Ordnerstrukturen für Mediendateien

  • Hallo zusammen,


    ich baue mir gerade ein Archiv für meine Mediendateien auf.


    Nach dem Zusammenschaufeln aller Formate für Videos und Fotos kommt nun folgende Überlegung auf:


    "Wie organisieren ich die Verzeichnisse für meine Mediendateien?"


    Dabei spielen Medienarten wie Video (Spielfilme, TV-Sendungen, Musikvideos, private Videos) , Audio (Musik, Hörbücher, etc.) und Fotos (JPG, RAW, etc.) eine Rolle. Ich möchte nicht alles in ein Verzeichnis stecken, auch wenn Software vieles organisieren kann.


    Die Frage ist nur, wie baut man sich ein möglichst intelligente Verzeichnisstruktur auf. Da ich darüber hinaus langfristig archivieren möchte, überlege ich, ob ich auch Zeitperioden als Unterverzeichnisse benötige. Das Ganze ist schon etwas verzwickt, da ich sehr viele Medien habe, die ich gerne noch überblicken möchte. Daher auch die Idee mit der NAS.


    Gibt es einen Best-Practice Ansatz hierfür?:/


    Danke schon vorab.

    ;)


    Klaus

  • Wie hast du denn das bisher gehandhabt? Du wirst doch bisher auch eine Struktur darin haben.

    Diese kannst du auch auf einem NAS weiterführen.

  • Also ich denke, wenn du 10 Leuten die Frage stellst bekommst du 11 Antworten...


    Ich hab z.B. meine Bilder in Jahresordner, Serien und Filme in eigenen Unterordnern....

  • Danke fürs "antworten".


    Ich werde Unterordner für die Jahre erstellen. Ab einer Anzahl von Dateien im Verzeichnis gehen die Reaktionszeiten in den Keller. Und die Anzahl ist je nach NAS auch limitiert.

  • Moin,


    ich kann nur für Fotos reden.


    Jahr

    in dem Jahr dann Monat

    in dem Monat die Themen(Urlaub Kanaren, Aquarium Hannover, Grillen mit Freunden, Wetterphänomene, ...)


    Es gibt bei mir eine Strickte Trennung nach Datum, auch wenn das Thema über eine Monatsgrenze geht!


    VG

    Friis

  • Also bei mir sind die Fotos auch genau:


    - Jahresordner

    # Datum-Bezeichnung


    Und das Ganze dann in zwei Lightroom Katalogen. 1x einen kleinen mit dem aktuellen Jahr. Und einen großen, mit allen älteren Bildern, der zu kangsam ist auf dauer, aber als Archiv ist Performance eigentlich egal.


    Serien pro Serie in einem Unterordner, die dann alle in Plex. Filme alle in einem Ordner

  • Für Fotos:

    Ich glaube, die Jahresabgrenzung ist schon Pflicht. Sehe ich ein. Die Technik ist hier auch der limitierende Faktor bei der großen Anzahl von Dateien. Noch weiter runter auf Monat ist mir "too much" im Moment. Ich mache keine tausend Fotos am Tag. Sorry, Friis. :-) Du gehst ja noch weiter runter mit den Themen. Das muss dann die Software übernehmen. Sonst brauche ich nur noch einen guten Dateimanager.


    Ich lege dort dann nur die jpg's ab. Die RAW's kommen ein eigenen Hauptverzeichnisse mit Jahresverzeichnisse.

  • Welche Software nutzt du denn zur Fotoverwaltung? Für was jpgs aufheben? Ich schieß ausschließlich in RAW und heb auch nur die auf... spart nochmal platz...


    Vor allem, weil meine FUJI 10mb jpgs und 20mb raws fabriziert...

  • Hallo Mangoon,


    ich habe auch eine Fujifilm. Für mich sind die jps Prio. Die raws nur für spezielle Situationen. Wozu kauft man sich eine Fujifilm? Wegen den schönen jpgs. ;)


    Ich nutze die noch keine Software auf der NAS. Denke aber mit QPhoto könnte ich das angehen. Mutet zwar etwas oldschool an, aber für die NAS... was will man machen.


    Bisher hatte ich noch nie die Photos sauber archiviert und "gemanaged". Komme von diversen Ordnern (richtige Kamera) und von verschiedenen Handys wie iPhone mit Mac Photos und Android Handy mit Google Fotos. Die letztgenannen natürlich schon komfortabel, aber die Datenmenge war zu viel.

  • Ne, die Fuji kauft man für die Rädchen und das geniale Glas. Das die jpgs ooc gabz gut sind ist ein Bonus. Trotzdem erreicht auch Fuji in den jpgs selten die Ergebnisse einer guten raw Bearbeitung. Und zieh mal Schatten am jpg hoch....


    Also ich hab seit Jahren dafür Lightroom und das NAS ist einfach nur ein Netzkaufwerk, auf dem alles liegt. Den Katalog auf einer eigenen SSD und nochmals als Backup synchronisiert. Ich würde mich da nicht von irgendwas abhängig machen, das muss aber jeder selber wissen.


    Ich mach die Fotografie aber auch nicht nur als Hobby und hab vielleicht andere Ansprüche und Datenmengen, als ein Hobbyist.... Allein 2019 bin ich jetzt schon wieder bei über 20k Bildern...