Nach dem Ausschalten der Sicherheitssoftware und einem Neustart liegt die Übertragungrate fast wieder bei den alten Werten.
HI danke für die Details,
Jetzt am Wochenende kann ich wieder etwas tiefer einsteigen.
Schreiben auf die SSD vom PC aus (also übers LAN) muss nochmal anschauen.
Wie gesagt:
Bei den Werten von Dir ist es eben nicht sicher, dass beim Schreiben von PC auf NAS/HDD die Performance nicht auch die Performance einer einzelnen Platte ist.
(Also das ", you only get the performance of a single drive on writes. ")
Du hast einfach schneller Platten als ich.
ich werde das jetzt echt am Wochenende mal tiefer anschauen.
Hi zusammen,
also, ich hab gestern abend einen Rechner genommen mit 10GBit LAN Karte (AQ113 Chipsatz, RJ45)).
Der Rechner hat Windows 11 und eine schnelle SSD drin.
Netzwerk nutzt KEINE Jumbos, also MTU immer 1500
Ich hab den Virenschutz ausgemacht und komme da auf Werte, die ich völlig okay finde.
Es ist ein Speicherpool mit 5x WD RED plus 8TB als RAID5 (also in ZFS-Sprache RAIDz1).
Dann habe ich verschieden konfigurierte Freigabeordner angelegt und eine 20GB große Datei und einige kleinere geschrieben und gelesen.
Messwerte sind jeweils die Werte die mir im Explorer angezeigt werden.
Freigabeordner 1
- 8k Blockgröße
- Kompression an
- Verschlüsselung an
Schreiben:
Explorer_Write2NAS.png
Lesen:
Explorer_ReadFromNAS.png
Freigabeordner 2
- 8k Blockgröße
- Kompression an
- Verschlüsselung aus
Schreiben:
Explorer_Write2NAS.png
Lesen:
Explorer_ReadFromNAS.png
Freigabeordner 3
- 16k Blockgröße
- Kompression an
- Verschlüsselung aus
Schreiben:
Explorer_Write2NAS.png
Lesen:
Explorer_ReadFromNAS.png
Freigabeordner 4
- 16k Blockgröße
- Kompression auch mal aus
- Verschlüsselung aus
Schreiben:
Explorer_Write2NAS.png
Lesen:
Explorer_ReadFromNAS.png
Also ich bin da hochzufrieden und nehme mal mit:
- 10GBit in Richtung eines Rechners mit SMB3 (SMB-Daemon des Kernel aktiv) wird nicht ausgereizt
- mein Laptop mit 2,5GBit Realtek ist etwas underperforming und kommt beim Schreiben derselben Daten auf dieselben Freigaben zB bei der Freigabe1 nur auf knapp 170MB/s was deutlich unter 2,5Gbit liegt und die NAS ist nicht das begrenzende Element
Was ich nun aber gestern abend nochmal nur angetestet habe:
- TS-673A mit 10GBit LAN Karte (QXG-10G2SF-X710), aktuellstes QuTS hero, Advanced LAN Treiber installiert
- TS-873AeU mit 10GBit LAN Karte (Mellanox ConnectX-3 Pro MCX312B-XCCT CX312B), aktuellstes QuTS hero, Advanced LAN Treiber installiert
Dann mal Daten mit RSYNC und RTRR versucht zu syncen.
Und bei RTRR (Active Sync,, Daten werden von der 673 auf die 873 gezogen) komm ich nur auf um die 200MB/s bei großen Daten (zB eine 100GB Datei).
Kompression ist immer aus (weil LAN)
Hat das schonmal jemand gehabt?
Also an den NAS kann es nicht liegen.
Die schreibende ist die, bei der ich die o.g. Messungen gemacht habe und die von der gelesen wird, bringt 400MB/s.
Also an denen liegt es nicht...
Irgendwelche Ideen oder ist RTRR einfach so "schlecht" implementiert?
Bei RSYNC ebenfalls.
Was mir dabei aufgefallen ist :
Ich hab auf beiden Seiten in den Prozessen den HBS Prozess mit so um die 12-15%.
Kann es sein, dass der nur in einem Thread läuft und dadurch die CPU der Flaschenhals ist?
Das würde es zumindest erklären.
S,
Nachtrag 2026-02-21 16:39:
Ich habe jetzt mal noch weiter Daten übertragen.
Wenn ich 2 RTRR Jobs laufen lasse wird es etwas mehr.
Teilweise zwischen 240-260MB/s.
Was ich komisch finde.....im Ressourcenmonitor wird bei den Platten der NAS, von der gelesen wird (TS-673A, 5 x 4TB WD Red plus im RAID5) als IOPS knapp 2500/s im Diagramm behauptet. Irgendwie kommt mir das bei drehenden etwas viel vor.....