Beiträge von dvor

    Delock USB-C Adapter auf RJ45 5 Gbit/s Gigabit Ethernet LAN Thunderbolt 3 Netzwerkadapter 5.000 Mbps NBASE-T RJ45-Buchse

    Die USB Geräte verwenden alle den gleichen Chip. Aus thermischen Gründen empfehle ich tatsächlich den von Qnap (Metallgehäuse).


    Thunderbolt ist eben Thunderbolt. Wenn das Endgerät über die Schnittstelle verfügt, OK.

    mein Router hat ein SFP+ Port.

    Damit kannst du z.B. einen Switch mit 10 GBit/s an den Router anschliessen. Das bringt nicht viel wenn du Verbindungen zwischen NAS und PCs benötigst. Hat der Router noch mehr schnelle Ports?


    USB auf 5 GBit/s:

    Die effektive Nutzdatenrate beschränkt sich auf 430 MB/s. Zum Vergleich: Mit 2,5 GBit/s sind 295 MB/s möglich. Der einzige existierende Chip von USB auf 5 GBit/s AQC111U kann nur USB 3.x Gen 1. Hier müsste einer der Hersteller von Netzwerkchips aktiv werden, in diesem Fall Marvell.


    Edit:

    Aber mit die USB Adapter möchte ich zumindest mein Tablet und Notebook verwenden

    Also brauchen 2 Geräte eine schneller Anbindung and das NAS.

    Außerdem kopiere ich einfach oft Dateien im NAS.

    Von einem Ort im NAS zu einem anderen Ort im NAS? Ein solcher Kopiervorgang soll das NAS gar nicht verlassen; das Netzwerk spielt keine Rolle: Über das Webinterface in das NAS einloggen und dort kopieren.


    Was mir da auch wichtig ist das ich vom Handy aus Dateien hin und herkopieren

    Kann das Mobiltelefon mit einem verkabelten USB Adapter umgehen? Das können nicht alle Geräte. Falls nein, wie ist die effektive erreichbare WLAN Bandbreite? Falls ja, dann haben wir ein drittes Gerät. Also insgesamt 3 Adapter von USB auf 2,5 GBit/s. Dazu nehme man einen (irgend einen) 2,5 GBit/s-Switch mit 5 Ports.


    Das streamen von mehreren Geräten gleichzeitig kommt natürlich auch dazu.

    Gleichzeitige Zugriffe von mehreren Geräten können dynamisch auf 2 Schnittstellen verteilt werden. Dazu muss der Switch Link Aggregation (LAG) beherrschen. Das wird teurer. Damit das wirklich was nutzt müssen die Datenträger im NAS die Daten entsprechend schnell verarbeiten. Wenn z.B. HDDs für zwei gleichzeitige Zugriffe an zwei unterschiedlichen Stellen der Magnetscheiben gleichzeitig lesen müssen, dann nutzt alles nichts.

    USB auf 2,5 GBit/s Adapter funktionieren gut. Von denen kann man fast jeden verwenden.


    Im ersten Schritt würde ich das NAS mit einem Port an das reguläre 1 GBit/s Netzwerk anschliessen und den zweiten direkt mit dem wichtigsten PC verbinden, der ggf. einen Adapter wie oben erhält. Dann kann dieser eine PC mit 2,5 GBIt/s auf das NAS zugreifen.


    Ein Switch ist erst erforderlich sobald mindestens 2 Geräte mit mehr als 1 GBit/s auf das NAS zugreifen sollen. Für EUR 130 bekommt man einen Switch mit 5 Ports. 8 Ports kosten ab EUR 170.

    Es gibt aber auch Switche deren Ports unterschiedliche Bandbreiten haben. Vermutlich reicht einigen Geräten im Haushalt 1 GBit/s. Jene brauchen keinen 2,5 GBit/s Port am Switch.


    Die Bandbreitenbündelung der beiden Schnittstellen ist nicht einfach. Ein einziger Zugriff, der die volle Bandbreite nutzt, ist meines Wissens nach nur mit SMB3 Multichannel möglich. Windows kann das von Haus aus, mindestens ab Windows 10 aufwärts. Ein Qnap NAS kann das von Haus aus nicht bzw. man muss es händisch in smb.conf aktivieren.


