Beiträge von tuxflo

    Hast du denn den entsprechenden Port bei der Container Erstellung freigegeben? Also innerhalb der Container Station? Und in welchem Netzwerk Modus betreibst du den Container? Unter Umständen hat der eine andere IP als dein NAS.

    Ich glaube mit Screenshot war eher einer aus der Qnap Oberfläche gemeint. Das Tempo wird maßgeblich von der Zugriffsart beeinflusst. Bei mir hängt die Linux Station direkt per HDMI an einem Monitor und ich steuere sie über eine USB Funktastatur, da ist das Tempo vergleichbar mit einem normalen PC (also ich würde es nicht als langsam einstufen). Um auszuschließen, dass der Zugriff über den Browser der Flaschenhals ist, würde ich dir auch raten das Ganze mal "direkt", also an einem Monitor oder Fernseher, zu testen.
    Gibt es eigentlich einen Grund, warum du die schon etwas betagte Version 16.04 genommen hast?

    Der RAM ist schon aufgerüstet, wie ist das erst mit den 2GB RAM?

    Also wenn du tatsächlich die Linux Station meinst, dann kann ich dir sagen: gar nicht. QNAP hat bei der Linux Station die Mindestvoraussetzung >4GB RAM und soweit ich weiß lässt sich die Linux Station sonst auch gar nicht installieren. Wei greifst du denn auf das System zu? Per HDMI und angeschlossener Tastatur? Oder "Remote" über VNC?

    Bezüglich Linux Station: falls sich die Angaben in deiner Signatur auf 2G Ram beziehen, dann könnte es daran liegen. In der Beschreibung der Linux Station heißt es:

    • Linux Station requires a QNAP NAS with at least 4GB RAM. Supported models include: TS-x51, TS-x51A, TS-x53, TS-x53A, TS-x53B, TS-x53U, TS-x53S, TS-x63, TS-563, TS-x63U, TS-x70, TS-x71, TS-x73, TS-x73U, TS-x77, TS-x79, TS-x80, TS-x82, TS-x82S, TS-x85, TES-x85U, TS-1685, TS-471U-RP.
    • Container Station v1.5.1343 (or newer) needs to be installed on the QNAP NAS.

    Mal eine grundsätzliche Frage bezüglich der ARM-Architektur

    Es ist einfach die Art und Weise wie die CPU mit den Daten umgeht. Da geht es weniger um "das ist der Nachfolger" sondern mehr um bestimmte Leistungseigenschaften die man versucht mit unterschiedlichen Architekturen abzubilden. In der Regel sind ARM Prozessoren deutlich sparsamer im Energieverbrauch, was z.B. auch der Grund ist, warum man diese Architektur vermehrt auf mobilen Geräten wie Smartphones oder eben auch im embedded Bereich wie dein NAS oder auch ein Raspberry Pi einsetzt. Grundsätzlich sind heute gängige Architekturen in die vier Kategorien

    • amd64 (klassische 64 Bit Architektur)
    • i386 (klassische 32 Bit Architektur)
    • ARM und
    • ARM 64

    einteilbar. Wobei es streng genommen bei ARM auch noch unterschiedliche Ausprägungen gibt (z.B. im Bezug darauf wie mit Gleitkommazahlen umgegangen wird).


    Hinsichtlich der anderen Fragen kann ich mich Azrael783 nur anschließen: schau dir mal ein Docker Einführungsvideo an und befass dich (mindestens auszugsweise) mit der Docker Dokumentation. Es ist insbesondere wichtig, dass du dir den Unterschied zwischen Containern und Images anschaust, denn das hilft dir Docker als Gesamtkonzept besser zu verstehen.

    64Bit oder 32Bit Container

    Die Zielarchitektur ist eben in deinem Fall weder 64Bit, noch 32Bit sondern ARM. Ob es einen "einfachen" Weg gibt die Images zu erkennen kann ich dir nicht sagen. Ich weiß nur, dass vermutlich so gut wie alle Images standardmäßig immer für 64Bit gebaut werden, weil Docker eigentlich eine Technologie ist, die sich auf Server bezieht und die sind nunmal (noch) zum größten Teil mit 64Bit Architekturen ausgestattet. Was du natürlich versuchen könntest, wäre den Container auf deinem NAS selbst zu bauen. Dafür müsstest du dann das entsprechende Dockerfile anlegen (oder herunterladen) dich per SSH auf dem NAS einwählen und in das Verzeichnis mit dem Dockerfile navigieren und dann den Befehl docker build . aufrufen. Dann besorgt er sich die notwendigen Basis Layer und führt die im Dockerfile angegebenen Schritte aus. Ob das immer "einfach so" für ARM klappt, keine Ahnung. Alternativ ist es wohl mit Hilfe von docker buildx wohl auch möglich auf einem anderen Gerät Docker Images für verschiedene Architekturen zu bauen.


    Wenn es dir allerdings um Handbrake geht, was ja eine grafische Anwendung ist, würde ich dir so oder so eher zur Linux Station raten. Damit könntest du dann einfach Handbrake installieren und per VNC fernsteuern. Generell ist es sonst nämlich eher schwierig grafische Anwendungen in einem Docker Container zu betreiben (wenn auch nicht unmöglich).

    Welche Angaben oder Screenshots werden benötigt um da eine Hilfestellung zu liefern?

