Beiträge von firefox_i

    Hallo,
    ich antworte mir mal selber....

    Ich habe jetzt auf der 873aEU paar Teste gemacht:
    * 873aEU per 10G angebunden, RAID5 mit 5 WD RED Plus 8TB
    * gegenüber ein Server mit 10G Karte
    * Profiswitch dazwischen

    * einmal QTS, einmal QuTS hero
    * immer MTU1500

    - Verschlüsselung der Platten wirkt sich relativ wenig aus (max 5%)
    - QTS und QuTS hero unterschieden sich in der Geschwindigkeit nur marginal



    Was am Ende deutliche Speedunterschiede (aber eben bei QTS und hero auch wieder gleich) macht:
    - Fragmentierung - wenn ich nur eine Datei beim Test auf dem Volume hatte, war es quasi konstant, sobald es mehr Daten wurden, und auch Dateien mal verändert wurden wurde es langsamer

    - Switche: beide Geräte an einem LANCOM Switch hat die beste Performance, beide an einem Netgear im Schnitt 15-20% langsamer und wenn ich den Netgear hinter den LANCOM hänge (quasi 2 Switche auf dem Weg) wurde es nochmal langsamer

    Aber alles in allem schaffe ich bei großen Dateien eine Realperformance von 300-350MB/Sek beim Schreiben/Lesen auf/von den HDD und damit bin ich zufrieden.

    Synthetisch von SSD auf SSD komm ich auf 850MB/Sek.

    S.

    Hallo zusammen,
    ich antworte mir mal selber....

    Ich kann hier höchstwahrscheinlich Entwarnung geben.
    Ich hab jetzt bei meinen 3 NAS mal in diversen Kombis gespielt und kann NICHT bestätigen, dass bei einer kleinen Blockgröße unter hero das oben beschriebene passiert.

    Meine Erklärung:
    Das RAID ist auf Poolebene und dort kann bei hero ja keine Blockgröße angegeben werden (zumindest hab ich nix gefunden).
    Ich nehme an, dass hero hier entweder den Linus Default 128k nimmt, oder eine andere geeignete Größe.

    Wie auch immer.

    Die Blockgröße wird ja erst auf Volume-Ebene vergeben und da das Volume auf dem Pool aufsetzt scheinen das 2 unterschiedliche Blockgrößen zu sein.

    Ist das einigermaßen schlüssig ?

    S.

    Hi zusammen,

    ich setz immer mal wieder das ein oder andere NAS auf und ersetze ein bestehendes.
    Das sichern uns wiederherstellen einer kompletten Konfiguration passt da meist nicht, Von daher stelle ich meist alles neu ein - auch um Altlasten los zu werden.
    Bei Benutzern und Gruppen bin ich da bisher immer so vorgegangen:
    - Auf der bestehenden NAS die Daten exportiert und auf die neue importiert.
    Vorteil : Passworte werden mit übernommen.
    Nachteil; UIDs und GIGs werden NICHT mitgenommen.

    Das kann man aber dadurch anpassen, dass man

    - die UID manuell per GUI anpasst

    - oder die UID per usermod per SSH anpasst

    Oder aber man klinkt sich per FTP drauf und passt die Dateien " group" und "passwd" unter \etc\config an.

    Achtung:

    Das geht nur mit root, also dazu das "admin" Konto aktivieren.

    Übrigens:

    Die UID in der smbpasswd scheinen völlog egal zu sein.

    Dort werden scheinbar nur die Passworte abgelegt, aber keine geänderten UID.
    ABER:
    Hat jemand Infos, wie das bei einem NAS ist, das in ein AD integriert ist?
    Werden nur lokale User und Gruppen im/exportiert oder auch die vom AD?
    Letzteres wäre ja quatsch, aber wer weiß.
    Ich finde es auch schade, dass ich beim Import nicht entscheiden kann, welche Benutzer/Gruppen ich ziehen will.
    Ich bin gerade nicht an dem betreffenden NAS als dass ich nachschauen könnte.


    S.


    Hallo zusammen,

    ich antworte mir hier mal selbst, vielleicht hilft es dem ein oder anderen ja weiter.
    Ich hab es jetzt einfach mal getestet:

    - Quell NAS: TVS871, QTS 5.2.8.3359

    - Ziel NAS: TS873-AeU, QuTS hero h5.2.8.3359


    Export als BIN von QTS und Import auf QuTS hero transferiert nur die lokalen Benutzer und Gruppen.
    Die aus dem Active Directory sind davon unberührt.

    Wie gesagt:

    - UID und GID werden beim Import leider neu durchnumeriert.

    - UID kann aber manuell per GUI oder mit usermod via SSH anpasst werden


    Da die GID nicht per GUI angepasst werden kann, habe ich mir aber angewöhnt mich per FTP und root (also Standardadmin der deaktiviert ist kurz aktivieren für den Prozess) auf das NAS zu verbinden und die Dateien " group", "passwd" und "smbpasswd" im Ordner \etc\config zu korrigieren.