    Wie viele Geräte hast du im Netzwerk? Wie viele davon würden mehr als 1 GBit/s Bandbreite zum NAS tatsächlich nutzen?

    Ein virtueller Switch ist eine Konfigurationsmöglichkeit. Deren Vorteil besteht darin, dass PC1 und PC2 miteinander mit 2,5 GBit/s kommunizieren können. Allerdings kostet ein virtueller Switch im NAS etwas (nicht viel) Leistung.


    Alternative:

    Man lässt die 3 Schnittstellen völlig separat. Die beiden schnellen Ports (und deren Gegenstellen in PC1 und PC2) erhalten feste IPs in jeweils einem eigenen Subnetz. Kein DNS Server, kein Standardgateway. PC1 und PC2 greifen über die jeweilige IP auf das NAS zu.

    Zu dem Adapter existiert auf Amazon eine Bewertung. Die dürfte in diesem Zusammenhang lesenswert sein.


    Den Link würde ich gerne mitliefern. Doch ein Link auf die Artikelseite eines Händlers verstößt gegen die Forenregeln. Also selber suchen.

    Trotzdem frage ich mich Schreiben nur 200MB, Lesen 550MB ... Was ist da falsch?

    Schreiben im Raid 1 erfordert Zugriff auf beide SSDs. Lesen erfolgt nur von einer?


    Das würde einen Teil des Unterschieds erklären.


    Edit:

    PCIe hat die volle Bandbreite in beide Richtungen gleichzeitig. Erwarten würde ich 800+ MB/s lesen und die Hälfte Schreiben. Wenn nicht der PCIe Switch Chip bei gleichzeitigen Transfers in unterschiedliche "Richtungen" irgendwas verlangsamt.

    Ist es denn so unwahrscheinlich das sich die treiber installieren lassen?

    Theoretisch dürfte es gehen.


    Kompiler installieren und damit vermutlich nicht nur den fraglichen Treiber sondern auch USB und Netzwerkkomponenten kompilieren. Wenn es schlecht läuft, dann sogar den gesamten Kernel. Und das selbstverständlich nach jedem Update des Betriebssystems erneut.


    Wer will das schon?

    Grundsätzlich existiert ein Treiber für Linux. Qnap liefert ihn nicht mit. Falls es dir gelingt den zu installieren: Schreib bitte eine Anleitung dafür.

    Die USB auf 2,5 GBit/s Adapter verwenden alle den gleichen Chip von Realtek. Ein Exemplar habe ich an TS-653D und TS-131P ausprobiert: Geht nicht. Diverse 1 GBit/s Adapter (alle Realtek) funktionieren ebenfalls nicht. Vermutlich fehlt der Treiber.


    QNA-UC5G1T funktioniert an beiden genannten Geräten. Bei einer Nutzdatenrate von 430 MB/s ist Schulß. Mehr kann der verwendete USB Standard nicht.

    Das TS-653D kann zwar 2,5 GBit/s (295 MB/s Nutzdatenrate) pro NIC empfangen, aber nur ca. 188 MB/s senden. Die beiden NICs sind kastriert. Wie genau ist mir unklar.


    Die Bandbreite beider NICs bündeln funktioniert nur mit smb3 multichannel. Letzteres muss manuell in der smb.config aktiviert werden. Auf PC-Seite darf das Gegenstück gerne eine 10GBit/s-Schnittstelle sein.


    In meinen TS-653D werkelt eine 10GBit/s-Karte. Das ist einfacher.



    Edit:

    SSD-Cache bringt sowieso nichts. Wenn SSD, dann als separaten Datenspeicher und die Daten bewußt auf HDD oder SSD ablegen.

    Selbstverständlich existiert ein Limit durch den ATA-Standard. Mit der derzeit verbreiteten 48 Bit Adressierung beträgt die maximale Größe eines Datanträgers 128 PiB.


    Aktuelle HDDs sind davon knappe 4 Zehnerpotenzen entfernt. Damit ist dieses Limit derzeit theoretischer Natur.