Umfrage zu Datenverschlüsselung

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    Seht Ihr Datenverschlüsselung in eurem NAS als wichtiges Feature? 144

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    Hallo QNAP´per


    Seht Ihr Datenverschlüsselung in eurem NAS als wichtiges Feature?

    Ich bin gespannt wie ihr das seht?!


    Beste Grüße
    Christian
  • Das ist ein Muss!! Alleine schon wegen der Einbruchsgefahr in der Wohnung/Haus...

    Ohne Verschlüsselung wär eine NAS nur halb so sinnvoll und ich würde sofort zu einem Anbieter wechseln, der mir Verschlüsselung anbietet bzw. mir selber ein FreeNAS bauen.
    Man kann Bequem sein, nur riskiert man dadurch seine Daten.

    Derzeit habe ich leider noch NASes ohne AES-NI, was ich aber demnächst nachholen werde.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CarteI ()

  • Ob eine Diebesbande Interesse und Mühe darauf verwendet, die Daten aus einem erbeuteten Nas zu verwerten würde ich bezweifeln. Denen geht es ja nur um das schnelle Verkaufen des Diebesguts. Trotzdem hätte ich ein sicheres Gefühl wenn für diesen Fall die Daten verschlüsselt wären.

    Im Business Bereich sieht das schon anders aus. Hier können erbeutete Daten für den Dieb wertvoller als das Gerät selbst und zwecks Industriespionage gezielt gestohlen werden. Hier bietet sich eine Verschlüsselung auf jeden Fall an.

    Es gibt aber auch noch ein weiteres Argument sich für eine Verschlüsselung zu entscheiden. Möchte man eine seiner Platten weiterverkaufen oder muss eine Platte wegen Mängel reklamiert werden, muss man sich wenig Gedanken darüber machen wie man die Daten von der Platte rückstandfrei gelöscht bekommt. Insbesondere beim Fall "Garantieaustausch" sind einem ja die Hände gebunden, denn der Hersteller erwartet eine unbeschadete Platte zurück und man wird sicherlich auf kein Verständnis stoßen, man habe die Datenscheiben nur zerkratzt um die gespeicherten Daten unlesbar zu machen. :whistling:

    Viele Grüße

    Dirk

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von phoneo ()

  • Ist wohl eine Definitionsfrage für wie wichtig du deine eigensten privatesten Daten hältst. Genau so wie mit den Mailpasswort. Es soll wirklich Leute geben, die dieses hergeben.

    Diese Leute machen sich vorher oeine Gedanken über den verheerenden Schaden nachher.
  • CarteI schrieb:

    Ist wohl eine Definitionsfrage für wie wichtig du deine eigensten privatesten Daten hältst.
    Ja, das ist es. Die "privatesten" Daten habe ich nämlich überhaupt nicht elektronisch gespeichert, weil sie mir sehr wichtig sind. Ich speichere noch nicht einmal die Passwörter von meinen allerunwichtigsten Emailkonten elektronisch. Wenn du aber meinen Beitrag über die ersten beiden Sätze hinaus liest, wirst du meine Meinung zur Thema Verschlüsselung bestimmt auch richtig deuten. ;)
  • Im Privatbereich oder bei kleineren Unternehmen halte ich die Verschlüsselung für wenig nützlich.
    Falls jemand an die Daten möchte, der physikalischn Zugriff auf das NAS hat, nimmt er sicher gleich das ganze NAS mit und nicht die einzelnen Festplatten. In diesem Fall nützt die Verschlüsselung nichts oder nur sehr wenig. Bei einem nötigen Garantieaustausch einzelner Platten wäre die Verschlüsselung tatsächlich praktisch, wenn nicht ohnhin Raid-5 oder Raid-6 genutzt wird. Sind die Daten dermaßen sensibel, dass man eine defekte Platte auch nicht zur Garantieabwicklung aus der Hand geben möchte, vernichtet man sie besser gleich mechanisch. Die (paar) 100€ sollten dann auch verschmerzbar sein.

    Bei der Sicherung auf eine externe Festplatte möchte ich ganz bestimmt keine Verschlüsselung auf dieser haben. Im Notfall müssen die Daten schließlich schnell wieder greifbar sein. Damit ist der Schutz vor Datendiebstahl durch Verschlüsselung im NAS auch hinfällig, weil der Dieb einfach die Sicherungsplatte mitnehmen kann. Die Sicherung müsste, wenn die Daten extrem sensibel sind, auf ein zweites NAS erfolgen, wo ebenfalls die Verschlüsselung aktiv ist.

    Im Falle eines defekten NAS ist es sogar besser, wenn keine Verschlüsselung genutzt wird, weil die Platten dann unkomplizierter und schneller im Ersatz-NAS eingesetzt oder an einem PC angeschlossen werden können.

