Gehirnwäsche ab 25 Mai 2018 gesetzlich vorgeschrieben

Wir haben unsere Datenschutzerklärung zum 22.05.2018 aktualisiert.
  • Du hast bei deiner Offenbarung "ja wir nutzen Google reCaptcha" einfach den ganzen anderen Rattenschwanz "unterschlagen"

    Der da wäre? Klär mich doch bitte auf.

    AGBs sind auf Webseiten nicht verpflichtend. ... . Da bist du wohl fehlinformiert.

    Deshalb meine Frage ;)

    Wie kommst du eigentlich darauf über Angelegenheiten zu schreiben, die du privat von mir

    Endlich kommen wir zum Thema aus meinem Artikel und vielleicht verstehst du diesen nun endlich :P siehe ...

    Wie lösche ich nun persönliche Erinnerungen zu Telefonnummern, Autokennzeichen, Geburtstagen und sonstigen "personenbezogenen Daten" aus meinem Gedächtnis?

    Grüße und schönen Abend
    Christian

  • ich stelle jetzt für mich mal fest, dass einen keinen Sinn macht, die Themen DSGVO oder Datenschutz hier weiter zu diskutieren.


    Also zukünftig von meiner Seite dazu keine Artikel oder Posts mehr. Es hat keinen Sinn.


    Wer mir zu den Themen was mitteilen mag, schicke mir halt 'ne PN.


    /off in this topic

  • Du meinst wahrscheinlich, dass das Gesetz überfällig ist. :D 

    Ehm... ups :thumbsup: 

    Wie machst du das eigentlich mit deiner Firmenseite? Da gibt es kein Facebook oder Google / YouTube Link? Bietest du einen Kundenlogin via https an ;) ? Gibt es dort einen Link zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen? Würde ich an deiner Stelle mal prüfen!

    • Faceook/Google/Youtube Plugin gibt's nicht. Es gibt lediglich Links, die dich über die allgemeine API der Sozialen Netzwerke weiterleiten, sodass du Beiträge einfach teilen kannst.
    • Kundenlogin läuft über https mit Zertifikaten von SwissSign
    • AGB habe ich nicht. Dafür bin ich zu klein. Die wichtigsten Dinge sind sowieso im BGB und HGB geregelt und damit allgemein gültig. Abweichungen davon wären in den AGB festzulegen.

    Im übrigen stimme ich dem @Doc HT soweit eigentlich zu. Die DSGVO ist sicherlich umsetzbar. Allerdings ist sie komplexer als das alte Bundesdatenschutzgesetz und erfordert Zeit sich reinzudenken und reinzuarbeiten. Im Allgemeinen war sie aber längst überfällig. Das alte BDSG ist dieses Jahr immerhin 40! geworden. Klar, dass es den Anforderungen des bald volljährigen 21. Jhd. nicht mehr gerecht werden kann. :rolleyes: 
    Nichtsdestotrotz hätte von der Regierung meiner Meinung nach mehr aufklärendes Material neben den Gesetzestexten zur Verfügung gestellt werden müssen.

  • Die großen Datensammler sind der Gesetzgebung trotzdem wieder einen Schritt voraus. Die Datenkraken haben es gar nicht mehr nötig Daten unmittelbar personalisiert erheben zu müssen. Sie haben ihre Tools, die den Seitenbetreibern oder Webprogrammiereren das Leben einfacher machen, ziemlich gut verbreitet. Gesammelt und verknüpft wird im Hintergrund. Das IP-Tracking gehört doch fast schon in die Mottenkiste. Neue Stichworte zur Nutzerverfolgung sind Evercookies, Supercookies oder Canvas Fingerprinting. Auch bei den meisten DNS-Servern werden die Browser-Anfragen protokolliert und ausgewertet. Klar, dass auch hier Google mit seinen DNS-Diensten besonders gut abschneiden will. Wieder ein Datenbaustein mehr, der mit anderen gesammelten Daten verknüpft werden kann. Natürlich muss auch nicht alles nur negativ gesehen werden. Zumindest die Gefahren sollte man erkennen und sich darüber bewusst sein, dass man sich gegen allzu großer Ausspäherei auch schützen kann. Zum Beispiel durch einen Pihole im heimischen Netzwerk.


