Beiträge von Purgatorius

    Hatte gestern einen Hänger beim Booten des neuen QTS mit meiner TS-453A: "System bootet please wait.."
    Heute nach langem Warten dann kurz die Powertaste gedrückt und das System startete normal durch.
    Ja, vor dem Update wurde ein Neustart durchgeführt.
    Bei zwei TS-653pro gab's jew. keine Probleme.

    läuft der Disk Recovery Wizard von DiskInternals.

    Den finde ich nicht von DiskInternals.
    Versuche besser folgendes:
    Packe unter Windows eine einzelne Platte in deinen ICY und installieren den DiskInternals 'Linux Reader' (ganz unter auf der Auswahlseite unter '100% free')


    Nach dem Start des Programms werden alle Partitionen des Rechners angezeigt. Incl. die der angeschlossen externen Laufwerke.

    In der Übersicht ist nun das eigentliche Datenlaufwerk von QNAP zu finden, das etwa so aussehen wird:2_NAS_LW_LinuxEXT.jpg



    Auf die passende GB Angabe achten. Ein Doppelklick auf das Icon liest das Laufwerk ein. Die Verzeichnisstruktur erscheint.

    Jetzt die gewünschten Ordner oder files auswählen und irgendwohin sichern.

    2025-02-19 Paperless.jpg

    Wurde nach der .yml Änderung auch ein neuer Pull-Lauf durchgeführt? Die geänderte Version muss natürlich erst gezogen werden..
    Bei mir klappt das insgesamt schon produktiv auf dem simplen Raspi 4 mit 4GB auf SSD und seit die Gotenberg Version auf die besagte 8.7 angepasst ist, empfange ich auch Mails zu 100% - auch die mit pdf oder Excel-Word-Anhang.

    Ich habe vor einiger Zeit eine Paperless Testinstallation auf einem NUC unter Mint gebaut. Morgen teste ich mal dort den Mailinput auf dieser Plattform. Muss dort aber erstmal alles updaten :(

    Hallo und welcome Ingo!


    Wenn man in einem "NERD-Forum" Fragen stellt, muss man auch damit rechnen nerdige Antworten zu bekommen.

    Ich habe hier den Versuch gemacht, dieses zu vermeiden, was nun viele Leser gnadenlos unterfordern dürfte. Natürlich wird es dadurch auch ein wenig episch..

    Anyway.


    Deine Frage ist etwa so schwierig zu beantworten, wie die Frage nach dem besten Auto. Die Anforderungen und Anwendungsbereiche unserer NAS--User sind halt verdammt unterschiedlich.

    Der Eine will nur seine Familienfotos vom Handy und MAC/PC runter haben und sichern, der Andere nutzt so'n NAS als 24/7 laufenden Rechner, der unterschiedliche gleichzeitig laufende Anwendungen bereitstellt.

    Angefangen von zahlreichen Apps die von QNAP angeboten werden, ist das Einrichten von virtuellen Maschinen Gang und Gäbe. Die ermöglichen es in der Hardware-Spitze z.B. ein Windows 11 System auf dem eigentlich unter Linux arbeitenden NAS zu verwenden.

    Es ist somit wichtig vor dem Kauf zu entscheiden, ob und welche Rechenleistung vom NAS benötigt wird und zwar, wie auch schon angesprochen wurde, nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft. Spätere Aufrüstmöglichkeiten sind nur sehr begrenzt möglich.

    Insofern finde ich die
    https://www.qnap.com/de-de/selector/nas-selector so schlecht nicht. Sie zeigt die evtl. noch schlummernden

    Möglichkeiten auf.

    Deine genannten Anfordungen sind, wie ja schon gesagt wurde, minimal. Das schiere Sichern von Daten macht auch die einfachste QNAP NAS zuverlässig. Und weil das Ding ja im Netz hängt, ist auch potentiell immer eine Cloud-Verwendung möglich.

    Ob das NAS nun 1-2-4-6-8-10... Schächte für die Festplatten braucht, wie groß die Festplatten sein sollen, kannst nur Du sagen. Nur Du kennst Deinen Bedarf. Deine genannten 3 TB an Daten sind quasi in die Fiat500klasse einzuordnen, das 10fache dieser Datenmenge passt heute auf eine einzelne HD.

    Aber auch die müssen natürlich SICHER sein.

