Kaufberatung - Streaming, Virtualisierung, Fotospeicher, ...

  • Kaufberatung - Streaming, Virtualisierung, Fotospeicher, ...

    Hallo Community,

    ich bin seit einigen Jahren zufriedener Besitzer eines TS-469L (4x 3TB), und würde mein System zu Hause gern mal auf das nächste Level bringen. :) Nicht, dass mir mein System nicht mehr reichen würde, aber es ist manchmal schon ganz schön am ächzen, habe ich das Gefühl, und einen wichtigen Punkt meiner im Titel genannten Wunsch-Themen, kann das Gerät gar nicht, nämlich Virtualisierung.

    Was mache ich aktuell mit meinem NAS (Mindestanforderungen für den Nachfolger):
    • Media-Streaming ins Heimnetz (Video (bis 4K): Smart TV, Laptop; Audio: Smartphone & Sonos) <- hier gelangt das System teilweise an seine Grenzen!
    • Fotospeicher (stiefmütterlich)
    • Webserver (nix aufwendiges, eher "Hilfsscripte", welche mir unterwegs bei nem Hobby helfen, also kein Dauerzugriff durch außen, sondern nur gelegentlich durch mich)
    • QmailAgent (grad angefangen einzusteigen, aber find ich äußerst genial!)


    Was ich gern tun würde:
    • Fotospeicher, da ich mir ne neue Kamera gekauft habe, möchte ich gern meine
      • (Roh-)Bilder aber auch die bearbeiten Versionen sichern, und auch ordentlich verwalten,sowie
      • teilen, auch aus dem Heimnetz hinaus, und am liebsten
      • bewerten können. (Ihr kennt vermutlich die Lightroom "Sterne" oder - das wäre nämlich mein Ziel - vielleicht ist euch PicDrop ein Begriff. Sowas würde ich gern auf dem NAS nachbilden! [Falls nicht: Bei PicDrop hat jeder, mit dem eine Galerie geteilt ist, die Möglichkeit eine Bewertung abzugeben, bzw. Kommentare zu schreiben. So können sich Fotograf und Model leicht über gewünschte Bilder austauschen.

    • performanteres Streaming (manchmal hakts halt doch)
    • Virtualisierungs-Umgebung
      • Eine VM soll mindestens aufgesetzt werden, evtl. auch mehr.
      • 1. Win7, mit Zugriff von außen (VPN?!), mit einer "Wake-On" Funktion, wenn möglich, um das NAS nicht die ganze Zeit rödeln zu lassen, hier sollen Anwendungen laufen, welche ich auf nem Smartphone oder Tablet benutze, aber bei denen ich ein Win-System zur Ausführung brauche.
      • 2. Win10, n Testsystem für den internen Gebrauch um ein wenig zu spielen
      • 3. ?! evtl. finde ich mal wieder Zeit und Lust n Unix aufzusetzen... :)
      • Frage: Denkt ihr, es ist möglich auf einer VM Photoshop laufen zu lassen (entsprechend RAM vorausgesetzt), und das Bild direkt ans TV zu übertragen? Hat das schon mal jemand probiert? :)
    • Karaoke-Maschine?! (Hab durch Zufall gelesen, dass es OceanKTV gibt, und das findet meine Frau (begeisterte Sängerin) natürlich unglaublich toll, und möchte das doch auch gern machen können! :P)


    Mein altes System würde ich als Backup nutzen wollen, um alle paar Wochen Bilder und Videos zu sichern. Da sollten 12 TB auch lange reichen... :)

    Bin mir noch nicht so recht sicher, wieviele Schächte das System haben soll. Mindestens 4, aber maximal 6. 8 halte ich für übertrieben bei meinem Platzbedarf. Ich find die Idee von ner SSD für die Virtualisierung ganz gut, damit wäre ein Schacht "weg" - hier würde aber sicherlich 2.5" reichen.
    Und dann kann man sich ja auch noch größere HDDs holen (z.B. 6 TB), und hat viiiel Platz auch mit nicht wahnsinnig mehr Schächten.

    Tja, dann habe ich ein wenig geschaut, und denke, dass folgende Geräte meinen Wünschen entsprechen könnten (4 oder 6 Bay kann hier noch diskutiert werden! :)):
    • TS-653A
    • TVS-671
    • TVS-673
    • TVS-682
    Ich würde den Systemen dann vermutlich auch noch etwas RAM zu spendieren, um die Virtualisierung zu unterstützen.

    Tja, nun freue ich mich auf Feedback, was ihr für geeignet haltet, und warum, und es wäre super, wenn ihr zu Fragen/Wünschen von oben was schreiben könntet.

