TS-332X: 10GbE-NAS mit drei Bay, 10GbE-SFP+-Konnektivität und drei M.2 SSD-Slots

  • Diskussion zum Artikel TS-332X: 10GbE-NAS mit drei Bay, 10GbE-SFP+-Konnektivität und drei M.2 SSD-Slots:

    Zitat
    Dreimal gut: QNAPs TS-332X

    München, Deutschland, Taipeh, Taiwan, 03. September 2018 – QNAP hat ab sofort ein neues Quad-Core-NAS mit drei Laufwerkseinschüben im Portfolio – das TS-332X. Das Tower Modell ermöglicht den Aufbau eines RAID-5-Arrays für optimale Kapazität und zum Schutz der Datenträger. Das TS-332X verfügt über einen 10GbE-SFP+-Port und drei M.2 SATA-6Gb/s-SSD-Steckplätze. Es unterstützt SSD-Caching und die Auto-Tiering-Technologie Qtier für leistungsintensive Geschäftsabläufe. Mit einem schlichten Design fügt sich das erschwingliche 10GbE-fähige NAS leicht in jeden Geschäftsraum ein. Das QNAP TS-332X ist ab sofort für 349,- in der 2GB-Variante bzw. 389,- Euro in der 4GB-Variante zzgl. MwSt. erhältlich.
  • Absolut geniale Kombination - bis auf die CPU und daher leider raus ?(

    Wäre schon mit dem neuen Realtek vom TS-328 mega gewesen - Docker & Plex laufen dort ja mit genügend Speicher klasse drauf (bei Mittelklasse-Ansprüchen daran). Hatte mich schon total geärgert, weil ich mir gerade erst das TS-328 gekauft hatte und von dem dann natürlich doch mehr wollte, als eigentlich geplant - was es auch könnte, wären da nicht die verlöteten 2 GB RAM...


    ...aber außer den Realtek fasse ich keinen ARM an. Leistung, Features, QTS-Stabilität...

  • YellowFellow :

    Verstehe deinen Beitrag nicht, was passt dir am AnnapurnaLabs SoC nicht?

    Anstelle des kleine A53 ist der schnellere A57 verbaut. Der Speicher ist Steckbar. QTS ist auf beiden.

    Also er ist schneller als der Realtek, hat mehr Features als der Realtek und QTS ist QTS.

  • Anstelle des kleine A53 ist der schnellere A57 verbaut. Der Speicher ist Steckbar.

    ^^das ist ja super - und fehlt unbedingt beim TS-328.


    Dann schlau mich gerne etwas auf; vllt. war ich ja vorschnell...


    Soweit ich weiß, muss man bei den gesammelten ARM-Chips auf Hardware-Videotranscoding verzichten, was z.B. den Einsatz von Plex völlig uninteressant macht. Auch hier habe ich keine Info zu diesem Feature gefunden: https://developer.arm.com/prod…ssors/cortex-a/cortex-a57.
    In der Info lese ich nun, das Hardware-Virtualization (doch) an Bord ist. Ich ging zugegebenermaßen hiervon aus: TS-332X oder TS-453BT3, wo angeführt wird, dass keine Virtualization Station unterstützt wird. Seitens QNAP selbst wird jedoch sehr wohl die Container Station für das TS-332X aufgeführt. Verstehe dann zwar immer noch nicht, warum das Eine und nicht auch das Andere, aber das ist dann vermutlich auch wieder ein anderes Thema...



    QTS ist QTS

    ^^ Eben nicht: Wenn man regelmäßig aufmerksam im Bereich Firmware liest, wird deutlich belegt, dass QTS auf Intel-Systemen weniger Probleme macht, als auf ARM-Systemen (generell; inwieweit sich das nun auf A53/A57/Realtek/sonsitge verteilt, kann ich natürlich nicht sagen. Wobei: beim TS-328 hatte ich mit den letzten 3 Updates keine Probleme).
    Das deckt sich auch mit meinen jahrelangen Erfahrungen hier.


    Vielleicht ist es ansonsten aber auch wirklich eher ein (teils unbegründetes?) persönliches Ding...

    War mit den ARM v7 & A53 CPUs noch nie zufrieden und mit der Vorstellung einer Amazon-CPU werde ich bis heute nicht warm (Realtek hat bei mir da ein ganz anderes Standing).
    Davon ab hat Intel eine deutlich breitere Basis und ist de-facto-Standard. Wenn man auf verlässliche Systeme setzen möchte oder muss, bleibt das somit erste Wahl in meinen Augen (bzw. AMD als kompatibel: Bisher noch nicht von einem einzigen Problem mit einem TVS-463 gehört...).

    Muss halt sagen, dass ich von dem kleinen TS-328 schon ein wenig beeindruckt war und bzgl. Video-Transcodierung zieht bereits die frühe Plex Beta alles sauber, fehlerfrei und v.a. schnell durch, was ich bisher getestet habe (noch kein 4K getestet).

