Back-UPS Pro 900 - Statusabfrage

  • Guten Abend


    Ich spiele gerade etwas mit der USV.


    Die Statusabfrage meiner USV bringt folgende Ausgabe.

    Die Angabe battery.date: 2001/09/25 irritiert etwas - kann ein Pb-Akku solange bis zum ersten Gebrauch gelagert werden?

    Die Angaben battery.mfr.date: 2025/07/04 und ups.mfr.date: 2025/07/04 passen zu dem Ausdruck,

    Alles andere scheint plausibel - vielleicht fällt Euch noch etwas auf.


    Gruß, zero K

  • Ich meine, man kann übers Display nach dem Akkuwechsel das Datum einstellen wann der Akku eben gewechselt wird.

    In der Regel meldet sich die USV nach X Jahren und meckert dass der Akku geprüft oder getauscht werden soll.

  • Danke, dann schaue ich dort einmal nach,

    aber erst morgen Abend.


    Gruß zero K



    Edit meint:

    Also (</>) ist richtig!?

    Einmal editiert, zuletzt von zero K () aus folgendem Grund: was gelerntes?

  • Manche USVen oder aber NUT liefern aber auch nicht alle Werte :( .

    Ich habe eine APC, die auch kein Datum anzeigt für den Akku, auch nach dem Wechsel nicht.

    Die andere USV (auch APC), zeigt alles richtig an, zumindest in der Managementoberfläche der USV.

    Über NUT kommt aber auch nur "unkown battery age 01/01/1900"


    Gruss

  • Man könnte ja auch einfach einen Aufkleber mit dem Datum vom letzten Akkuwechsel auf die USV kleben. Auf den einen Monat früher oder später kommt es auch nicht an. ;)

    Mehr Informationen und übersichtlicher liefert eine USV mit Netzwerkmanagement Karte. Aber die Kostet im Normalfall schon mehr als eine kleine USV. :(

  • 3 Jahre, 4 Jahre, 8 Jahre... ich musste schon 3 Jahre alte Akkus aus einer USV mit Hammer und Meißel rausholen, in Gefahrenmeldeanlagen finden wir immer wieder Blei-Gel-Akkus die weit über 10 Jahre alt sind und wunderbar funktionieren.

    Ich sehe das nicht so eng. Trotzdem mal nachgesehen, meine APC sagt 04/27 sind neue Akkus fällig. Keine Ahnung wie lange die dann schon drin sind... 3 Jahre? 4?

  • Guten Abend


    Na ja, 1.1.1900, als man sich damit abfand, dass Technologie wohl doch noch etwas länger dauert, oder das Jahr 2000, weil die Möglichkeiten der Computerei unterschätzte. ;)

    So, gerade noch einmal um die USV geschaut und auch in die Foto-Doku aller Klebchen und Markierungen vor der ersten Inbetriebnahme.

    Ein Datum kann ich nirgends einstellen - es ist aber auch kein Smart-UPS !?! :/

    Ich will dann mal hoffen, dass die Kiste bei schwindender Kapazität frühzeitig meckert.

    Trotzdem habe ich einen Kalendereintrag verfasst und ein Klebchen mit Akku Wechsel Jan/2031, also 5 Jahre, angebracht.

    Hat die Leistungsaufnahme der angehängten Geräte einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer der Akkus?

    Aber wie tief lässt die USV eine Entladung zu - wie heißt der Begriff, wenn im Manual aufgeführt.

    Etwa 400 Volllade Zyklen für Pb-Akkus - aus Ki.