    Das NAS OS ist also NICHT auf ZFS

    Okay, danke für den Hinweis.
    Für mich ist eben die Frage: welches Risiko besteht, wenn man das so "manuell anpasst" ?
    In dem Link mit der Anleitung sind diverse Risiken dargestellt und das muss eben jeder selbst bewerten.
    Und eine Anmerkung noch aus eigener Erfahrung:
    Ich nutze seit knapp 15 Jahre QNAP und hab da jetzt einige der Geräte in Betrieb gehabt (angefangen bei 2-bay Desktop bis hin zu >8-bay rackmount). Aktuell hab ich 5 am Laufen.
    In allen laufen die Platten quasi 24/7 (bis auf eine, die ich nur nachts anwerfe um Airgapped Sicherungen zu machen).
    Insgesamt hab ich >100 Platten da im Lauf der Zeit durchgeschoben und 2 Stück musste ich tatsächlich mal wegen defekter Sektoren tauschen.
    In Rechnern hatte ich da deutlichst höhere Ausfallraten und zwar meist...beim Start.
    Statistisch sterben drehende beim Spin-Up eben häufiger aufgrund der mechanischen Belastung.
    Im konkreten Fall ist es eben ein Abwägen zwischen Geräusch/Energieverbrauch und Risiko des Ausfalls beim Hochfahren / Probleme durch manuellen Eingriff.

    S.

    Nur SSD als Systemvolumen zu installieren reicht nicht, du musst manuell via mdraid die Platten rausbrechen

    Hmmm okay.
    Klingt nachvollziehbar was er da macht.

    Aber ganz ehrlich:
    Das Ganze stammt aus 2017 und da war QTS aktuell.
    Ob uns wie das dann unter hero funktioniert weiß keiner. von daher ist mir persönlich die Sache zu heiß.

    Vor allem ´hab ich die NASen (ist das der richtige Plural ? *hmmm*) alle in Schränken bei denen mich der "Lärm" nicht wirklich stört.
    Und ja. Strombedarf ist ein Argument, aber das Risiko ist mir echt zu hoch, dass da beim Einrichten oder später einem FW-Update oder was auch immer irgendwas hops geht.

    Dass QNAP das nicht nativ unterstützt zu sagen "hey....das RAID für die Systemdaten bitte nicht auf allen Platten" ist schade.
    Das würde wahrscheinlich viele der SpinDown Themen überflüssig machen.

    Kleiner Nachtrag noch:
    Beim Übertragen von Benutzern und Gruppen per Export Import werden leider die UIDs NICHT mitgenommen.
    Das kann man aber dadurch anpassen, dass man

    - die UID manuell per GUI anpasst
    - oder die UID per usermod per SSH anpasst
    Oder aber man klinkt sich per FT drauf und passt die Dateien " group" und "passwd" unter \etc\config an.
    Achtung:
    Das geht nur mit root, also dazu das "admin" Konto aktivieren.
    Also ich mach es meist so:
    - Benutzer vom Alt-NAS exportieren

    - in neues NAS importieren

    - per cat etc/passwd und cat etc/group die Dateien zwischen den beiden NAS vergleichen

    - dann per FTP die Änderungen anpassen

    Übrigens:
    Die UID in der smbpasswd scheinen völlog egal zu sein.
    Dort werden scheinbar nur die Passworte abgelegt, aber keine geänderten UID.

    Soviel von mir.

    S,

    Stand auch schon im Link von Post 8.

    Mag sein, aber ich meinte auch den Link von Matselm.
    Ich muss auch gestehen, dass ich den blau eingefärbten Text auch erst nicht als Link erkannt habe (ist auf dem Handy nicht immer so ganz trivial), man möge es mir nachsehen.

    Klar mein Fehler, ich bin wohl zu doof, es zu überlicken dass A einen Link reinstellt (Post 6, da hab ich wohl nicht genau genug hingeschaut) und auf etwas referenziert, Du dann ohne Bezug auf diesen Post einen Link reinstellst (Post 8) und ich dann draufkommen muss, dass die Rückfrage zu dem Ursprungspost in deinem Link zu finden ist.
    Ist für mich etwas verwirrend ;) egal.

    Jeder Benutzer muss bei beiden NAS den gleichen Namen und die gleiche UID haben.

    Ist für mich klar und nachvollziehbar, aber eben das mit dem "in Reihenfolge" ist für mich nach wie vor nicht greifbar,
    Wenn zwischen beiden NAS die UID und GID per Export und dann Import übertragen werden, ist für mich keine Problematik erkennbar.

