NAS als Fileserver mit Virtualisierungsmöglichkeit

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    Hallo Leute,

    derzeit besitze ich eine QNAP TS-431 (4x 3TB RAID5) mit bescheidener Leistung. Die Leistung reicht aber dicke für einen reinen Fileserver der Daten, Videos und Musik im Netzwerk freigibt.

    Da bald ein Umzug ansteht möchte ich meinen Desktop PC entsorgen und dafür eine NAS mit Virtualisierung kaufen.

    Meine Anforderungen:
    - 4 Bay (Würde gerne mit 1x 10TB starten und dann weiter aufrüsten, kein RAID mehr sondern ein Zusammenschluss)
    - Intel / AMD also x86/64 CPU
    - VM (Windows 7 o. Windows 10, ggf. mal ein Linux. Es muss jetzt keine Weltrekorde in der Geschwindigkeit gewinnen, es sollte aber flüssig bedienbar sein und z.B. größere Dateien auch entpacken/packen können. 100k Leitung inkl. VPN sollte es auch ausreizen.)
    - Genügend RAM (denke 4-8GB?) (Kann auch Aufrüsten, bin IT affin)

    Meine alte NAS (TS-431) wird als Backup NAS bei der Familie genutzt. Also Backup übers Internet, VPN Verbindung sollte möglich sein oder?

    Tätigkeiten:
    - Fileserver (Datenablage)
    - per Netzwerk auf Dateien zugreifen
    - Per TV auf Filme zugreifen (DLNA reicht aus)
    - VM (100k Leitung + VPN, entpacken, packen, Surfen)

    Ich könnte aus dem alten PC eine SSD (Samsung 840 Pro) mitnehmen für die VM.

    Interessant wäre die QNAP 453bmini, allerdings schreckt mich das Kühlsystem ab. Die bisherigen Erfahrungen halten sich ja in Grenzen und ich möchte meine HDDs schön kühl laufen lassen.

    Preis: 400-500€ für die NAS, mehr sollte es definitiv nicht werden.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen :)

    Viele Grüße
    adore
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    aus meiner Sicht kommen da u.a. die X51-er Serien (auch die mit "A") oder eben die X53-er in Betracht. Ich würde immer ein Teil mit wenig RAM kaufen und selber aufrüsten, da das in der Regel deutlich billiger ist. Bei einigen NASsen muss man dazu aber markierte Schrauben lösen, was im Fall einer Reklamation bedeutet, dass ggf. verlangt wird, das Original mitgelieferte RAM wieder einzusetzen, also dass dann besser nicht verlegen...

    Bei einem Neukauf würde ich eine aktuell erschienene Serie kaufen, da die dann absehbar länger QTS-Updates bekommt.

    Ggf. mal ein Kaufgesuch hier aufgeben oder in der e-Bucht suchen - ich hab meine zweite 251+ gebraucht mit Restgarantie dort für einen Spottpreis gefunden.

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    @Doc HT

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich würde schon gerne 4Bay haben, will ja nicht in 2 Jahren wieder eine NAS kaufen...
    Und die 451+ hat leider eine zu alte CPU, die 451 ebenso und nur DualCore.

    Gibt es keine QNAP Lösung im selben Preissegment wie die Synology DiskStation DS916+ für ~450€? CPU und Preis stimmen. Allerdings möchte ich gerne bei QNAP bleiben.
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    adore schrieb:

    Gibt es keine QNAP Lösung im selben Preissegment wie die Synology DiskStation DS916+ für ~450€? CPU und Preis stimmen. Allerdings möchte ich gerne bei QNAP bleiben.
    Da hilft nur eine Preissuchmaschine, oder der Kauf einer gebrauchten QNAP. Man kann ja auch dadruch erstmal geld sparen, dass man nicht gleich alle Plattenschächte bestückt, wobei das davon abhängt, wie man die Platten konfigurieren will.

    Was ist denn mit der X51A-Serie, oder der X53 aus dem Bereich KMU?
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    @Doc HT

    Wie im Anfangspost erwähnt, würde ich mit einer 10TB HDD starten. 400-500€ für die NAS, exklusive HDDs.
    Die 451A hat eine zu schwache CPU, die 453 ist außerhalb des Budgets...

    Hat denn jemand Erfahrung damit gemacht, wie die 453A mit Celeron N3150 sich mit einer Windows7/10 VM verhält?
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    wenn du mit nur einer HDD startest, könnte es sein, dass bei hinzufügen weiterer Platten bestimmte Dinge nicht oder nur eingeschränkt gehen. Ich kann das aber nicht wirklich einschätzen, da ich meine NASse vom Start weg voll bestückt hatte, und ich nur 2 Bays habe.
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    adore schrieb:

    Ich würde schon gerne 4Bay haben, will ja nicht in 2 Jahren wieder eine NAS kaufen...
    Und die 451+ hat leider eine zu alte CPU, die 451 ebenso und nur DualCore.
    Wobei mein Eindruck ist, das sich das Leistungsmäßig nicht so sehr viel nimmt. Einfach mal die CPU Typen googlen und dann bei CPUMark/Passmark schauen. Da kann man auch leicht mehrere CPUs vergleichen. Von der VM Leistung würde ich in dem Preissegment ohnehin nicht zuviel erwarten, es geht, aber schnarchig. Kleine LinuxVMs kann man gut laufen lassen für einfache Serverdienste. Aber wenn man Leistung braucht ist eigentlich alles unterhalb i3 nicht zu gebrauchen, jedenfalls für Virtualisierung mit GUI.

    Aber klar, lieber was aktuelleres wenn möglich wegen ggf. Ersatzteilen und Support.
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    Das würde ich so nicht sagen, SSD ist auf alle Fälle schonmal gut. Die Frage ist letztlich, was Du konkret auf der VM laufen lassen möchstest. Die 51er und 53er sind halt an sich vom Konzept ziemlich lahme PCs, die Chips die da verbaut sind findest Du zu hauf in den Billig Tablets bis 300.-EUR. Und in der Größenordnung liegt die Perfomance, wobei man eben berücksichtigen muss, dass die Virtualisierung natürlich auch Leistung kostet und je nach dem wieviel QTS Apps und Dienste am laufen sind man davon auch noch was abknapsen muss. Es wird aber auf jeden Fall eher gemächlich zugehen.
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    @Doc HT Du meinst die 453A?

    nasferatu schrieb:

    Die Frage ist letztlich, was Du konkret auf der VM laufen lassen möchstest.
    Ich würde gerne jdownloader, VPN Client und Browser laufen lassen. Ergo muss die Windows VM genug Power haben um 100k Leitung + VPN Client auslasten zu können sowie gleichzeitiges entpacken ohne, dass es 5x solange braucht als normal....

    Kann QNAP die 453bmini nicht mit einem ordentlichen Kühlkonzept rausbringen? <X Die wäre sofort gekauft, aber 40°C++ möchte ich meinen Festplatten nicht antun.

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    @Akinos

    Normal heißt nicht die gesündeste ;) Und man liest von höheren Temperaturen als 40°C.... 40°C im Load sind ja annehmbar, aber nicht im Idle :)

    Also zusammengefasst: Es gibt keine alternative als die 453A für unter 500€, welche aber nur bedingt für eine Windows VM geeignet ist?