    Gruß, zero K

  • Davon ausgehend, dass Du nicht jeden Tag einen Stromausfall hast, ist das permanente Aufladen bzw. das Aufgeladenhalten die Belastung für den Akku. Die meisten Hersteller sprechen da von 4 bis 5 Jahren, die so ein Akku im USV gut übersteht. Danach wird es eben wieder Lotterie. Kann länger halten, kann dann aber auch im entscheidenden Moment auch schlapp machen. Um sicher zu gehen, sollte man regelmäßig eine Prüfung machen. Je nach USV ist dies sehr unterschiedlich möglich. Bei den größeren und bessern USV kann man dies per Aufgabe alle x Tage oder Wochen automatisch durchführen lassen und sich dann einen Prüfbericht per E-Mail schicken lassen. Bei kleineren NAS wird man dies von Hand z.B. über das Herstellertool per USB an den PC angeschlossen oder unter Umständen per Knopf am USV selbst machen müssen. Ich denke, da wird das Handbuch Auskunft geben können.

  • Ich will dann mal hoffen, dass die Kiste bei schwindender Kapazität frühzeitig meckert.

    Diese Hoffnung kann ich dir nehmen: Es gibt kein Gerät, dass schwindende Kapazität automatisch direkt erkennen kann.

    Der einzige Indikator ist die Klemmenspannung, die regelmäßig automatisch gemessen werden kann, aber die sagt nichts darüber aus, ob die Akkus unter Last tatsächlich noch funktionieren. Technisch nicht machbar, ohne die Akkus über eine gewisse Zeit zu belasten und zu entladen.

    Bei einigen USV gibt es dafür die Kalibrierung, bei der eben genau das gemacht wird: ermitteln wie viel Kapa die Akkus tatsächlich haben und wie lange sie überbrücken können. Immer mit dem Hinweis "Mach das nicht zu oft, das tut deinen Akkus weh!"

    Trotzdem habe ich einen Kalendereintrag verfasst und ein Klebchen mit Akku Wechsel Jan/2031, also 5 Jahre, angebracht.

    Mehr kannst Du auch nicht machen, nebenbei noch etwas hoffen und dafür sorgen dass Geräte immer schnellstmöglich heruntergefahren werden.. nicht die USV als eine zeitweise NEA verwenden, wie einige Idioten wie ich das tun :saint:

    Hat die Leistungsaufnahme der angehängten Geräte einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer der Akkus?

    Nein, nicht solange Netz vorhanden ist.

    Jein, wenn auf Akkubetrieb gestellt wird. Kommt halt darauf an, wie weit die Akkus ausgesaugt werden. Je doller, desto oller.

    Aber wie tief lässt die USV eine Entladung zu - wie heißt der Begriff, wenn im Manual aufgeführt.

    Das kann die USV ja eben nicht genau wissen. Während des Entladens versucht sie es aber bestmöglich zu ermitteln, wie lange es noch geht und schaltet bei der errechneten "Low Battery Duration" ab. Der Parameter hängt sicherlich von der USV ab und eventuell gibt es noch Abschaltmechanismen auf die man keinen Einfluss hat.


    Etwa 400 Volllade Zyklen für Pb-Akkus - aus Ki.

    Ich habe noch keinen Akku gesehen, der das mitgemacht hat. Die sterben an Alter und Qualität, nicht an Vollladezyklen...

    Einmal editiert, zuletzt von tiermutter () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von tiermutter mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Einen vergreisenden Akku kann ich derzeitig nicht simulieren.

    Also belaste ich mal mein Vertrauen in die Technik.


    Gruß, zero K

  • Bei den größeren und bessern USV kann man dies per Aufgabe alle x Tage oder Wochen automatisch durchführen lassen

    Das ist nur der Selbststest. Auch der kann die Kapazität nicht prüfen. Das geht nur unter Aufsicht "bei unkritischer Last" (wie es APC nennt). Also eine oder mehrere Glühlampen die man an die USV hängt damit die Akkus leergelutscht werden und die USV dadurch lernt, wie lange sie aushalten kann... die genaue Kapazität wird aber nie ermittelt, deshalb soll die unkritische Last auch immer der Realität (der kritischen Last) entsprechen.