    Nunja, da steht

    Mod: Nicht deklariertes Zitat ohne Quellenangabe ... korrigiert! :handbuch::arrow: Forenregeln beachten und Die Zitat Funktion des Forums richtig nutzen

    Allerdings gibt es das Problem, dass die in Reihenfolge vergebenen UID, z.b. 1000 für den ersten User, unkalkulierbare Probleme bereiten kann.

    Was ist bitte eine "in Reihenfolge vergebene UID" ?
    Und das ist so herrlich unspezifisch....es kann Probleme geben.....

    Frage interessehalber: Sind deine WD RED aus der EFAX-Serie?

    Soll aber durchaus zu Problemen mit übertragenen Nutzer-IDs kommen können.

    Aha, was meinst damit ?

    Platten per USB anschließen wäre besser.

    Das ist Plan B...

    ich habe auf dem QuTShero-NAS erst die neuen Freigaben mit den gleichen Benutzern eingerichtet.

    Dann habe mit HBS3 die Daten vom QTS-NAS mittels RTRR geholt.

    Ich hab tatsächlich eine NAS "übrig"....muss nur schauen wie ich Platten "zusammenkratze".
    Aber das ist aus aktueller Sicht tatsächlich die Idee:
    Interrims NAS aufbauen mit Platten die genügend Speicher bieten, um alles aus der "Live"NAS zu sichern.
    Dann Live-NAS neu aufsetzen und Daten wieder zurück.

    Restrisiko:
    In dem Moment, wo die Daten auf der Live NAS im Zuge der Neuinstallation plattegmacht werden, stirbt eine der Platten im Interrims NAS....Das wäre blöd.
    Ich hab wahrscheinlich nicht genügend Platten "mal so" rumliegen, um die Interrims als RAID aufzubauen....
    Ich schau mal was sich noch so in den Schränken findet ;)

    Naja,
    wenn ich von einer NAS auf eine andere die Benutzer und Gruppen übertrage und somit die selben IDs habe, dann habe ich zB bei einem Transfer via RTRR auch auf einer neuen Freigabe dennoch die Altdaten mit exakt deren bisherigen Berechtigungen.


    Nur weil ich die Daten auf eine quasi "Neue" NAS übertrage will ich doch nicht alle Berechtigungen der Dateien und Ordner verlieren.

    Oder hab ich da nen Denkfehler?

    Hi zusammen,

    vielleicht ne dumme Frage, aber ich stell sie dennoch.

    In meiner NAS ist ein bay frei
    Da ich die NAS demnächst neu Aufsetzen muss möchte, will ich die Daten auf andere Datenträger sichern.

    Ich hab 3 Platten, die in Summe groß genug sind, um alles drauf zu schieben, nennen wir die mal BU1 bis BU3.

    Gibt es eine Möglichkeit folgendes zu machen (QuTS ist das OS):
    - BU1 in das freie bay einbauen

    - als einzelne Platte einbinden

    - Freigabe einrichten

    - ersten Teil der Daten Platte per FileStation auf BU1 zu schieben

    - dann BU1 wieder ausbauen

    - das Ganze mit BU2 und BU3 wiederholen, bis alle Daten auf BU1-BU3 liegen

    - Dann NAS neu Aufsetzen, Speicherpool einrichten
    - BU1 wieder einbauen und Daten auf den Speicherpool schieben

    - das ganze für BU2 und BU3 wiederholen



    Ist das ein zu naiver Ansatz oder geht das?

    Und geht das auch, wenn man das OS von QTS auf QuTS hero wechselt oder andersrum?

    S.

    Nach dem Ausschalten der Sicherheitssoftware und einem Neustart liegt die Übertragungrate fast wieder bei den alten Werten.

    HI danke für die Details,

    Jetzt am Wochenende kann ich wieder etwas tiefer einsteigen.
    Schreiben auf die SSD vom PC aus (also übers LAN) muss nochmal anschauen.
    Wie gesagt:

    Bei den Werten von Dir ist es eben nicht sicher, dass beim Schreiben von PC auf NAS/HDD die Performance nicht auch die Performance einer einzelnen Platte ist.
    (Also das ", you only get the performance of a single drive on writes. ")

    Du hast einfach schneller Platten als ich.
    ich werde das jetzt echt am Wochenende mal tiefer anschauen.


    Hi zusammen,

    also, ich hab gestern abend einen Rechner genommen mit 10GBit LAN Karte (AQ113 Chipsatz, RJ45)).
    Der Rechner hat Windows 11 und eine schnelle SSD drin.
    Netzwerk nutzt KEINE Jumbos, also MTU immer 1500


    Ich hab den Virenschutz ausgemacht und komme da auf Werte, die ich völlig okay finde.
    Es ist ein Speicherpool mit 5x WD RED plus 8TB als RAID5 (also in ZFS-Sprache RAIDz1).
    Dann habe ich verschieden konfigurierte Freigabeordner angelegt und eine 20GB große Datei und einige kleinere geschrieben und gelesen.
    Messwerte sind jeweils die Werte die mir im Explorer angezeigt werden.