    Naja zunächst mal wären die Angaben der genauen Fehlermeldung sowie des verwendeten Containers hilfreich. Wenn du das Ganze auf deiner TS-431 laufen lässt, gehe ich mal stark davon aus, dass du versuchst einen 64Bit Container auf deinem ARM Gerät laufen zu lassen, was sehr oft entsprechende exec ... Fehler verursacht. In dem Fall kann dir hier im Forum vermutlich nicht wirklich jemand weiterhelfen, da du dann ein anderes NAS (mit 64Bit CPU) benötigst um entsprechende Container laufen zu lassen.

    Warum überhaupt mit Reverse Proxy rumhantieren, kannst du nicht einfach einen SRV Record mit den jeweiligen Ports verwenden? Ich weiß nicht wo deine Domains registriert sind, aber bei INWX geht das so ohne weiteres. Theroretisch kannst du dann einfach
    meineerste.subodmain.de auf Port 9090 und

    meinezweite.subdomain.de auf Port 8888 oder so zeigen lassen.

    Also ich würde auf eine Lösung in Form einer Webseite zurückgreifen und z.B. den statischen Site-Generator Jekyll mit dem folgenden Theme verwenden: https://github.com/CloudCannon/treat-jekyll-template
    Der große Vorteil daran: es bleibt eine statische Seite, sprich es müssen keine Extra Dienste auf dem NAS betrieben werden und du kannst die Rezepte (inkl. Bilder) bequem mit Hilfe von Markdown eingeben.

    Die Idee gefällt mir so gut, dass ich es demnächst direkt selbst mal testen werde :cup:

    Also für genau solche Zwecke gibt es Tools wie Watchtower. Generell ist die Idee, nicht die Software IM Container upzudaten, sondern den Container wegzuschmeißen und einen neuen mit der aktuelleren Softwareversion zu erstellen. Wie toolted bereits geschrieben hat, setzt das aber voraus, dass die Daten entsprechend getrennt werden. Also alles was nicht weg kann, wird auf Volumes auf dem Host (NAS) gespeichert. Wenn das eingehalten wird, ist die Handhabung extrem einfach und du kannst entweder die Weboberfläche von Watchtower (oder Portainer oder ähnlichen Tools) verwenden oder sogar die Container Station selbst für den Austausch der Container nutzen.

    Hat jemand eine Idee, wie ich via SSH auf die Daten in dem Container zugreifen kann um mir diese zu kopieren?

    Oder eine andere Idee?

    Also das kommt ein wenig darauf an, wie du den Container aufgesetzt hast. Im Normalfall sollten innerhalb von Containern gar keine Daten gespeichert werden, sondern per "Volumes" auf dem Host.


    Um dennoch erstmal an die Daten zu gelangen kannst du dich per SSH auf dem NAS einloggen und dann den Befehl docker exec verwenden.

    Das ganze sieht dann in etwas so aus:

    docker exec -it <CONTAINER_NAME oder ID> /bin/bash
    Danach solltest du in einer Rootshell innerhalb des Containers sein und kannst die entsprechenden Ordner z.B. mit Hilfe von scp auf einen anderen Rechner oder auch das NAS selbst, kopieren.

    Alternativ kannst du auch die "Terminal" Funktion (>_ Button in der Auflistung der Container) verwenden, die am im Endeffekt das gleiche ermöglicht wie docker exec.

    Also meiner Meinung nach ist ein solches Vorhaben "von hinten durch die Brust ins Auge". Extra eine VM zu betreiben um dort dann die Netzwerke des Hosts zu verwalten finde ich ein bisschen merkwürdig.

    Da auf dem NAS im Grunde nur ein abgewandeltes Linux verwendet wird, könntest du dir die Virtualisierung sparen und das Ganze "nativ" betreiben. Allerdings beißt sich das etwas mit der Aussage:

    Ich bin kein Netzwerkspezialist....kenne nur die rudimentären Grundlagen...

    Daher meine Empfehlung: Netzwerkkenntnisse ausbauen und das Ganze dann direkt auf dem NAS betreiben. Bis auf die Sache mit dem Sperren von Filesharing sollte das unter Umständen sogar ausschließlich mit dem virtuellen Switch machbar sein (wobei ich mir hier mit der Konfiguration der WLAN SSID und Passwort nicht so sicher bin). Über die Kommandozeile sollte es jedoch problemlos machbar sein.

    Also rein technisch sollte es Dank Docker kein Problem darstellen: https://angristan.xyz/diaspora-in-docker/
    Wenn ich das richtig gesehen habe ist es in Ruby geschrieben und demnach vermutlich schon ohne jegliche Datenbank recht ressourcenhungrig aber das könne man ja sicher einfach mal ausprobieren.


    Aber ob man wirklich ein öffentliches soziales Netzwerk auf seinem NAS hosten möchte weiß ich nicht.

    Und für diese genannten Beispiele gibt es keine Alternativen, die auf nicht veralteten Betriebssystemen laufen?

    Deswegen ein quasi offenes Scheunentor ans Internet zu hängen erschließt sich mir nicht. Aber um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: warum sollten die Entwickler sich die Mühe machen einen Audio Treiber für Legacy Systeme zu pflegen?

    Ich mache euch da nicht besonders viel Hoffnung...