Unterschied zwischen Qsync und NetBak Replicator

  • Guten Tag


    Ich bin neu hier... ob ich wohl am richtigen Ort bin mit meiner Frage?


    Ich nutze mein QNAP NAS HS-251+ schwergewichtig an meinem Arbeitsplatz, d.h. zusammen mit meinem Desktop-PC. Wie ich es verstehe, wird von dem lokal auf dem Desktop PC verfassten Dokument (bswp. einem Brief), abgelegt im "Ordner Qsync", automatisch via ds Programm Qsync auch eine Kopie auf das NAS gelegt. Von unterwegs kann ich nun mit meinem Notebook auf das NAS zugreifen. Es wird mir dabei wiederum eine lokale Kopie auf das Notebook gelegt. Wenn ich in der Folge das Dokument auf dem Notebook überarbeite, wird die überarbeitete Version wiederum lokal auf dem Notebook gespeichert und zusätzlich die überarbeitete Version mit dem NAS (via Qsync) abgeglichen resp. synchroniert.


    Sodann wird das Programm NetBak Replicator offeriert. Mit diesem sollen gemäss meinem Verständnis die in meinem "Ordner Qsync" (sei es auf dem PC oder dem Notebook) gespeicherten lokalen Dateien periodisch auf dem NAS abgesichert werden.

    Nachdem das Programm Qsync bereits im Rahmen der Synchronisation eine Kopie der Datei auf dem NAS speichert, frage ich mich, warum es noch des NetBak Repicators bedarf. Sollte meine Datei auf dem PC oder dem Notebook verloren gehen, so könnte ich sie doch eifach von dort wieder auf meinen PC/Notebook herunterladen ohne dass es dabei noch einer zusätzlichen Sicherung durch den NetBak Replicator bedürfte?


    Vielleicht kann mir hier jemand ein klein wenig helfen


    Mit Dank und Gruss

    Peter

  • Danke Stephan


    ...aber braucht es denn, wie von mir in meinem ersten Beitrag beschrieben, nicht auch zur blossen Synchronisation eine Kopie auf dem NAS, resp. wird dort nicht eine solche im Zuge der Synchronsation erstellt?


    So gesehen bedürfte es m.E. keiner weiteren Sicherung auf dem NAS?


    Peter

  • Geschätzte Teilnehmer


    Mit Bezug auf meine oben geschilderte Frage/Unsicherheit wollte ich als Neuling bloss nochmals die Frage aufwerfen, ob hier ein Fachmann allenfalls Rat wiess resp. Hilfe bieten kann.


    Danke Peter

  • Es kommt halt auf den Einsatzzweck an.

    Eine Synchonisation -wie der Name vermuten lässt- synchronisiert Dateien/Ordner auf ein Ziel.

    Es vergleicht A mit B und stellt einen konstanten Datenbestand zwischen den involvierten Geräten sicher.

    Das macht eine Backup-Lösung nicht so. Es werden stur alle neuen/geänderten Daten auf das Ziel kopiert.

    Sorry, kanns grad nicht besser erklären.


    Kurzum: Eine Synchronisation ist keine Sicherung.

  • Gerade stoße ich - aus einem ganz anderen Grund - auf diesen Thread.


    Aber vielleicht kann ich dem TE einen Grund für die parallele Nutzung aus meiner Alltagspraxis klar machen: Ich habe zuhause mein Win10-Notebook, an dem ich seit mittlerweile über 10 Jahren den Großteil meines Alltagsgeschäftes erledige. Daraus sammle ich in einem besonderen Verzeichnis auch alle (mehr oder weniger) wichtigen Schriftstücke wie beispielsweise Rechnungen, Steuerunterlagen, Betriebsanleitungen usw. Da der Platz begrenzt ist, muss ich gelegentlich mal groß aufräumen und lösche vieles. Das mache ich allerdings manuell. Und spätestens davor - allerdings in Wirklichkeit öfters - lasse ich ein Backup-Programm alle Daten daraus auf mein NAS in einen besonderen Ordner verschieben, in dem ich sozusagen meinen kompletten Bestand derartiger Unterlagen sammle (natürlich wieder von dort aus mit mehrfachem Backup zu unterschiedlichen Zeiten). Dazu wollte ich die Tage versuchsweise auf QNAP NetBak umsteigen (*).


    Mittlerweile betreibe ich zudem auf meinem NAS diverse virtuelle Windows- und Linux-Maschinen. Vor allem, wenn ich von unterwegs von diversen Computern (z.B. Arbeitsplatz, Notebook meiner Frau, ...) meine "Alltagsgeschäfte" erledigen will, nutze ich einen zweiten Weg: Die Zweiweg-Synchronisation genau der Daten, die aktuell wirklich auf meinem Notebook liegen und damit (solange Netzanschluss vorliegt und die Software macht, was ihr Programmierer verspricht) kann ich praktisch von jedem Ort aus die Arbeit fortsetzen. Da bestimmte Daten dabei sowohl von mir als auch meiner Frau genutzt werden ist dabei der Weg, auch vom Notebook aus einfach immer über die VM zu agieren, nicht sinnvoll.


    Das ganze lässt sich natürlich aufsplitten und erweitern auch auf andere Bereiche. So von mir z.B für Bildbearbeitungen mit unterschiedlicher Software.


    (*) Den Umstieg habe ich verworfen, weil ich bei QNAP NetBak als Ziel auf dem NAS nicht genau den Ordner wählen konnte, der dort sein Jahren schon besteht. Es wird innerhalb dieses Zielordner wiederum ein mir unverständlicher langer Pfad angelegt und damit die neuen Sicherungen, die aktuell noch auf dem Notebook sind, neu angelegt. Bin jetzt erst wieder zurück auf meine alte Freeware.

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