal, wieso sie zurückgeszogen wurde).

    Firmwares z.B. sichere ich schon länger und installiere die auch schon lange nur noch per QFinder, für Apps sieht es ab jetzt bei mir ähnlich aus. Keine Installation mehr über den direkten Download im AppCenter, nur noch über den Weg "manueller Download von QNAP" und danach "manuelle Installation des .qpkg im AppCenter". So habe ich in solchen Fällen zukünftig immer die Version griffbereit...

    Wie schon geschrieben hatte ich es geschafft, mir die Version bei QNAP runterzuladen - und konnte sie entsprechend installieren und die VMs restoren. Ich habe sie dann exportiert, die "ältere" Version der VirtualizationStation installiert und die VMs wieder reimportiert. Soweit laufen die jetzt alle wieder in der "alten" Version - zum Glück hab ich die zurückgezogene nochmal ziehen können. Für mich heißt das, dass ich ab jetzt alle Versionen von "kritischen Apps" ebenfalls sichern werde, damit mir sowas nicht nochmal passiert. Ich hab wenig Lust jedes Mal wenn ich an der NAS was machen möchte zu prüfen, ob grade mal wieder eine Version zurückgezogen wurde...

    So langsam werde ich irre. Ich hatte auf meiner NAS schon die 3.6.10 laufen, hab auch Backups und bin grade dabei meine NAS neu einzurichten. Aufgrund der zurückgezogenen Version kann ich jetzt die Backups nicht mehr nutzen - meine VM sind entsprechend tot.

    Hat irgendwer "rein zuifällig" die 3.6.10 für die TSx73A runtergeladen damit ich die wieder installieren kann? Sonst komm ich nicht mehr an meine VM ran...

    Hallo h.kremers,


    ich hatte mit meiner nagelneuen TS-673A ähnliche Probleme. Letztlich stellte sich heraus, dass tatsächlich eines der verbauten 16GB Ram-Module einen Fehler hat - dummerweise erst bei knapp über 14GB!

    Ergebnis:

    Die NAS liess sich sauber installieren und starten, lief vermeintlich auch, aber über Nacht war immer "irgendwas" nicht mehr in Ordnung. Mal liess sich die Containerstation nicht mehr starten, mal wurden NVMe-Fehler gemeldet, mal startete sich eine VM über Nacht neu, etc.


    Am Ende hab ich schlicht folgendes gemacht:

    - NAS runterfahren und ALLE Laufwerke raus (auch die NVMe)

    - Nur 1 RAM Modul in die NAS

    - Grafikkarte rein

    - USB-Stick mit Memtest86 an die NAS

    - Tastatur an die NAS


    Direkt nach dem einschalten ins BIOS (einfach direkt nach dem Einschalten so lange ENTF drücken bis man drin ist) und per boot-override vom Stick gebootet, Memtest laufen lassen.

    Wenn das Ram in Ordnung ist, NAS ausschalten, nächstes Modul rein und wieder testen. Sollten alle Module "einzeln" funktionieren kannst Du dann kombinieren und zusammen testen.

    Wichtig: Memtest so lange laufen lassen, bis die Meldung erscheint, dass die gesamte Testphase ohne Fehler durchgelaufen ist! Je nach Fehler im RAM zeigen sich Probleme nur bei ganz bestimmten Testszenarien. Du solltest im Bios für den Test auch manuell die Lüftergeschwindigkeit hochdrehen, da ohne laufendes QTS sonst die Lüfter nur sehr langsam drehen und es in der NAS dann beim Test mächtig heiss wird...

    Bei mir war wie gesagt eins der 16GB Module hinüber. Seit das nicht mehr in der NAS steckt, läuft diese einwandfrei - Ersatzmodul kam heute als Vorabaustausch (danke an speicher.de:) )


    Ach ja, ganz wichtig: ALLE 5er Versionen (bis auf die letzte) verursachen massive Probleme wenn Du NVMe-Laufwerke als SSD-Cache einsetzt. Sollte das so sein, dringend auf die 5.0.0.1891 updaten - alles andere ist Datan-Harakiri - in dem Fall (5er die nicht 1891 ist) soll man lt. QNAP auch auf garkeinen Fall einen Filesystem-Check durchführen da dies mehr oder weniger sicher zu datenverlust führt!

    Hast Du auf dem PC und der NAS Jumbo-Packets aktiv? Wenn nein, mal bei beiden Seiten auf 9000 stellen, Windoofs hat grade beim lesen von "schnellen" Gegenstellen ohne Jumbopackets Probleme wenn man nicht grade Intel x540 oder ähnliches als Netzwerkkarte einsetzt...

