QNAP TS-453A 16GB RAM Upgrade mit Test

  • Hatte ja schon reklamiert und direkt ein Ersatzmodul ehalten.

    Aber jetzt wird es etwas verrückt

    Nach testen des 2. Moduls hatrte ich ebenso Fehler. ( aber nicht an exact dem selben Speicherbereich) (unterschiedliche MB-Zahlen in der Fehlertabelle)


    ram1.jpg
    Nur 1. Modul


    ram2.jpg
    Nur 2. Modul

    Da ich das Erste Modul noch nicht zurückschicken musste, hab ich einfach mal beide eingesteckt.
    ( Also aktuell 16Gb 2x8GB )

    Nach dem ersten kompletten Durchlauf von Memtest ist kein Fehler angezeigt worden.
    hat da jemand eine erklärung dafür?


    ram3.jpg
    Beide Module zusammen

    Werde noch den 2.-3. Durchlauf laufen lassen.
  • Das war eigentlich auch das was ich so vermutet hatte.
    Das aktuelöel Problem ist, dass ich ja nur einen (GB Rigel verwenden wollte und den 2. Slot frei gelassen hab.

    1. Modul alleine zeigt Fehler in Memtest
    2. Modul alleine ( Ersatzlieferung für das "defekte" zeigt auch Fehler in Memtest

    Wenn beide "fehlerhaften Module zusammen betrieben werden, bekomme ich aktuell noch keinen Fehler in Memtest ( jetzt nach ca. 7h und EInem kompletten Durchlauf )
  • Das ist hier raten auf hohem Niveau: ich kann allerdings sagen, dass, wenn die Systeme nur für 8GB maximalausbau spezifiert sind es meistens auch einen Grund dafür gibt. Es könnte z.B. sein, dass ein einzelnes 8GB Modul den Bus so belastet, dass es vermehrt zu Speicherfehlern bei bestimmten Mustern kommt. Bei einem parallel eingesteckten 2. Modul ist der Bus elektrisch abgeschlossen, so dass z.B. Reflektionen auf den Leitungen vielleicht nicht mehr so stark sind. Was da elektrisch genau passiert ist natürlich völlig unklar ohne entsprechende Messmittel. Theoretisch sollten es wohl auch 2 unahängige Speicherkanäle sein, so dass sich diese nicht beeinflussen, aber ohne Schaltbilder weiss man das natürlich nicht. Jedenfalls sollten die CPU eigentlich mehrere DRAM Kanäle unterstützen, was im übrigen bei symmetrischer Bestückung auch ein wenig Performance bei bestimmten Anwendungen bringen kann. Aber das dürfte hier eher vernachlässigbar sein.

    Falls sich jemand an die gute alten 10Mbps 10BaseT Koaxial Ethernet Karten und die lustigen Probleme mit den Abschlusswiderständen und T-Stücken erinnert kann sich ggf. etwas mehr darunter vorstellen.

    Die QNAP Systeme scheinen mir hier wirklich immer ziemlich sensibel in der Richtung zu sein. Auch aus dem Grund empfiehlt sich wahrscheinlich immer eine parallele Bestückung mit gleichen Modulen, da bei einem Mischbetrieb es da einfach viel mehr Möglichkeiten elektrische Inkompatibilitäten, Timings etc. gibt.

    Wenn Memtest stabil läuft ist das sicherlich ein guter Indikator für ein stabiles System. Ich für meinen Teil würde zumindest in Produktivsystemen keine Konfigurationen laufen lassen, die offiziell nicht vorgesehen sind. Zumindest hat man bei Problemen da dann auch erstmal schlechte Karten beim Support.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nasferatu ()

  • nasferatu schrieb:

    Es könnte z.B. sein, dass ein einzelnes 8GB Modul den Bus so belastet, dass es vermehrt zu Speicherfehlern bei bestimmten Mustern kommt. Bei einem parallel eingesteckten 2. Modul ist der Bus elektrisch abgeschlossen, so dass z.B. Reflektionen auf den Leitungen vielleicht nicht mehr so stark sind.
    Das wollen wir mal nicht hoffen. :D
    Ein wichtiger Punkt bei der Unterstützung unterschiedlicher Speicher, die alle ihrerseits wieder Wohlfühl-Timings und Takte haben können - von Serienstreuung wollen gar nicht erst anfangen, ist das BIOS. Dieses auf ein breites Spektrum an Speichern zu optimieren ist einfach teuer.
  • christian schrieb:

    Memtest ist im Diagnose Tool enthalten. Dieses bekommst du über das APP Center auf dem NAS oder unter diesem Link qnap.com/de-de/app_center/inde…kw=diagnostic#content_top

    mfg
    Christian
    Diese Aussage stimme ich nicht zu.

    Memtest braucht für 16GB ca. 4h zum testen. Das Qnap Diagnostic Tool braucht nur wenige Sekunden.
    Da frage ich mich, wie das Qnap Tool das so schnell hinbekommt? Wahrscheinlich testet es den Speicher nicht so gründlich wie memtest86, oder?
  • Meines Wissens macht Memtest richtige BurnIn Tests: d.h., es testet verschiedenste Bitmuster, weil bestimmte Fehler tastächlich entweder nur bei benachbarten Speicherzellen ( was man natürlich nicht wirklich testen kann ) oder eben bestimmten Mustern auf der Adressleitung oder durch die Ansteuerung der einzelnen Speicherchips auf den Modulen auftreten. Module mit der gleichen Speichergröße haben ja oft auch unterschiedlich viele Chips und brauchen daher unterschiedlich viel Strom. Das kann bei bestimmten "aggressiven" Mustern ebenfalls einen Unterschied machen, je nachdem, wie gut die elektrische Dimensionierung ist. Deswegen sind solche Module bei Fehlern ja auch nicht automatisch "kaputt", aber eben nicht stabil. Ist nur halt dumm, wenn solche Probleme dann eben gerade bei Speicherintensiven Anwendungen wie Transcodierung etc. auftreten und sonst nicht.

    Der Kurztest wird höchstens mal testen, ob grob alle gemeldeten Speicherzellen ansprechbar sind. Ob die dann auch stabil laufen ist eine ganz andere Frage. Mal davon abgesehen, dass der QNAP Test ja im laufenden Betrieb stattfindet, der kann ja gar nicht alle Zellen anfassen, weil ja ein nicht unerheblicher Teil bereits in Benutzung ist.
  • Da habt Ihr wohl recht hab jetzt erst mal 2x4Gb DDR3L drin und die laufen auf anhieb perfekt.

    Der Besagte DDR3 ohne L ( Keine ahnung wofür das L Steht) lief nie stabil,
    mit 2 Modulen lies sich das NAS nicht mal starten.

    Hab die Module zum Test in mein Notebook gesteckt, und was soll ich sagen, die Module sind in Ordnung, aber eben nicht kompatibel zum Qnap.

    Danke euch, für den Hinweis.