    Bin ansonsten aber auch verwöhnt mir i7-NAS und setze vllt. etwas hoch an. Aber dennoch: Gurken wie z.B. ein TS-212 hätten so nie auf dem Markt erscheinen sollen, weil sie einfach von Tag 1 an eine Zumutung für den Nutzer sind (selbst für einfache Tasks). Ist halt meine persönliche Meinung in diesem Fall, aber natürlich interessieren mich hier auch andere Sichtweisen und ich bleibe in solchen Themen immer gerne offen :cup:

  • Hardware-Videotranscoding ≠ Hardware-Virtualization


    Beide scheinen Virtualisierung im Umfang von Docker und LXC zu unterstützen. Kein ARM unterstützt die Virtualization Station:

    Zitat

    Virtualization Station can only be installed on a Turbo NAS that supports Intel VT-x or AMD Virtualization technology. The TS-x20, TS-x21, TS-x69 Pro, TS-x69L and the other ARM-based and/or entry-level models cannot run Virtualization Station.


    Realtek hat mit der Hardware-Videotranscodierung den Schwerpunkt eben auf den Multimediaeinsatz gelegt.

    Annapurna Labs auf den Server Einsatz.


    Der Annapurna Labs SoC hat

    10GbE + 2x1GbE vs. nur 2x1GbE.

    3xM.SATA vs. nichts

    Viel RAM vs. extrem wenig RAM (vor allem bei Virtualisierung viel zu wenig RAM)

    Der Einsatz ist einfach ein anderer.


    Der Annapurna Labs SoC wird deutlich leistungsstaerker sein, und schneller mehr Daten verarbeiten koennen.

    Der Realtek hat eine schwache CPU und ist in der Hinsicht eben langsamer, dafuer hat der SoC eben einen Hardware-Videotranskodierer.


    Beides sind ARM, Intel hier mit rein zu bringen macht daher keinen Sinn. Meine Subjektive Wahrnehmung stimmt mit deiner überein. Was mir aber auch noch aufgefallen ist, ist dass die TS453A auch viele Probleme zu machen scheint, Intel

  • Hardware-Videotranscoding ≠ Hardware-Virtualization

    ^^Hab ja auch nie was anderes gesagt.


    Die Unterschiede zwischen den beiden NAS sind mir schon klar (hab ich ja gelesen), aber halt nicht en detail, was genau die Unterschiede zwischen den CPUs sind (dass beides ARM sind, ist schon klar). Hatte auch via Google in den ersten paar Anläufen keine klare Gegenüberstellung gefunden.

    Beides sind ARM, Intel hier mit rein zu bringen macht daher keinen Sinn.

    Ich habe Intel nicht 'mit reingebracht', sondern daneben gestellt - ein direkter Vergleich wäre ja wie Äpfel & Birnen...

    Aber es sind halt die beiden Schienen ARM (vonwemauchimmer) und x86/x64 (Intel/AMD). Zur Feature- & Leistungsfrage kommt an der Stelle dann ja auch noch die Kostenfrage und die gestellten Anforderungen hinzu. Und hier scheint auch im NAS-Bereich via ARM dann mittlerweile doch einiges möglich zu sein.

    Finde ich ja gut.

    Meine persönlichen Anforderungen an solch ein günstigeres System wären halt (minimal):
    - 64-bit
    - Hardware-Videotranscoding bis 4K
    - Hardware-Encryption

    - Virtualisierung (Docker reicht; für VM gibt's ja Intel/AMD)
    - 1x 10 GbE (bevorzugt RJ45)
    - erweiterbarer RAM (mind. 8 GB, optimal 16)
    - mind. 3 Einschübe (RAID5)

    Für das Docker/Plex-Gespann braucht's halt RAM und die Kombi ist deshalb interessant, weil man dann neben der hausinternen Medienverwaltung z.B. noch die benötigten Smart Home Komponenten wie z.B. ioBroker und/oder anderen Kleinkram wie Cal-Sync per NextCloud o.ä. drüber laufen lassen könnte. Riesenvorteil: Der geringe Stromverbrauch im 24/7-Betrieb gegenüber einem Intel (i7-)System.

    Zumindest 1 M.2 SSD-Steckplatz wäre auch super, wobei da die Frage ist, wie man ihn nutzt. Kenne es von größeren QNAP Intel-NAS, dass diese durch SSD-Cache teils sogar langsamer werden (ist ja für high IOPs ausgelegt, nicht für wenige oder Single User Betrieb). Dafür könnte AutoTiering (macht das 332X ja auch) evtl. echt einen spürbaren Boost bringen...


    ...mein Fazit aus unserer kleinen Unterhaltung und meinen bisherigen Erfahrungen mit der TS-328: ARM NAS ab nun doch mit im Auge behalten :handbuch:

    christian Die Preise liegen leider aktuell noch deutlich über den von Dir angegebenen (UVP?) Preisen, wenn man einschlägige Preissuchmaschinen befragt...