    Grade die Tatsache, dass Du zwar schnell auf die NAS schreiben aber nicht von ihr lesen kannst, riecht stark danach.

    Mavalok2:

    Natürlich wird die "reine" Administration mit den selben Tools durchgeführt wie unter Windows, aber ich zitiere mich mal selbst:

    allerdings ist die Fehlersuche unter Windows - zumindest bei Standardproblemen - deutlich einfacher als unter Linux mit SAMBA

    Genau hier ist der Knackpunkt. Einem "reinen" Windowsuser ist es wesentlich einfacher zu vermitteln wo er unter Windows mögliche Probleme findet als in SAMBA. Darum ging es ;)


    leito:

    Um die Virtualization Station zu installieren brauchst Du keine externe Hilfe, die App kannst Du Dir im AppCenter von QNAP kostenlos herunterladen und installieren. Wenn Du dann Hilfe brauchst, wie Du dort eine VM (virtuelle Maschine) einrichtest wirst Du die hier im Form garantiert finden (unter anderem gibt es hier im Board einen extra Bereich dafür). Wichtig ist nur, dass Du in Deiner NAS mind. 8 GB Ram haben solltest, besser wären 16. Es gibt hier im Forum ein Unternehmen, das Dir für Deine NAS (wenn ich richtig gelesen habe, hast Du eine TS-453Be) garantiert kompatiblen Arbeitsspeicher anbieten kann. Da ich eine TS-453Be mit 16GB dieses Anbieters und einem AD-Controller unter der Virtuaization Station viele Jahre laufen hatte, weiß ich auch, dass das sauber funktioniert.

    Es gibt hier diverse Lösungsansätze, ohne Screenshots und weitere Informationen wird es aber nahezu unmöglich, das zu analysieren.


    Ich habe erst einmal ein paar (grundlegende) Fragen:

    - Ist es immer die selbe WS von der Du auf eine Freigabe nicht zugreifen kannst?

    - Hast Du im Ereignisprotokoll geschaut, ob es da eine entsprechende Meldung zu gibt?

    - Hast Du im Ereignisprotokoll der WS mal geschaut, ob die Anmeldung am AD überhaupt sauber läuft?

    - Hast Du GroupPolicies eingerichtet?

    - Gibt es auf den WS gespeicherte Verbindungsdaten?

    - Wie werden auf den WS die Verbindungen zu den Freigaben hergestellt?

    - Weißt Du, wo auf der NAS die Logfiles von SMB liegen?

    - Hast Du grundsätzliches Wissen bzgl. administration eines AD?

    - Hast Du grundsätzliches Wissen bzgl. administration von SAMBA?


    Wenn Du die letzten 2 Fragen mit nein beantworten musst, dann kann ich Dir tatsächlich exakt 1 Tip geben:

    - Rüste Deine NAS auf 8 bzw. 16 GB Ram auf

    - Installiere die Virtualization Station

    - Richte Dir dort einen Windows-Server als AD-Controller ein


    Ohne grundsätzliches AD-Wissen und ohne SAMBA-Wissen wirst Du auch zukünftig nicht in der Lage sein, das AD auf der NAS zu administrieren bzw. Fehler/Probleme zu erkennen und/oder zu lösen. Es macht zwar ohne Wissen grundsätzlich keinen Sinn, ein AD zu betreiben, allerdings ist die Fehlersuche unter Windows - zumindest bei Standardproblemen - deutlich einfacher als unter Linux mit SAMBA (denn nichts anderes ist das AD auf einer QNAP-NAS).


    Gruß,

    Lauri

    Hallo zusammen,


    nachdem die Intel X520-T2 auf der Kompatibilitätsseite für die NAS-Serie TS-x73A angegeben ist, dachte ich mir, ich stecke mal eine hier verfügbare X540-T2 in die NAS. Beide Karten sind jeweils mit PCIe 2.1 x8 angebunden.