    Danke und Grüße
    Julian
  • Die VMs sind bei dir der maßstabsetzende Faktor.

    Windows 10 scheint bei den meisten allerdings nur sehr schleppend zu laufen. Auf meiner TS-451 läuft auch Windows 7 mit 8 GB RAM für die VM nur im schneckentempo.

    Also ist deine Auswahl schon mal nicht so schlecht. Wobei ich, wenn du es dir leisten kannst die TS-653A noch aus der Liste streichen würde. Im unterem Preissegment ist es sicher kein schlechtes Gerät aber mit den anderen drei Geräten kann es sicher nicht mit halten.

    Grundsätzlich würde ich eher zu einem Intel NAS greifen, damit würde dann auch das TVS-673 raus fallen.
    Und das TVS-671 kannst du offiziell nur bis 16GB RAM ausbauen. Aber gerade bei der Virtualsierung kann man vom RAM selten genung haben. Also würde ich am Ende wohl zum TVS-682 greifen. Für den Anfang reichen sicher die 8GB RAM aber umso mehr VMs du laufen lassen wirst, umso mehr wirst du davon benötigen. Eine SSD soll auch recht Hilfreich bei der Virtualisierung sein. :) Dann klappt es vielleicht auch mit Photoshop in der VM. :)

    Zu mal die TVS-682 sogar mit einem Photoshop Bildschirm beworben wurde. ;)

    dracolian schrieb:

    1. Win7, mit Zugriff von außen (VPN?!), mit einer "Wake-On" Funktion, wenn möglich, um das NAS nicht die ganze Zeit rödeln zu lassen, hier sollen Anwendungen laufen, welche ich auf nem Smartphone oder Tablet benutze, aber bei denen ich ein Win-System zur Ausführung brauche.
    Das NAS selbst kann man mit der WOL funktion aufwecken. VPN lässt sich entweder über den Router oder über das NAS selbst auch einrichten. Wenn die Verbindung dann mal steht kannst du sicher auch auf die VM zugreifen.

    dracolian schrieb:

    3. ?! evtl. finde ich mal wieder Zeit und Lust n Unix aufzusetzen...
    Das ist bestimmt kein Problem. Die Unixoiden laufen auch schon ganz gut auf den kleineren NASen. Und es gibt sogar die LinuxStation die vereinfacht das ganze zum Teil etwas. :)

    dracolian schrieb:

    Frage: Denkt ihr, es ist möglich auf einer VM Photoshop laufen zu lassen (entsprechend RAM vorausgesetzt), und das Bild direkt ans TV zu übertragen? Hat das schon mal jemand probiert?
    Grundsätzlich ja, auch wenn ich dir nicht sagen kann wie Perfomant das ganze dan läuft. Aber mit entsprechend Prozessor, RAM und SSD ist es bestimmt annehmbar. Die VM lässt sich ja per haken setzten in die HDStation integrieren. Von dort aus ist der Weg zum TV, dann nur noch so lang wie das HDMI Kabel. ;)

    dracolian schrieb:

    Media-Streaming ins Heimnetz (Video (bis 4K): Smart TV, Laptop; Audio: Smartphone & Sonos) <- hier gelangt das System teilweise an seine Grenzen!
    Streaming ist immer so eine Sache speziell wenn es dann auch noch in 4K sein soll. Ich nehme an das das TVS-682 da genug power dafür hat, aber versprechen werde ich nichts. Und wenn das NAS sowieso schon per HDMI mit dem Fernsehr verbunden ist, stellt sich doch die Frage wozu streamen? Ich würde einfach Kodi installieren und damit dann alles anschauen. Das gibt es übrigens auch für Smartphones und Tablets. ;)
  • Hallo dracolian,

    angelluck hat schon viele wichtige und richtige Dinge geschrieben. Hier noch ein paar Ergänzungen aus meiner Sicht:

    Die TVS-682 kommt mit einem Dual core i3-6100 mit 3,7GHz mit der im Prozessor integrierten HD Graphics 530 und liegt preislich bei 1400 Euro. Zwar ist der 6100 mit seinen 3,7GHz recht flott, aber die 2 Kerne bremsen ihn doch ein wenig aus für die von dir geplanten Dinge (VM, Photoshop, 4K), vor allem wenn du viele Dinge parallel laufen lassen willst. Ein goßer Vorteil der 682 ist, das du die CPU tauschen kannst, dies ist allerdings ein Bastelakt der entsprechende techn. Kenntnisse sowie die Bereitschaft voraussetzt auf die Herstellergarantie verzichten zu können, ebenfalls wirst du hierfür nochmals roundabout 250 bis 300 Euro für einen leistungsfähigeren Prozessor drauflegen müssen. Nicht jedermanns Sache., auf lange Sicht aber die Chance dem NAS (z.B. nach Ablauf der Garantie) nochmal eine Frischzellenkur zu gönnen.

