Starten, Herunterfahren, Reboot dauert sehr lang

  • Ich möchte keinen fremden Thread "kapern", habe im Moment allerdings exakt dasselbe Problem. Das TS-253A braucht ca. 30 Minuten um zu booten, ein inkrementeller Backup Job, der bisher ca. 1 Stunde brauchte, läuft nun schon mehr als 15 Stunden.


    Nun wollte ich auch das Diagnostic Tool bemühen (zum ersten Mal), muss aber feststellen, dass "File System Anazlyzer" und "HDD Analyzer" nicht auswählbar sind. Muss man ggfls. noch irgendwo etwas konfigurieren?

  • Nein, eigentlich nicht - wäre mir nicht bekannt. Das Tool muss installiert und aktiviert sein. Das war's. Ist das Tool auf dem aktuellen Stand? Ansonsten im AppStore deinstallieren und erneut installieren.

  • OK danke @Mavalok2 Hab`s neu installiert und es gehen nach wie vor nur die letzten beiden Punkte. Aber so langsam wundert mich bei der Kiste eh nichts mehr.

  • Hallo.
    Habe seit 2 Tagen ein TS-453B.
    Ersteinrichtung sowie Raid 5 Konfiguration funktionierte.
    Danach einige Daten hinauf kopiert.
    Dann kam gestern die Firmware Aktualisierung. Diese habe ich gemacht und das Nas startete neu.
    Nachdem ich mit den restlichen Einstellungen fertig war hab ich es runter gefahren um es an den richtigen Platz zu stellen.
    Lan und Stromkabel wieder angesteckt... eingeschaltet und seitdem am Display nur mehr System Booting >>>>>> 1 Stunde gewartet... danach Reset Button... kein Piepton... Neustart... wieder nur System Booting >>>...
    Jemand das gleiche Problem?


    PROBLEM behoben!!!



    Puffer Batterie herausgenommen kurz gewartet wieder eingesetzt funktioniert.

    2 Mal editiert, zuletzt von beast888 () aus folgendem Grund: PROBLEM behoben!!! Puffer Batterie herausgenommen kurz gewartet wieder eingesetzt funktioniert.

  • Dann kann ich mir nicht wirklich erklären, wieso das Tool nicht funktioniert.


    Es gibt jedoch die Möglichkeit die Performance per Putty/Konsole/SSH zu testen. Die Befehle dazu habe ich leider nicht im Kopf und konnte sie auf die Schnelle auch nicht finden.

  • In der Firma habe ich sie notiert. Werde anfang nächster Woche mal nachsehen und dann posten.

    Einmal editiert, zuletzt von Mavalok2 ()

  • So habe den Befehl gefunden: hdparm -Tt /dev/sda wobei sda für die jeweilige Festplatte steht.


    Wobei dr_mike nicht unrecht hat, es sollten keine belastende Prozesse wie Backup, Qsirch-, Photo- oder sonstige Indexierungen etc. laufen. Ansonsten bringt der Test ohnehin nichts, wenn die Platten schon so ausgelastet sind.

  • Wieder ein Ticket eröffnen, wenn der originale RAM drin ist. Ich weiß es ist nervig, aber wenn der Herstellersupport nicht gewisse Vorgaben macht, dann wird es zu komplex.

    Aktueller Stand:
    Vor genau einem Monat habe ich das Ticket zu Qnap geschickt. Aber bis heut noch keine Antwort drauf. Ich bin enttäuscht von Qnap. Ich werde gleich nochmal ein neues Ticket aufmachen.

  • So, das Rätsel um die Lange reboot Zeit wurde gelöst:


    Das Problem waren die Snapshoots. Nach Löschen von ~90% der snapshots war das Problem beseitigt.


    ~750 vorhandene snapshoots => Reboot ~44 Minuten (Start~ 16, Shut down ~28 Minuten)
    ~80 vorhanden snapshots => Reboot ~7 Minuten. :-)


    Qnap erlaubt bis zu 1000 Snapshoots. Wie lang soll dann der Reboot dauern? 1 Stunde?


    Fatal bezeiche ich es, weil Qnap mit Snapshots wirbt. Das ist eine besondere Funktion für Qnap. Und damit auch ein Kaufargument. Und so eine Funktion darf kein Ärger machen. Oder wie seht Ihr es?
    https://www.qnap.com/solution/ransomware/de-de/
    https://www.qnap.com/solution/snapshots/de-de/
    https://www.youtube.com/watch?v=kvjwQ_lv9bI
    https://www.youtube.com/watch?v=jKnbs1fh56k

  • Darf man fragen wofür 750 Snapshots gut sein sollen? Snapshots sind/ersetzen kein Backup.

  • Ich kenne Snapshots aus verschiedenen VM-Systemen. Hier wird beim Erstellen eines Snapshots immer eine neue virtuelle Festplatte erstellt, auf der die Änderungen gespeichert werden. Bei 750 Snapshots würde dies bedeuten, dass das System auf 750 virtuellen Festplatten verteilt ist und die diversen Datenstände von diesen eingelesen werden müssten. Hier dürfte klar sein, wieso nicht nur das Starten sondern die ganze VM langsam ist. Auf Produktivsystemen lösche ich die Snapshots nach den Änderungen/Updates am System, auf Testumgebungen halte ich max. eine Handvoll Snapshots vor.
    Ob QNAP auch auf diesem Prinzip funktioniert weiß ich nicht.