    Unterm Strich sehe ich damit keinen echten Vorteil der Verschlüsselung, bestenfalls eine Scheinsicherheit. Wichtiger ist mir, das NAS so unterzubringen, dass auch ein Einbrecher nicht ohne sehr großen Aufwand drankommt. Ein alarmgesicherter (Keller-)Raum, den niemand ohne Aufsicht betreten kann, würde die Latte für Datendiebe schon recht hoch setzten, zumindest höher als die Verschlüsselung.
  • eren schrieb:

    Falls jemand an die Daten möchte, der physikalischn Zugriff auf das NAS hat, nimmt er sicher gleich das ganze NAS mit und nicht die einzelnen Festplatten. In diesem Fall nützt die Verschlüsselung nichts oder nur sehr wenig.
    Hättest du recht, wäre die Verschlüsselung bei Diebstahl wirklich nutzlos. Erfreulicherweise ist es anders: Man kann zwar den Schlüssel auf dem Nas hinterlegen, man muss es aber nicht. Wer seine Daten vor Diebstahl schützen möchte, sollte die Hinterlegung deshalb tunlichst vermeiden. Man erkauft sich die Schein-Sicherheit zwar damit, bei jedem Neustart des Gerätes den Schlüssel neu eingeben zu müssen. Ein Dieb aber, müsste ein laufendes System stehlen. Das ist vielleicht sogar noch einfach, wenn das NAS an einer USV betrieben wird. Aber dann muss er ja auch irgendwie Zugriff zum System bekommen. Das schafft vielleicht noch die NSA und einige wenige Cracks, die stören sich aber auch nicht an einem alarmgesicherten Raum. ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von phoneo ()

  • Nein, wenn ich aus dem Internet auf mein privates Netzwerk zugreife nutze ich generell ein VPN somit würde für mich eine zusätzliche verschlüsselte Verbindung zum NAS keinen wirklichen Mehrwert bringen.
    Selbst wenn es die NAS Performance an sich nicht beinflussen würde, würde trotzdem die Bandbreite darunter leiden.

    Und wichtige Daten sollte man lokal ohnehin nur mit "Open source" Lösungen absichern. #Truecrypt

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kngi2k16 ()

  • Ich habe auch schon mal die "Schattenseite" der Verschlüsselung kennengelernt: eine Datenwiederherstellung wenn mal was schief geht gestaltet sich viel schwieriger als bei unverschlüsselten Daten. Testdisk, Photorec und Co die mir schon so manche verloren geglaubte Daten wiederhergestellt haben sind halt nur bei unverschlüssleten Medien brauchbar.
  • Ich finde diese Funktion wichtig und gut.Datenwiederhersellung ist nicht Primär, da diese ja sowieso gesichert sein sollten, denn wie schon so oft hier aufgeführt ist ein NAS und/oder Raid keine Einzelsicherung. Wie hat es Christian mal ausgedrückt, der Trend geht zur Zweit-NAS ;)
    @tuxflo: Solltest Du allerdings den Zeitaufwand des Herstellens der Daten bei einem Ausfall einer Festplatte im Raid-Verbund meinen, so verstehe ich dein Problem aber in den sauren Apfel beiße ich in dem Fall gerne

    Sicherlich ist eine Festplattenverschlüsselung kein großes Hindernis für Talentierte aber >90% der Diebe werden wohl nicht dazu zählen. (ich auch nicht, wie ich gestehen muss)
    Die Performanceeinbußen sind kaum messbar mit der heutigen Leistungsfähigkeit eines NAS, dafür gibt es genug andere beschränkende Faktoren. Also warum nicht ein kleines Quäntchen mehr Sicherheit ins System bringen solange man es nicht an anderen Stellen durch Schlamperei eh obsolet macht.

    Eine automatisch entsperrende Verschlüsselung erschließt sich mir nicht, dass ist wie die Abspeicherung der Wlan Passwörter im Klartext bei Windows, die Sicherung des User Passwortes, Passwortmanager im allgemeinen oder ein vernachlässigen von VPN und SSL. Das fällt bei mir dann unter Schlamperei. Im Falle von Windows schon seit Jahrzehnten aber das war ja auch nicht das Thema, sondern nur ein Beispiel.
  • Hallo Zusammen,

    nutzt jemand ein TS-x51 mit Verschlüsselung UND S3-Standby ?

    Da mein NAS nicht 24/7 läuft, plane ich den Umstieg auf ein NAS mit S3-Standby-Modus. Dabei ist mir aber wichtig zu wissen, ob man nach dem Wake-Up aus S3 auch das EntschlüsselungsPW eingeben muss ?

    LG