    Freigabeordner 1

    - 8k Blockgröße

    - Kompression an

    - Verschlüsselung an


    Schreiben:

    Explorer_Write2NAS.png


    Lesen:

    Explorer_ReadFromNAS.png



    Freigabeordner 2

    - 8k Blockgröße

    - Kompression an

    - Verschlüsselung aus


    Schreiben:

    Explorer_Write2NAS.png


    Lesen:

    Explorer_ReadFromNAS.png



    Freigabeordner 3

    - 16k Blockgröße

    - Kompression an

    - Verschlüsselung aus


    Schreiben:

    Explorer_Write2NAS.png


    Lesen:

    Explorer_ReadFromNAS.png



    Freigabeordner 4

    - 16k Blockgröße

    - Kompression auch mal aus

    - Verschlüsselung aus


    Schreiben:

    Explorer_Write2NAS.png


    Lesen:

    Explorer_ReadFromNAS.png




    Also ich bin da hochzufrieden und nehme mal mit:

    - 10GBit in Richtung eines Rechners mit SMB3 (SMB-Daemon des Kernel aktiv) wird nicht ausgereizt

    - mein Laptop mit 2,5GBit Realtek ist etwas underperforming und kommt beim Schreiben derselben Daten auf dieselben Freigaben zB bei der Freigabe1 nur auf knapp 170MB/s was deutlich unter 2,5Gbit liegt und die NAS ist nicht das begrenzende Element




    Was ich nun aber gestern abend nochmal nur angetestet habe:
    - TS-673A mit 10GBit LAN Karte (QXG-10G2SF-X710), aktuellstes QuTS hero, Advanced LAN Treiber installiert

    - TS-873AeU mit 10GBit LAN Karte (Mellanox ConnectX-3 Pro MCX312B-XCCT CX312B), aktuellstes QuTS hero, Advanced LAN Treiber installiert

    Dann mal Daten mit RSYNC und RTRR versucht zu syncen.


    Und bei RTRR (Active Sync,, Daten werden von der 673 auf die 873 gezogen) komm ich nur auf um die 200MB/s bei großen Daten (zB eine 100GB Datei).
    Kompression ist immer aus (weil LAN)


    Hat das schonmal jemand gehabt?
    Also an den NAS kann es nicht liegen.
    Die schreibende ist die, bei der ich die o.g. Messungen gemacht habe und die von der gelesen wird, bringt 400MB/s.
    Also an denen liegt es nicht...

    Irgendwelche Ideen oder ist RTRR einfach so "schlecht" implementiert?

    Bei RSYNC ebenfalls.

    Was mir dabei aufgefallen ist :
    Ich hab auf beiden Seiten in den Prozessen den HBS Prozess mit so um die 12-15%.
    Kann es sein, dass der nur in einem Thread läuft und dadurch die CPU der Flaschenhals ist?
    Das würde es zumindest erklären.

    S,


    Nachtrag 2026-02-21 16:39:
    Ich habe jetzt mal noch weiter Daten übertragen.

    Wenn ich 2 RTRR Jobs laufen lasse wird es etwas mehr.
    Teilweise zwischen 240-260MB/s.

    Was ich komisch finde.....im Ressourcenmonitor wird bei den Platten der NAS, von der gelesen wird (TS-673A, 5 x 4TB WD Red plus im RAID5) als IOPS knapp 2500/s im Diagramm behauptet. Irgendwie kommt mir das bei drehenden etwas viel vor.....

    Bei mir gibt es nur SMB da ich nur Windows nutze.

    Und welches ? Scheinbar sind ältere SMB Versionen schneller als SMB3 - deshalb auch die Frage.

    Okay NAS2NAS ist ja dann wieder bisserl was anderes.
    Wie machst Du die Übertragung NAS2NAS? Rsync? RTRR?
    Ich hab ja 2 NAS hier und kann die auch mal direkt Daten austauschen lassen.

    Bei meinen Platten ist die Performance etwa 150MB/s also deutlich langsamer als bei Dir.
    (Ist aber ein Wert aus der Erinnerung, ich bin gerade nicht vor Ort)

    Die Frage ist jetzt bei Dir auch:
    Was ist das begrenzende Element: Die Transferrate übers Netz liegt ja Nahe an dem Maximum der Platten....

    S.

    Habe von Raid 5 Thick Volume auf ein Raid 6 Static Volume das NAS komplett neu eingerichtet.

    Sorry wenn ich das nochmal ausgrabe.
    RAID6 Static...gibt es das bei QuTS hero ?
    Performance von QTS und hero zu vergleichen ist meiner Erfahrung nach nicht so ganz trivial.