Wie kritisch sind Bad Blocks auf einer m.s SSD?

  • Aktuell am Besten sind wohl immer noch die Steinplatten, siehe 10 Gebote ;)

    Die Gebotstafeln liegen in der Bundeslade, und die ist verschollen.

    Man kann also nicht überprüfen, ob die 10 Gebote noch lesbar sind.

  • die zweite baugleiche dieser m.2 SSDs von u gegangen - ohne Vorankündigung be angegebenen mehr als 70% Restleben.


    Schafft jetzt nicht gerade Vertrauen…

    Das kann am Medium SSD liegen. Da sind nur elektronische Bauteile drauf, und die funktionieren, oder sie funktionieren nicht, aber ein langsames Ableben ist nicht erkennbar.


    Im Gegensatz dazu haben herkömmliche Festplatten viele mechanische Teile, deren langsame Abnutzung auf ein Ende hindeutet.

  • Die Gebotstafeln liegen in der Bundeslade, und die ist verschollen

    Alv Puuh, die Aussage von mir war vom 19.02.2024...

    Etwas spät die Kritik daran, oder? :beer:  ;)

  • Darum geht’s mir ja, die eine hat auch noch „gut“ ausgesehen. Davor hatte ich um die 5 Jahre eine SanDisk im Einsatz, die über die Zeit auch erst sehr wenig Lebenszeit verloren hat und dann von jetzt auf gleich spontan von uns ging. Die sah auch bis zuletzt gut aus. Was Anthracite sagt bestätigt sich für mich.

  • OK. Nur so mal informativ:

    Die SA500 haben einen sehr geringen TBW (600TB). Mir sind auch keine SATA SSDs bekannt, die mehr können. Wenn man dort das Betriebssystem drauf hat, verschleißen die sehr schnell. Daher kann das schon mal passieren. Ich würde das bei einem Produktiv System nicht machen.

    Hier sind die SN700 schon wesentlich besser (2000TB). Allerdings m.2 PCIe.

  • Naja, aus "schon mal" wurde bei mir ja mitterleile "schon zweimal". Und die m.2 PCIe sind wohl nichts für mein TVS-882, soweit ich weiß. Oder liege ich falsch?

  • Und die m.2 PCIe sind wohl nichts für mein TVS-882

    Die WD Red SN700 passen nicht in den M2-SATA-Anschluss deines NAS. :(

    Ginge nur über eine PCIe-Erweiterungskarte.

  • Eben - und die sind belegt.


    War vielleicht keine so gute Idee, das System auf die m.2 zu legen. Oder halt mal alle zwei Jahre gleich neue auf Lager legen und hoffen, es gibt sie noch lang genug. Aber ich dachte ja. dass ich nicht der einzige mit dieser Konfiguration hier bin.

  • War vielleicht keine so gute Idee, das System auf die m.2 zu legen.

    Kein Plan wie heftig das QNap Betriebssystem die SSD mit Schreibzyklen belastet. Wenn Logs sofort fleißig auf die Datenträger geschrieben wird ist das blöd.

    Muss mir mal heute anschauen ob QNap die SSDs mit atime oder noatime mounten.....

    Btw... log2ram wäre eine Möglichkeit um die SSDs zu entlasten. Wenn es denn das als App gibt.

  • Kann man diesen tatsächlich erreichten TBW irgendwo auslesen?


    Ich versuche selber mal einen Antwortversuch: Das soll in der Angabe der Restlebensdauer berücksichtigt sein.

    Einmal editiert, zuletzt von duke-f () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von duke-f mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • TBW irgendwo auslesen?

    Steht glaube ich in den Smartwerten drin. :/

    Es gibt 2 Werte Schreiben + Lesen. Wie man daraus den TBW-Wert ermittelt ???

    Beim PC gibt es ja CrystalDiskInfo. Hier wird aus dem den Rohwerten ein TBW-Wert ermittelt.

    Laut WD soll man den Wert "Data Units Writen" nutzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Becker2020 ()

  • Ja, es gibt da einen Wert Total_LBA_Written und Total_LBA_Read, den das QNAP auch zeigt - ausbauen will ich die noch lebendige natürlich nicht. Und bis der Ersatz da ist für die zweite, bleibt auch die defekte erst mal drin, kann ich nur nicht zugreifen.


    Total_LBA_Written zeigt die intakte einen Rohwert von ca 470000. Müsste man jetzt mal herausfinden, was hier der "Rohwert" angibt, MB? Blöcke? Käsebrötchen? Muss jetzt aber wieder Geld verdienen und das Thema zur Seite legen. pasted-from-clipboard.png

  • Es gibt bei WD/Scandisk irgendwo einen Hinweis, diesen Wert x 1000 x 512 = TBW

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollten es 0,24 TBW sein. :/

    600 TBW wäre der Wert für die 1 TB SSD

  • Becker2020

    Diese Rechnung überzeugt mich jetzt noch nicht ganz. TBW ist doch TerraByteWritten, steckt also erst mal schon ein T(erra) drin. Die 0.24 TB wäre dann aber noch km-weit weg von 600, also nicht in der Region von 70% verbleibender Lebensdauer.

  • Könnte auch das Komma falsch gesetzt haben.


    Bei 240 TBW wäre man bei 60 %. Könnte besser passen.


    Oder SSD ausbauen und am PC mit CrystalDiskInfo auslesen.

  • Eigentlich ist mein #27 falsch. Es geht um Over-Provisioning. Je mehr davon desto mehr TBW.

    Aber das Problem ist vermutlich folgendes:

    Die SSD stellt fest, oha, Block defekt. Also einen neuen Suchen. Hmm, schon viele belegt, welchen nehme ich. In der Zeit meldet QTS schon Fehler. Aber die SSD findet dann einen Block, und daher sind die Smart Werte iO.