    Zunächst schien es so, als würde die Karte einwandfrei arbeiten, sie wird erkannt und hat auch volle Leistung. Nun aber zum Problem:

    Sollte man die 2 NVMe-Steckplätze als SSD-Cache nutzen, so läuft die NAS nach dem Einrichten des SSD-Cache nur noch bis zum nächsten Neustart. Hier zeigt sich dann während des Bootvorgangs relativ spät (nach Initialisierung der Netzwerkkarten) folgendes Fehlerbild:

    - Die NVMe-SSD LED blinken permanent

    - Die Laufwerke 5 und 6 blinken im selben Rhythmus permanent (Fehlerbild auch nach 2h Wartezeit identisch)

    - Die NAS ist weder per Netzwerk noch per QFinder erreichbar

    - Es hilft nur noch hartes ausschalten und entfernen der NVMe-SSD um die NAS wieder booten zu können


    Ohne die NVMe-SSD zu nutzen, läuft die NAS jedoch einwandfrei. Hier scheint also tatsächlich eine massive Inkompatibilität vorzuliegen die man nicht "sofort" erkennen kann.

    Bevor ein anderer in das selbe Problem rennt, hier entsprechend meine Ergebnisse.



    Gruß,


    Lauri

    Gegen Tests ist auch absolut nichts einzuwenden ;) Es ist auch, grundlegend, gar nichts dagegen einzuwenden, ein AD unter SAMBA laufen zu lassen - man muss halt nur sehr genau wissen was man tut und sich entsprechend auch mit dem AD - und den Einschränkungen von SAMBA - auskennen. Auskennen ist halt (leider) deutlich mehr als unter Windows "ein wenig rumzuklicken". Zu erwarten, dass ein AD unter QTS dann so "out of the box" funktioniert wie unter einem Microsoft-Server ist von Anfang an zum scheitern verurteilt. QTS ist am Ende des Tages ein optimiertes System für die NAS-Umgebung aber kein vollwertiges Betriebssystem "für alle denkbaren Anforderungen". Auch bewirbt QNAP nicht, dass eine NAS einen vollwertigen Ersatz für einen Microsoft AD-Controller darstellt - sie werben damit, dass dieser als AD-Controller laufen "kann". Sollte man das in produktiven Netzen machen, ohne exakt zu wissen, was unter SAMBA alles zu tun ist? Klares Nein. Kann man damit "rumtesten und spielen"? Klares Ja ;)



    Gruß,


    Lauri

    Wie schon so oft, wird auch hier wieder ein gefährlicher Rückschluss gezogen. Den AD-Service bietet nicht QNAP an sondern verwendet hier SAMBA. SAMBA emuliert einen AD-Controller und wurde größtenteils aus den bekannten Protokollen reverse-engineert. Als Ergebnis funktioniert das zwar, ist aber nicht mit "echten" AD-Controllern von Microsoft gleichzusetzen. Ich nenne hier nur mal das Thema Replikation das seitens SAMBA bis heute nicht unterstützt wird! Darüber hinaus bieten SAMBA-Installationen auf "echten" Linux-Servern wesentlich mehr Möglichkeiten und vor allem: sie werden in der Shell konfiguriert! Dies ist auf keinen Fall gleichzusetzen, mit den mehr als rudimentären Möglichkeiten die QNAP hier über die Oberfläche bietet.


    Als nächstes: Was lässt man, ausser dem AD, auf einem Microsoft AD-Controller laufen? Richtig: nichts! Auf einem AD-Controller läuft maximal noch ein DNS-Server und das wars. Was läuft auf einer NAS zusätzlich? Jede Menge Dienste!

    Deshalb die Aussage, eine NAS ist eben kein Server und schon garkeine eierlegende Wollmilchsau. Es geht immer nur mit Einschränkungen. Will man einen "echten" AD-Controller, so muss man entweder (mit den eingeschränkten Möglichkeiten die QTS bietet) in der Shell konfigurieren, oder (besser) man legt sich eine VM an und lässt es darin laufen. Hier kann man dann alles so einstellen, wie man es möchte.


    Ein AD ist kein Spielzeug, man sollte genau wissen was man will und was man braucht. Dazu gehört dann auch (unter Linux) ein sinnvoller DNS-Server (BIND9). Diesen "korrekt" in eine SAMBA-Installation unter QTS einzubinden ist nahezu unmöglich. Out of the Box hat man zwar "vermeintlich" ein AD - unter der Haube sieht es aber mau aus.


    Abschließend: Es kam heute eine neue Firmware, im Log dazu steht, dass ein Problem im AD gelöst wurde, wenn eine NAS als zusätzlicher AD-Controller eingesetzt wird - hier kommt es zum Problem, dass Logins entweder nur sehr langsam oder gar nicht möglich sind. Möglicherweise ist dies auch ein Fix für Dein Problem.


