hevc-videos abspielen/streamen

  • tachchen


    als wesentlicher zweck der spontantranskodierung wird ja vor allem die möglichkeit genannt, damit auf die leistungsfähigkeit des clients bzw der internetverbindung einzugehen. für uns besteht jedoch der größte gewinn darin, damit nun, statt nur mp4, ebenso andere videoformate (ts, mpg ...) abrufen zu können.


    was die nutzung der spontantranskodierung auch durch nutzer ohne adminrechte betrifft, so hat uns ja warpcam entscheidend auf die sprünge geholfen.


    leider mussten wir feststellen, dass bei hevc/h.265-kodierten videos die spontantranskodierung an ihre grenzen stößt. weitergeholfen hatte uns dann die möglichkeit, vlc als abspieler zu verwenden. damit ließen sich solche videos unter entsprechenden voraussetzungen (anschluss-bandbreite, client-leistung) sauber abspielen. wurde dabei statt der filestation die videostation genutzt, war auf diesem weg (mit vlc) sogar eine echtzeit-transkodierung drin.


    mit der abschaffung von qvhelper (warum eigentlich?) ist jetzt auch der vlc-player-kontext geschichte -- sehr schade.


    meine frage: kennt jemand vlt mittel und wege (abgesehen von einem vorhergehenden, sehr aufwendigen, export nach mp4), einen stream von hevc-material von entfernten geräten aus auf dem nas abzurufen?


    gruß

    sagusch

  • ähm, Kodi mit SMB oder NFS... Haut auf FireTV super hin...


    Und ich bilde mir ein, Plex müsstw das auch können...

  • hab mich, ehrlich gesagt, mit kodi & co noch nicht beschäftigt. aber geht's dabei nicht um das lokale netz, in dem sich beide, server und client, befinden? wir möchten, ich sag mal, in timbuktu einen film angucken, der in hintertupfingen in der nas-videothek liegt ...

  • Das mach ich mit Plex... Kann das out of the Box


    Selbst vom Handy mit 200 auf der Autobahn. Bei der Pro Version auch mit offline speichern

  • öh, gibts da Einschränkungen? Ok, muss ich mir mal anschaun, unter Windows Server geht das einfach so :beer:

  • ich betreibe unsere kleine wolke in erster linie als datei-aufbewahrung (sicherung und archivierung) und fröne dabei einem gewissen minimalismus. dreh- und angelpunkt ist die file station; alles, was nicht unbedingt nötig oder sinnvoll ist, wird nicht installiert bzw runtergeschmissen. auf diese weise erfüllt das nas prima seinen hauptzweck: dateiablage UND film-, bild, ton-bibliothek, von überallher mit verschiedenen clients erreich- und nutzbar. mehr als die file station und ggf qfile, qvideo usw ist/war dazu nicht nötig. und solange noch der vlc player als abspieler herangezogen werden konnte, gelang auch das abrufen (einschl echtzeit-kodierung) von hevc-videos. mit dem wegfall dieser möglichkeit ist hevc zu einer art i-tüpfelchen geworden, das uns jetzt fehlt. mehr will ich eigentlich nicht. das mit plex kommt mir da ein bisschen so vor wie das mit den kanonen und spatzen ...


    danke aber für den ratschlag; lt plex-liste schafft unser datenhüter bis zu hd 1080p (bei verträglichen bitraten). bin's nun auch angegangen (vlt kann ich mich ja doch damit anfreunden). leider bin ich erstmal gescheitert, gleich bei der inbetriebnahme. will ich plex ausführen, öffnet sich ein neuer browser-tab unter der adresse

    https://<nas-name>:32400 mit der meldung

    Code
    1. "gesicherte verbindung fehlgeschlagen / verbindung zu ...:32400 wurde unterbrochen, während seite geladen wurde".


    da steh ich nun. kann mir jemand sagen, wie's weitergehen könnte?


    und gibt es vlt doch noch "sparsamere" lösungsmöglichkeiten?

  • nachdem ich, wie von crazyhorse angeregt, eine ungesicherte verbindung hergestellt habe, wurde das server-portal geladen. nach einrichtung des plex-benutzerkontos und abschluss der einstellarbeiten wird dann eine verschlüsselte verbindung ermöglicht. der eingerichtete server ist in der lage, hevc-material wie gewünscht übers internet anzuliefern.


    danke also für alle weiterführenden ratschläge in dieser hinsicht.


    von plex werde ich dann doch keinen gebrauch machen, da, was mir vorab nicht klar war, ich aufgefordert bin, ein konto zu eröffnen, ich aber grundsätzlich abhängigkeiten von fremden portalen bei der nutzung eigener daten vermeiden möchte. desweiteren sind die nas-nutzer, wenn ich ihnen den zugriff auf die plex-mediathek vom nas aus ermöglichen will, dort wohl mit allen administrativen rechten ausgestattet. das daher notwendige anlegen dieser benutzer auf dem plex-server ist jedoch kostenpflichtig. letztendlich finde ich auch nicht zufriedenstellend, in welcher weise die dateinamen beim einlesen in die mediathek kompromittiert werden (das kriegt die video station wesentlich besser hin).


    bleibt die hoffnung, dass sich vlt doch noch andere werkzeuge ohne die genannten einschränkungen finden oder dass qnap seine bordeigenen konverter "hevc-fähig" macht ...