    Wer kann sich daran erinnern? ...als eine Supermarktkette per Datenanalyse die Schwangerschaft einer Minderjährigen erkannte, bevor es ihr eigener Vater tat. Das war in 2012, heute müssten Schwangerschaftstest eigentlich obsolet sein. Frag' Google könnte eine bessere Trefferquote liefern. ;)

  • Irgendwie kommen bei solchen Themen immer alle aus ihren Winkeln gekrochen, schreien "Ich versteh das alles nicht, muss das alles sein, wer soll das alles jemals umsetzen, geschweige denn bezahlen" usw. usf.


    Dann merkt man im weiteren Verlauf der Diskussion, das nix verstanden wurde und einfach mal mitgebrüllt wird weil alle brüllen.


    Und wenn dann mal alles "live" ist, hört man nix mehr - weils doch ging.


    TL;DR: Mimimimimimimimiiiii

  • Anwaltskosten aktuelle Aussage 500 € Erstberatung ... ich krieche dann mal weiter

    Na na na, jetzt bestätigst du gerade was @moepstar geaschrieben hat. Keiner wird dir die Verantwortung fürs Forum absprechen wollen, aber mit der DSGVO wird sie für dich wohl auch nicht wesentlich größer. Deshalb glaube ich auch nicht, dass du ernsthaft eine anwaltliche Beratung in Erwägung ziehst.


    Es ist doch an der Zeit, die Angelegenheit konstruktiv zu diskutieren. Ich gehe mit gutem Beispiel voran und bin für dich tätig geworden:


    Insgesamt sind die Änderungen, die sich durch die Datenschutz-Grundverordnung ergeben, für Foren-Betreiber doch eher harmlos. Für die Anmeldung im Forum benötigt man keine explizite Einwilligung des Nutzers für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten (Benutzername, E-Mail-Adresse), da diese für die Erfüllung des Vertrages - in diesem Fall die Nutzung des Forums - erforderlich sind (siehe Artikel 6, Abschnitt 1 b). Eine zusätzliche Einwilligung durch den Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen ist deshalb ebenfalls nicht notwendig (siehe Artikel 8, Abschnitt 1).


    Im Wesentlichen muss man als Foren-Betreiber bis Mai 2018 lediglich die Datenschutzerklärung aktualisieren. Wir werden bis dahin mit einem Update die Standard-Datenschutzerklärung in der Software entsprechend aktualisieren.


    Mit einer Abmahnwelle ist übrigens nicht zu rechnen, da für die Ahndung von Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung die Landesdatenschutzbeauftragten zuständig sind. Diese kontrollieren nach meinem Kenntnisstand auch nicht selbst aktiv, sondern sind darauf angewiesen, dass ihnen Verstöße von Betroffenen gemeldet werden.

  • Ich will jetzt keine Partei ergreifen. Weder für @christian noch für @phoneo.
    Ich möchte nur kurz anmerken, daß es sein gutes Recht auf juristische Beratung ist. Ich persönlich hab damit absolut nichts zu tun. Aber ich könnte mir durchaus einen kleinen Spendenpool vorstellen. Also jeder schmeißt halt ein paar Kröten da rein. Das Forum besteht schließlich aus jedem einzelnen User!

  • Lieb gemeint @rednag nur wird das nichts.


    Mal was zum nachlesen:

    - Speicherdauer von IP-Adressen nicht länger als 7 Tage (danach löschen oder kürzen),

    ... wie davor schützen

    Personenbezogene Daten – ja oder nein?