    Ich habe erst kürzlich in eine TVS-473 investiert und kann dir die x73-Baureihe durchaus als preiswertere Alternative zur 682 ans Herz legen. Du kommst hier um rund 400-600 Euro günstiger weg, bekommst dafür einen Quad-Core AMD-Prozessor (2,1 - 3,4GHz). Leistungsmäßig liegt der im x73 eingesetzte Prozessor zwischen einem Intel i5 und i7. Gerade für Virtualisierung und viele parallel laufende Dienste ist der Quadcore (viel RAM vorausgesetzt!) deutlich im Vorteil.

    Wenn du VMs ernsthaft einsetzen willst solltest du generell viel RAM (mit 8 kannst du anfangen, versuche aber möglichst 32 oder mehr in die Kiste zu stecken, es lohnt sich!) Auf jeden Fall gehört eine, besser 2 SSD (RAID1) für die VMs in das NAS. Sowohl die x73-Serie als auch die 682 haben 2 m.2 Steckplätze die entspr. bestückt werden können. Einfache Photoshop-Arbeiten in einer VM sollten damit auf jeden Fall machbar sein, Riesen-Bilddateien sollte man aber in einer VM nicht bearbeiten.

    Noch ein Wort zu Streaming und 4K: Die 682 unterstützt lt. Datenblatt HDMI 2.0/4K mit 60Hz, die x73 Baureihe unterstützt nur HDMI 1.4 mit 4K/30Hz. Je nachdem wie wichtig dir dieser Punkt ist kommt dann ggf. nur die 682er in Frage. Hier sollte man aber auch bedenken dass immer mehr preiswerte Settop-Boxen auf den Markt kommen die 4K-Wiedergabe unterstützen (nicht jeder stellt sein NAS gerne in die Wohnstube).

    Egal für welche der beiden Baureihen du dich entscheidest. Plane möglichst von Anfang an RAM und SSDs in deinem Budget mit ein. Bei beiden Baureihen macht es Sinn mit nicht weniger als 2 x 8GB einzusteigen.

    Wenn du das nötige Kleingeld für eine 682 hast würde ich diesen Weg gehen. Wenn du ein wenig auf dein Budget achten musst (es soll ja auch noch für reichlich RAM und SSDs reichen) wirst du mit einer 473 oder 673 ganz sicher auch glücklich. Im amerikanischen QNAP-Supportforum haben inzwischen eine ganze Reihe User x73er Maschinen im Einsatz und sind durchweg zufrieden.

    Für spezielle Fragen zur x73 er Baureihe stehe ich gerne zur Verfügung. :)
  • dracolian schrieb:



      • 2. Win10, n Testsystem für den internen Gebrauch um ein wenig zu spielen

    Schon irre auf welch komische Ideen gewisse Leute kommen. Sorry wenn ich dass so sage, aber es ist wirklich nicht böse gemeint. Zur Erklärung: Stell dir einfach mal vor es kommt einer zu dir und fragt dich ob es sinnvoll sei auf einer bereits belasteten Celeron N3000, Pentium G oder AMD R-Series Kiste (mit der halben Anzahl Kerne wie üblich), Win10 rennen zu lassen um von extern über den Browser zu Photoshopen.


    Das ist echt verrückt.
  • Aber @Bordi es kennt sich halt nicht jeder so mit den Prozessoren aus.

    Wenn du mich ein Auto zusammen bauen lassen würdest. Würde am Ende vermutlich auch der Motor eines Fiats in einem Porsche landen und ich würde es noch nicht mal merken. Vielleicht würde ich mich bei der Probefahrt ein wenig wundern, warum das Auto nicht schneller als 160 fährt. ;)
  • @Bordi kann man so sehen. Trotzdem finde ich es fast vorbildlich wie @dracolian an die Sache herangeht. Ich hatte selbst zu der Zeit als die x69er Baureihe noch aktuell war eine 269er. Das war eine wunderbare Kiste mit einem kleinen Atom-Prozessor und schon erstaunlich vielen Möglichkeiten für die damalige Zeit. Meines erachtens war es das erste NAS mit einem Intel Prozessor, während der Rest der Branche noch mit Marwell-Prozessoren herumgekrebst ist.