    Das ist zu erreichen mit einer möglicherweise gewünschten AUSFALLSICHERHEIT, indem man die Daten z.B. auf zwei oder mehr Festplatten parallel speichert (RAID 1..). Hier braucht man also mindestens zwei HD-Schächte. Fällt eine der Platten aus, stehen die Daten trotzdem weiterhin im Netz zur Verfügung und die Ersatz-HD kann in Ruhe besorgt und dann eingesetzt werden. Der 24/7 Betrieb ist gewährleistet.

    Ist diese AUSFALLSICHERHEIT nicht so wichtig, kann theoretisch auch mit einer einzigen Platte im NAS gearbeitet werden. Die Sicherheit wird durch BACKUPs auf externe USB-Platten (oder ein zweites NAS) gewährleistet. Diese BACKUPs kann man u.a. zeitgesteuert anstoßen und/oder durch Anschließen am NAS aktivieren. Hier hat es sich bewährt drei Generationen an BACKUP-Daten auf drei unterschiedlichen Geräten vorzuhalten.

    Sind die Daten vom NAS durch einen Verschlüsselungstrojaner, Hardwaredefekt, Blitzschlag, Überspannung, Stromausfall, Hochwasser, Diebstahl, Fehlbedienung weg, so kann man auf die hoffentlich gut und woanders gesicherte USB-Platten zurückgreifen und hat so noch die Fotos von Kevin im Kindergarten.

    Wer nun glauben mag, dass ein RAID als alleinige Sicherung eine gute Sache ist, dem sei das häufigst genannte Schlagwort des Forums ans Herz gelegt: EIN RAID IST KEIN BACKUP!

    Wie man diese BACKUPs macht ist von Tiermutter #2 und Poldy001 #4 schon angerissen mit VEEAM oder freefilesync

    (kostenfrei zumindest bei PC) möglich. Bekannt und bewährt. Bei Mac funktioniert offenbar Timemachine (habe keinen). Die Zahl der Software-Apps in diesem Bereich ist gigantisch.
    Nicht nur das Ergebnis einer Backup-Sicherung sollte überprüft werden - auch das Wiederherstellen der Daten muss geübt werden. Einfache Tools wie Mac-Finder, Windows-Explorer sind ein guter Einstieg, ein Zweifenster Dateimanager wie z.B. Total Commander, der auch doppelte Dateien findet und Verzeichnisse vergleicht, erleichert das File/Ordner-Management.

    Ob man sich die QNAP eigene HBS Sicherungsapp antun will, muss jeder selbst wissen.


    SCHNELLIGKEIT: Die NAS haben unterschiedliche Netzwerkgeschwindigkeiten. Reicht Dir ein 1GbE-NAS (Standard), besser ist ein 2,5GbE-NAS(heute verbreitet) und in der

    Königsklasse ein ist 'ne 10GbE-Karte drin. Siehe Deine (geplante) Netztopologie.

    Die SCHNELLIGKEIT im Datenverkehr wird durch SSDs oder NVMe-Speicher statt Festplatten dramatisch beschleunigt. Wäre bei Deiner Datenmenge sogar noch möglich alles in NVMe zu speichern. Damit wären die Geräte ohne Lüfter und damit geräuschloses Arbeiten möglich. Wenn man das braucht.


    Der Zugriff von außen soll - nein muss, über VPN laufen, wie schon Becker2020 #3 bemerkte. Zu groß ist sonst die Gefahr, sich einen Trojaner zu fangen, oder, dass Dein System gehijackt wird. Mit Hilfe Deiner FritzKiste ist auch problemlos ein wireguard VPN-Tunnel aus der Ferne via Mobilfunk oder Notebook zu Deinem Heimnetz möglich. Damit verlieren offene WLAN-Netze ihre Unsicherheit.
    https://avm.de/service/vpn/


    Noch gar nicht gesprochen haben wir über das liebe Geld.. ;)

    Habe ich das richtig verstanden: Du nimmst also deine M2 als USB- Laufwerk, packst da mit Rufus etc. die Veeam-iso zum Booten drauf. Und dann noch die C + D Laptop-Sicherung hinterher - oder in einer neu angelegten Partition??
    Bei mir ist C zu 3/4 voll. Viel Platz für Temporäres gibt und braucht es da also nicht unbedingt.