    Im Verfahren stellte sich daher zunächst die Frage: Sind IP-Adressen für den Webseitenbetreiber überhaupt personenbezogene Daten? Ja, sagte der Kläger Breyer. Schließlich könne man durch diese Ziffernfolge - wenn auch über Umwege - die Person hinter dem Gerät identifizieren. Nein, sagte die beklagte Bundesregierung. Grundsätzlich habe der Webseitenbetreiber keine Möglichkeit an den Namen des Anschlussinhabers zu gelangen.
    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied diese Frage schon im Oktober 2016: Auch dynamische IP-Adressen seien personenbezogene Daten, wenn der Betreiber der Webseite die rechtliche Möglichkeit hat, den konkreten Nutzer ausfindig zu machen. Dies sei in Deutschland der Fall. Insoweit ging das Urteil zugunsten des Klägers aus.

    and the Oscar goes to .... <X

  • Die technische Umsetzung ist das eine. Der Spendenpool ist auf die anwaltliche Beratung bezogen.
    Also ist man sich immer noch uneins ob IPs nun Personenbezogen sind oder nicht?
    Aber ich denke das kannn nicht so schwer sein, ein Script zu nehmen, daß nach 7 Tagen die letzte Oktette der IP durch xxx ersetzt.


    @phoneo Welche Aussage von WoltLab? Sagt mir im Moment garnichts. Siehst Du, damit sind schon zwei User für einen Spendenpool @christian ;)

  • Solange wbb nicht damit rausrückt, wo welche Daten in der DB tatsächlich gespeichert werden, ist das von deren Seite nur rumgeeier ;). Das Ding ist doch, dass somit Trollen Tür und TOr geöffnet wird. Es meldet sich jemand an ... schreibt nen bissel und besteht auf das löschen seiner "personenbezogenen Daten" das wiederum bedeutet Aufwand. Soweit ich informiert bin, kann ich darauf hinweisen wie ich will, der User der hier aus Spaß oder Aufrgund eines Hilfegesuchs "bedient" wurde, hat nur ein Anrecht auf die Löschung seiner Daten.


    Könnte ein Volkssport werden ;) wenn du verstehst was ich meine.


    Gruß
    Christian

  • Solange wbb nicht damit rausrückt, wo welche Daten in der DB tatsächlich gespeichert werden, ist das von deren Seite nur rumgeeier ;).

    Solltest nicht Du, bzw. der Betreiber (ein und die selbe Person?) das wissen? ?( Glaube ich habe grad ein kleinen Verständnisproblem.

  • Ja mag sein @Doc HT nur geht es nicht um Google. Diese Frage hatten wir beiden doch schon mal woanders, du kannst es nicht verhindern, dass irgendein E-Mail Empfänger seine Mails via Gmail o.s.ä abruft. Wobei man annehmen sollte das eine 10 Jahre alte i.d.R. dyn. IP nutzlos ist. btw.

    Internetknoten Frankfurt: BND greift Daten mit eigener Hard- und Software ab
    Der Bundesnachrichtendienst hat Details zur Überwachung am Internetknoten Frankfurt genannt. Die Weitergabe von 500 Millionen Daten aus Bad Aibling an die NSA sei eine "normale Größenordnung", sagte ein hochrangiger BND-Mitarbeiter dem NSA-Ausschuss.

    Das Netz ist voll von derlei Nachrichten oder nimm diese News

    Seit dem 1. Januar gilt das viel kritisierte Gesetz gegen Hassrede in sozialen Netzwerken. Das NetzDG stammt aus dem Haus von Justizminister Heiko Maas, der nun offenbar selbst zum Ziel seines eigenen Gesetzes geworden ist.

    Wenn nun u.a. Facebook keine IP speichern darf, wie weißt man dann nach, dass jemand "hassreden" u.ä. auf Facebook gepostet hat. Diese DSGVO Verordnung stinkt!


    Du verteidigst leider ein nicht ausgereiften Gesetz, was scheinbar unbedacht oder absichtlich auf die kleinen Leute zielt.


    Gruß
    Christian