    Der Sprung von einem x69er auf eine Mittelklasse-NAS wie die 682 oder 473 will wohlüberlegt sein, entspr. Anwendungen vorausgesetzt ist dies jedoch der richtige Schritt. Natürlich kann man von einer x69er kommend auch mit einer x53A oder besser einer x53B viel Spaß haben und einen Schritt nach vorne machen. Am Ende landet man aber wieder in der "Business-Class" der NAS-Systeme. Das ist kein Fehler wenn man mit der Leistung auskommt und/oder das Budget für größeres nicht da ist. Am Ende träumt man aber weiter von den Möglichkeiten die nur ein Mittelklasse NAS bieten kann.

    Manchmal (wie in meinem Falle), kann man mit einem Mittelklasse-NAS einen kompletten separaten Rechner/Server ersetzen. Dann steht der Mehrpreis für das Edel-NAS plötzlich in einem ganz anderen Licht da und das preiswertere System wäre am ende die teurere Lösung weil man doch einen weiteren Rechner für Zweck X oder Y benötigen würde.

    Deshalb, @dracolian, lass dich von Bemerkungen wie der von @Bordi nicht verrückt machen, träum weiter und prüfe realistisch was geht. Bin gespannt was es am Ende wird. ;)


    :qclub:
  • @Bordi ich kann nur aus Erfahrung mit meinem TS-451 sprechen. Dort habe ich normalerweise 16GB RAM verbaut und die Windows7 VM lief so langsam dass man nach jedem Mausklick eine ausgedehnte Kaffeepause machen konnte und das ohne zu übertreiben. Das kann nicht an zu wenig RAM liegen. Also spielt der Prozessor ebenfalls eine Rolle. Natürlich hilft hiersicher auch eine SSD. Aber wenn der Prozessor zu langsam ist hilft auch der schnellste speicher nichts.
  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für all eure Antworten.

    Ihr habt mir einiges zum Nachdenken gegeben. 'Bordi', ich frage ja, weil ich Antworten suche. :) Und niemand hat behauptet, dass ich das System über seine Leistung hinaus belasten möchte. ;)

    Ich denke, für das, was ich an Virtualisierung mit Photoshop vor hätte, wäre das System nicht geeignet. Meine durchschnittlichen bearbeiteten Fotos sind 800mb und ich habe letzlich ne Datei mit 4 GB gehabt. Da ächzt das System, und es wäre unrealistisch. Demnach wäre mein einziger Virtualisierungswunsch (zumindest im Moment) ein Win7 System auf dem ein Programm laufen soll. Und das halt ab und zu, wenn ich per Tablet oder Smartphone darauf zugreifen muss.

    Damit sind wir wieder bei den Hauptanforderungen: streamen (mein NAS steht übrigens im Wohnzimmer direkt unter dem Fernseher - gut, dass es so leise ist! :D), Fotostation mit Web-Zugriff, VPN-Zugriff auf mein Heimnetz, kleiner Webserver und QmailAgent-"Server".

    Ach ja, und für meine Liebste die Karaoke-Maschine. :D Damit wird aber nun eigentlich das 653er am ehesten interessant - preislich und leistungstechnisch. Dies ist auch damit begründet, dass ich vermutlich einen zweiten Rechner brauche, für Anwendungen die definitiv nicht mit dem NAS lauffähig sind. :)

    Allerdings stört mich ein wenig die Platzaufteilung der 6-Bay Version des x53, da ist die x82 deutlich angenehmer, auch wegen der zwei schönen Slots für die SSDs. Hier muss ich mal schauen, ob dies dann auch in meinen Fernsehschrank passt. :) Notfalls wird es doch nur die 4-Bay Version, die anscheinend auch besser verfügbar ist, als die 6-Bay-Version. Hier bin ich jetzt aber nicht so sicher, ob die A oder B Variante. Irgendwie gibt es auf der QNAP Seite nur die A oder mini Version. Habt ihr da mehr Hintergrund-Wissen?

    Danke für eure Einblicke und Infos, sie haben mir sehr bei der Entscheidung geholfen.

    Viele Grüße
    Julian
  • Habe mal auf die schnelle eine der in der Virtualisation-Station angebotenen Windows 10-Entwickler VMs geladen und auf meiner TVS-473 (derzeit 24GB RAM) installiert. Hab das einfach durchlaufen lassen ohne irgendwas einzustellen oder zu optimieren etc. Die (auf einer SSD) installierte VM startete innerhalb rund 4 bis 5 Minuten. Von den (noch freien) 12GB Speicher hat sich die VM 4 GB genommen, außerdem 1 Prozessorkern. Dennoch ist die RAM-Anzeige bis in den roten Bereich hochgegangen (92%), da wird also jede Menge im Hintergrund ausgelagert um das alles halbwegs flott zu halten.