  • Stimmt, die effektive Kapazität misst dies nicht, nur ob die USV grundsätzlich ihre Aufgabe noch erfüllt. Bezgl. Kapazität hilft es, diese nicht komplett auszuschöpfen. Man kann ja ausrechnen, wie lange die Geräte mit welcher USV theoretisch weiterlaufen würden. Wenn die USV 3 mal so lange laufen würde wie max. benötigt wird, dann stellt ein etwas schwächerer Akku auch kein Problem dar. Ist der Akku aber komplett hinüber, dann funktioniert auch diese Rechnung nicht mehr. Um regelmäßiges Wechseln des Akkus kommt man einfach nicht herum oder man muss den Akku aufwendigen Prüfprozessen unterziehen.

  • Was Akkus angeht kann ich Kung Long nur empfehlen. Wir setzen die ein, seit die Sonnenschein (Sun) Akkus eine Zeitlang so extrem versagt haben.

  • Zur Entwicklung eines Inspektions- Serviceplans ..

    In der Statusmeldung zu einer Back-UPS Pro 9000 wird als Akku-Typ "PbAc" angegeben.

    Eine Bauformen der Blei-Säure Akkus ist die Form "AGM" (aus KI)

    Kann ich davon ausgehen, dass in der hier behandelten APC-Back-USV der modernere Typ "AGM" zur Anwendung kommt.

    An meinem Akku-Paket sind möglicherweise vorhandene Produktbeschreibungen der Herstellers durch Einbauhinweise überklebt.


    Gruß, zero K

  • AGM = Bleigel (bestehend aus u.a. Bleisäure)

    PbAc = Bleisäure (Pb = Blei, Ac = Acid/Säure)

    Kann ich davon ausgehen, dass in der hier behandelten APC-Back-USV der modernere Typ "AGM" zur Anwendung kommt.

    "Moderner" ist in diesem Fall Bleigel (AGM mit PbAc) anstatt der herkömmlichen Akkus mit flüssiger Bleisäure... es gibt nur diese "modernen" Akkus, die man in eine USV stecken kann. Die anderen Dinger gab/gibt es in Autos oder für sehr große USV wo die Teile in einem eigenen Raum stehen/standen

  • Danke tiermutter


    Ja, allmälig klärt es sich auf.

    Als ich die geplatzten Akkus an der zunächst geplanten Beschaffung einer gebrauchten USV sah, bin ich von PbAc mit "flüssiger" Säurefüllung ausgegangen gestützt durch die Angabe

    Code
    battery.type: PbAc

    Also PbAc - AGM - 12 V ~ 7 Ah ist notiert


    Gruß, zero K

  • Ne, die Bleigel Akkus platzen noch einfacher und können auch eklig "suppen" :S

    Ist zwar eher selten, tritt aber durchaus schon innerhalb der ersten 5 Jahre auf.

  • Hmm, wenn ich mir den Thread so ansehe, habe ich zweifel, dass eine USV wirklich hilfreich ist, so häufig und schnell, wie die Akkus den Geist aufgeben. Ist jedenfalls ein ziemlicher Kostentreiber.

  • Sind ja Ausnahmen... wenn eine USV samt Akkus ewig brachliegt, kann das passieren und mit viel Pech halt auch im Betrieb nach wenigen Jahren. 4-5 Jahre Akkulebenszeit erachte ich für angemessen, die meisten defekte kann die USV auch rechtzeitig erkennen.

    Je nach USV 1-4 7Ah Akkus finde ich da sehr vertretbar, aber ich bekomme die Teile auch für ein paar Euro zum EK, keine Ahnung wie die sonst gehandelt werden...

  • Ja, aber wenn ich da Ingenieurwissenschaftlich bzw. mit Murphy drauf schaue, wird die USV genau dann, die Grätsche machen, wenn man sie braucht, weil nicht rechtzeitig gewartet und Akkus ersetzt.

    Also Unsinn.