    Gruß,


    Lauri


    PS: Man lässt einen AD-Controller niemals alleine laufen, es sollte immer ein 2ter Controller vorhanden sein. Hättest Du diesen im Einsatz, so wärst Du mit absoluter Sicherheit schon auf das Problem Sysvol-Replication gestossen. Völlig egal ob SAMBA/SAMBA oder SAMBA/Microsoft - die Sysvol-Replication funktioniert mit SAMBA nicht - diese ist schlicht nicht implementiert. Da in einem funktionierenden AD die Anmeldung auf einem beliebigen AD-Controller stattfinden kann, muss das Sysvol auf allen Controllern identisch sein. Ist dem nicht so, gibt es massive Probleme. SAMBA kann dies nur dann, wenn man sich mit Tricks über Cron-Jobs eigene Replikationslösungen einfallen lässt. Wird zwischen diesen Replikationen jedoch bei 2 Controllern jeweils etwas anderes geändert, so überschreibt der eine Controller die Änderungen des anderen - was im schlimmsten Fall dazu führt, dass das AD nicht mehr läuft. Hier müssen Admins dann extrem genau darauf achten, auf welchem AD-Controller jeweils eine Änderung durchgeführt wird um solche Themen zu verhindern.

    Hallo tiermutter,


    lieben Dank Dir, dann werde ich das in Angriff nehmen. Ich bin echt gespannt, ob und in wieweit das funktioniert - grade die Themen mit den VM und der Containerstation machen mir Bauchweh. Ich vermute sehr stark, dass ich hier Probleme bekommen werde... Aber Versuch macht klug. Da alles gesichert ist, wäre es am Ende nur massiv Zeit alles wieder zurückzusichern - von daher muss ich mir zumindest um meine Daten keine Gedanken machen ;)

    Ok, das würde bedeuten, ich sichere die gesamte Konfiguration von Serviio, boote die NAS ohne die SSD und installiere dann die entsprechenden Apps neu. Wie ist das mit den Freigaben etc. - muss ich diese dann auch neu setzen oder sind auch diese Infos auf alle Datenträger verteilt?

    Und Last but not least: Welche Datenträger nutzt die QNAP dann zukünftig als Installationsdatenträger für neue Apps? Ich hab ja dann sowohl das Raid mit den "drehenden" Platten, als auch das Raid mit SSD. Wir das dann Zufall sein?


    Ergänzend dazu eine Frage an die Profis:

    Wenn ich das NAS jetzt "nur" mit dem neuen SSD-Raid neu einrichte, danach die drehenden Platten wieder einsetze und danach die Sicherung der Konfiguration wieder einspiele, könnte das funktionieren oder sollte ich von solchen Aktionen lieber die Finger lassen?



    Gruß,


    Lauri

    Hallo zusammen,


    ich bin aktuell dabei meine neue TS-673A einzurichten. Zunächst habe ich sämtliche Festplatten inkl. der NVMe auf der 2P101TA in die TS-673A eingebaut. Das hat soweit auch funktioniert, die NAS startet und alles funktioniert genau so, wie vorher auf der TS-453Be. Soweit so gut.

    Jetzt kommen wir aber zum Thema: Ich hatte (mangels Alternativen) auf der Steckkarte 2 NVMe-SSD, bei der ursprünglichen Einrichtung wurde das System zunächst auf der NVMe eingerichtet, das Raid5 auf den drehenden Festplatten erst danach. Für die Daten die jetzt noch auf der NVMe sind, habe ich jetzt 2 SSD zusätzlich im NAS. Meine Fragen sind jetzt:

    - wie bringe ich dem NAS bei, dass es nicht mehr von der NVMe sondern von den Platten booten soll (geht das überhaupt?)

    - wie bekomme ich die Daten der installierten Apps (Virtualization-Station und Serviio) auf das neue Volume?


    Bevor ich jetzt selbst anfange zu basteln und mir ein laufendes System zerlege, frage ich lieber erst mal hier ;) Und ja, natürlich sind mehrere Backups vorhanden, ich würde das System nur gerne zum laufen bringen, ohne das Backup zurückzuspielen und danach alle Apps neu einzurichten.

    Ach ja, bevor die Aussage kommt, ich soll die NVMe in die Board-Slots stecken: Dort kommen 2 4TB NVMe als Speicherpool für meine iSCSI-LUNs rein - die 2P10G1TA soll (nach der Migration) ganz aus der NAS raus, hier kommt dann eine "reine" 10GBit Netzwerkkarte rein...



    Gruß,


    Lauri