    Neben dieser Windows-VM läuft parallel(!) ein Ubuntu 16.04 über HDMI (sehr flott, im übrigen) sowie einige Dienste und die Standardanwendungen (keine QNAP Multimedia-Sachen). Die installierte rudimentäre Entwicklerversion von Windows 10 ist benutzbar, aber "sluggish", also ruckelig, insbesondere wenn man Youtube-Videos abspielen will, was zum Teil wohl auch daran liegt das ich das alles auf einem Notebook im Browser aufrufe, also nicht direkt via HDMI auf einen Bildschirm gehe. Ich denke mit einer auf die Windows-VM optimierten Umgebung (ohne parallel laufende Linuxstation, mit mehr zugewiesenem Arbeitsspeicher/Prozessorkernen und einigen Einstellungen in der VM selbst sowie direkter Ausgabe via HDMI sollte das erträglich laufen. Was Photoshop angeht hat Julian das schon richtig eingeschätzt. Eine Virtualisierungsumgebung (zumindest auf Plattformen wie den hier diskutierten) ist für Bildbearbeitung von großen Dateien oder gar Videobearbeitung nicht zu gebrauchen.

    Nochmal zu x53a vs x53b: Versuche nach Möglichkeit eine 53b zu kaufen. Du bekommst eine modernere Systemarchitektur und einen deutlich leistungsfähigeren Prozessor. Diese Maschinen sind allerdings neu auf dem Markt und von daher leider noch einen Hunderter oder so teurer als eine x53a. Auf der anderen Seite lässt sich vielleicht gerade mit einer 53a preislich ein Schnäppchen machen. Musst du selbst gewichten was dir wichtiger ist.
  • dracolian schrieb:

    Ihr habt mir einiges zum Nachdenken gegeben. 'Bordi', ich frage ja, weil ich Antworten suche. :) Und niemand hat behauptet, dass ich das System über seine Leistung hinaus belasten möchte. ;)

    Ich denke, für das, was ich an Virtualisierung mit Photoshop vor hätte, wäre das System nicht geeignet. Meine durchschnittlichen bearbeiteten Fotos sind 800mb und ich habe letzlich ne Datei mit 4 GB gehabt. Da ächzt das System, und es wäre unrealistisch. Demnach wäre mein einziger Virtualisierungswunsch (zumindest im Moment) ein Win7 System auf dem ein Programm laufen soll. Und das halt ab und zu, wenn ich per Tablet oder Smartphone darauf zugreifen muss.
    Also ich würde dir auch zur 4-Kern x82 raten, und was VM und so angeht ist mindestens eine SSD sicherlich Pflicht.
    Was dein vorhaben mit Photoshop angeht, bin ich mir sicher das die CPU-Power der x82 für einfache aufgaben ausreichen wird, um die gestellten Aufgabe stemmen zu können. Ernsthaft damit arbeiten möchte ich jedoch nicht. Zum einen will ich in der Grösse kein RAW auf einer VM Bearbeiten. (Naja vielleicht doch, nur hat es dann mehr mit Sadistischem Spass als mit einem guten Ergebnis zu tun) :saint: Dann ist da noch Win10 was nicht nur sehr anspruchsvoll ist, es ist auch stark auf TouchScreen Displays ausgelegt. Was über den Browser nicht funktionieren wird. Auch für 3D wirst du -durch den Browser- auf eine Voll-umfassende Unterstützung verzichten müssen. Ok, ist jetzt nicht dass Hammerargument, und es ist auch gut möglich dass dir hier ein RDP/VNC-Client zumindest teilweise abhilft. Das schlimmste für dich dürfte jedoch die Verzögerung zwischen Maus und Cursor sein. Oft ist der Cursor ganz wo anders als man ihn haben möchte, oder reagiert stark verzögert. Auch die Bildrate/Bildfrequenz wird nicht die selbe sein, wie bei einem direkt angeschlossenen PC/Monitor. Es geht keine Frage, allerdings hat es was von "durch's Nadelöhr Arbeiten". Falls du jemals z.b bei der Arbeit mit Citrix oder einer TerminalServer zu tun hattest, sollte es für dich möglich sein meinen Gedanken zu folgen.

    Davon ab, würde ich für die VM Betriebssysteme mit 2D Desktop bevorzugen. Es spart einfach Ressourcen, die anderswo bessere investiert sind. ;)

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